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Schönheit in trübe Zeiten bringen

Wir haben immer gedacht, das Universum erschlägt uns, weil es undurchschaubar und unbegrenzt ist. Heute erschlagen wir uns selbst mit Daten und Taten, deren Motive und Herkunft undurchschaubar sind. Bringen wir Transparenz in unser Leben durch Phantasie, sie ist, so unwirklich das klingen mag, eine der wenigen Garanten unseres Lebens, die glaubhaft, wahr und nicht kopierbar ist.

Sprache ist die Grundlage unseres SEINS

Das Sein ist ein "sprachliches" Problem und Phänomen. Wir sind im Sein, in uns selbst zu Hause. Die Dinge und Sachen, die wir mit den Sinnen (Auge, Ohr, Nase, Zunge, Haut) übers Denken anfassen und begreifen wollen, müssen wir uns selbst erklären können. Kleine Kinder und Sprachunkundige sind der Umgebung ausgeliefert. Sie haben keine grundsätzlichen Orientierungen. Dadurch ist ihnen alles fremd. Die Neugier, der Wille und die Existenzfrage verlangen das "Begreifen", "Anfassen", Benennen" und das "Erklären" der Welt. So wird mit der sprachlichen Orientierung das Sein in der Welt mitgenommen. Menschen sind daran interessiert, verstanden werden zu wollen. Es ist die Neugier und es sind auch andere Motivationen, aus denen sie sich selbst bewegen, um Defizite des Verstandes über Beziehungen auszugleichen. Habe oder besitze ich kein  Wissen um das SEIN in der Sprache, also wo ich bin, was ich will, was ich muss und kann, werde ich nur nach innen flüchten oder eine Revolte mit Gleichgesinnten anstiften, um mein Existenzrecht auf mein jeweiliges Niveau zu sichern. Einsame Kinder, hilflose Flüchtlinge und orientierungslose Jugendliche gibt es mehr als genug auf der Welt. Jemanden auf der Flucht zu helfen, sei es von innen nach außen oder von hier nach  dort ist ein langwieriger,  spannender aber immer auch schwieriger, nerviger Prozess, der nur über den Wunsch zu einem Ziel den Weg erträgt. Das Sprachproblem (Wissen um das Sein vor Ort) ist das zentrale Problem dieser Welt, die zwar die Technik für das gemeinschaftliche Sein, aber das Verständnis nicht besitzt. Wir sind am Beginn einer neuen Epoche angekommen, weg von  den Worten und hin zu den Bildern, die keine allgemeinverständlichen Worte werden können. Die Mühen einer Schriftsprache in Bildern sind bekannt (China, Japan). Heute erfolgt über das Lernen in der Familie, der Gemeinschaft, der Nation und andere Lehren eine Veränderung vom nationalen zum globalen Verstand. Also, aus sich neu zu strukturierten Partikeln und Teilchen, die mitunter völlig fremd oder feindlich beieinander sind, entsteht ein Neues, Ganzes, sogar global Gesamtheitliches oder wir gehen unter. Das Sein wird erlöschen, sofern es sich nicht akzeptieren, begreifen und kultivieren lässt.     

Band III

Kommentare dazu

Reinhardt Cornelius-Hahn

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Gedanken Essay, Zitate und Notizen für die Romane Bände I - III Titel "Das Bauwerk"

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