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Videos Gedächtnis der Nation

 
 

 

Neue Bücher und Arbeitsstand

1. FREIES WASSER

von Heinz Schmerschneider / Hans-Werner Thiemann

2. DAS ERSTE GLAS und TOTENTANZ

Text Reinhardt O. Hahn Grafiken von Madeleine Heublein

3. Die Sprache der Musik überwindet Grenzen

von Alexander Eva

4. VERZEIHUNG, WOHIN GEHT ES HIER ZUR REVOLUTION?

von Manfred Jendryschik

5. Mein Weg begann in Sibirien

von Alexander Eva

6. THEOS REISE Auszug im Jahresbuch Ostprignitz-Ruppin

von Reinhardt Cornelius-Hahn

7. DER WANDEL Auszug aus dem dritten Band der Trilogie

von Eva Alexander

8. DIE ENTSTEHUNG RUSSLANDS Russland Fürsten vor der Christianisierung vom 6. bis 9. Jahrhunderts

von Wasili Nikolajewitsch Lind

9. DIE JAHRHUNDERTFRAU von Ulla Gessner

10. DAS KETTENHEMD I

Kampf im Eisen von Dieter Reitze

11. DAS KETTENHEMD II

Das eiserne Banner von Dieter Reitze

1. FREIES WASSER

von Heinz Schmerschneider

und Hans-Werner Thiemann.

Der muntere Bach, wie er rauscht und strömt, von Stein zu Stein springt. Ist er uns nicht Sinnbild für Freiheit und Unbeschwertheit? Ein freies, übermütiges Gewässer - im Gegensatz zu dem trübe gewordenen Wasser des still stehenden, ringsum eingeschlossenen Tümpels.

Diese deutsch-deutsche Flüchtlingsgeschichte erzählt von zwei Freunden, die übermütig losgezogen waren, um der Eingeschlossenheit zu entfliehen. Denen eine mächtige Barriere zum Verhängnis wurde. Die der Isolationshaft im „Roten Ochsen“ ausgeliefert waren.

Aber manchmal muss auch ein Bach gestaut werden, um danach kräftiger seinen Lauf fortzusetzen.

2. DAS ERSTE GLAS und TOTENTANZ

von Reinhardt Cornelius-Hahn und Madeleine Heublein

Vor mir, flankiert von Edeltannen, beginnt die Allee der Toten. Der Südfriedhof. Nichts gelang mir in meinem Leben, gar nichts. Vielleicht gelingt es mir wenigstens einmal, das Richtige zu machen. Nur ein einziges Mal! Ich will mein Ende, mein so oft gewünschtes Ende! Alles im Leben habe ich falsch gemacht – alles. Heute werde ich das einzig Richtige tun. Ich lege mich zu den Toten. Ich will sterben. Ich halte es nicht mehr aus in mir, ich will mich und die Welt nicht mehr ertragen. Ich mache Schluss! Meine entnervten Beine treiben mich auf das Friedhofstor. Hinter mir bleibt die nachtdunkle Stadt.
Es ist so, als sollte alles so und nicht anders kommen. Vor mir beginnt die unterirdisch bevölkerte Stadt, und sie ist so schweigsam, so finster und so stumm, dass sie über meine Vorstellungskraft geht. Ich bleibe auf dem Tor sitzen. Meine Beine baumeln. Ich habe Angst vor der nachtdunklen Tiefe unter mir.
Über die Gräber legt sich ein flackerndes, gelbes Licht. Es hebt die Bäume und lässt sie tanzen. Der Lichtschein wird heller. Ich sehe an mir herunter. Meine Beine sind in Helligkeit getaucht. Ich verlagere mein Gewicht und drehe mich um.
Langsam nähern sich Autoscheinwerfer. Sie blenden mich, verpassen mir einen Schreckstoß. Ich verliere das Gleichgewicht und falle seitwärts vom Tor in den Friedhof. Das Licht strahlt durch die Gitter und scheucht mich vom Weg herunter ins Dickicht. Eine Polizeistreife, bestimmt.
Kriechend schiebe ich mich durch Gehölz, überwinde bucklige Erdhügel, stoße mich an einem Stein und schwanke um zierliche Sträucher herum. Baumstämme und Büsche wippen im grellen Weiß, und ich fliehe auf schmalen Wegen vor dem Knall einer zuschlagenden Autotür. Neben dem Hauptweg taumle ich auf die Kapelle zu. Ihre Fenster erscheinen mir wie schwarze Löcher zum Hineinschlüpfen. Es ist die mühsamste Leistung meines Lebens. Unterhalb einer Treppe setze ich mich auf einen kantigen Stein, um zu verschnaufen. Ich beobachte das auseinanderflutende Lichtfeld, das schwächer wird. Mein Körper zittert und der flache Atem hetzt mein Herz. Ich schaue mich um. Über mir schwebt ein Engel zwischen den Sternen und dem Kapellendach. Es ist der Engel der Überheblichkeit – umgeben von einem blauen Flammenmeer. Meine Hand gleitet in die Hosentasche, sucht am Gläschen herum und entnimmt drei Dragees.
Die Dosis wird ausreichen, um mich lahmzulegen. Ich falle bald um. Kalter Schweiß tropft von meinem Kinn. Mühsam unterdrücke ich ein Farbenspiel, das mein hektischer Verstand hervorsprudeln möchte.
Ich muss hier weg. Mein Atem scheint mir bis zum Hals zu strömen. Diese Halluzinationen sind unberechenbar, leiste ich keinen Widerstand. Der Engel lacht mich an, ich grinse wieder. »Wir sind unter uns, Michael.« Er antwortet nicht. Mein Herz ist wie ein rollendes Ei. Es schlägt spitz und hart. Es hämmert erbarmungslos schnell von innen gegen die Brust.

 

Die Sprache der Musik überwindet Grenzen

 

„Ich liebte die deutsche Kultur und verehrte die Deutschen, was für sie meines Erachtens ungewohnt war und eher misstrauisch beäugt wurde.“
So Alexander Eva über sich selbst. Der Autor ist ein Erzähler, der Worte komponieren kann. Ein Musiker, der reinste Töne seinem Instrument entlockt und ein Dirigent, der das Orchester der Politik des letzten Jahrhunderts in seiner Erzählung über den langen Weg aus dem sowjetischen Russland nach Deutschland zum Klingen bringt.
Erstaunliches und Nachdenkliches kann der Leser erfahren von einem Mann, der bittere Erfahrungen gemacht hat bei der Erkundung seines „sprachliches“ Problems und Phänomens des Seins. Wir sind im Sein, in uns selbst zu Hause. Die Dinge und Sachen, die er mit den Sinnen übers Denken anfassen und begreifen wollte, musste er sich selbst erklären können.
Kleine Kinder, Sprachunkundige, Reisende und Flüchtlinge sind der Umgebung ausgeliefert. Sie haben keine grundsätzlichen Orientierungen.
Dadurch ist ihnen alles fremd. Die Neugier, der Wille und die Existenzfrage verlangen das „Begreifen“, „Anfassen“, Benennen“ und das „Erklären“ der Welt. Ohne Wissen um das SEIN in der Sprache, also wo man ist, was man will, was man muss und kann, muss einer um sein Existenzrecht bangen und versuchen, es zu sichern.

Der Autor ist nicht einsam geblieben. Er hat die Welt in sich hinein geholt und in ihr leben gelernt. Das erzählt er. Und es ist beispielhaft, klug und umsichtig, was er erklärt.

Ein Buch, das Lebenshilfe gibt. Und - eine große Hilfe war dem Autor die Liebe zur Deutschen Kultur, um Daheim sein zu dürfen.

 

Die Gestalt  Die Zeit, ja, die. Lange stand sie, ein rostfarbenes Gerippe unter Tarnkappe, in dieser Talsohle, still und stumm; und jetzt hat sie Fleisch angesetzt und Muskelstränge  wie beim Body-Bui Die Gestalt Die Zeit, ja, die. Lange stand sie, ein rostfarbenes Gerippe unter Tarnkappe, in dieser Talsohle, still und stumm; und jetzt hat sie Fleisch angesetzt und Muskelstränge wie beim Body-Building und fuchtelt als bersekernder Riese auf den Kamms

Alexander Eva

wurde 1942 als Sohn deutscher Eltern in der Ukraine geboren. Er verlebte seine Kindheit und Jugend in einem Lager Sibiriens.
Dort fand er seine Liebe und seine Begabung für Musik. 1969 gewann er den 1. Preis für Trompete im 3. Wettbewerb für Mittelasien und Kasachstan.

Alexander Eva arbeitete als Solist und Hochschullehrer. Als Höhepunkt seiner Karriere erreichte er die „Aspirantura“ am Moskauer Konservatorium.

1976 emigrierte er nach Deutschland.
Mehrere Arrangements für Trompete und Klavier und drei Etüdenhefte für Trompete stammen aus seiner Feder.
In seinem Buch „Mein Weg begann in Sibirien“, erzählt er seine sibirische Kindheit, seinen beruflichen Aufstieg und seinen Kampf um die Ausreise.

„Ich hatte in meinem Leben schon mehrmals einen Burnout oder
eine depressive Episode. Wie auch immer. Mein Hausarzt meint,
ein Burnout sei die Vorstufe zu einer Depression. Im Prinzip sei aber
alles dasselbe, egal bei welchem Namen man das Kind nennt.“
Dieses Buch beschäftigt sich mit einem gesellschaftlich hochaktuellen
Thema. Erzählt wird hier die Geschichte des Autors, die er während
einer depressiven Phase über mehrere Monate in Tagebuchform
festgehalten hat.
Er schildert seinen Zustand und seine Gefühle, das Erleben und die
Empfindungen während der Depression. Kuhlemann entdeckt hierbei
Parallelen zu früheren Episoden und versucht, diese aufzuarbeiten.
Schließlich berichtet der Autor über seinen mehrwöchigen
Aufenthalt in einer Tagesklinik, die dortigen Therapiemaßnahmen
sowie seine Versuche und Anstrengungen, wieder aus der Abwärtsspirale
heraus zu kommen.
Man darf gespannt sein auf den „Kuhlemann im Kuhlemann“ und
muss mit ihm hoffen, dass er einen immer genügend großen Vorrat
an Ölsardinen im Haus bewahrt.

Frank Kuhlemann wurde 1965 in Frankfurt am Main geboren. Der Autor ist studierter Betriebswirt (FH) und hat nach dem Studium zwei Jahre in Frankreich gelebt und gearbeitet. Seit mehreren Jahren ist er bei einem internationalen Anlagenbauer beschäftigt und weltweit tätig. Frank Kuhlemann
ist verheiratet, Vater zweier Kinder und lebt im Rhein-Main- Gebiet. Der Autor hielt zahlreiche Lesungen aus seinen Büchern u.a. in Flörsheim, Frankfurt am Main und Köln sowie 2007 auf der Leipziger Buchmesse. Ferner war er zu Gast im lokalen Radio.

Bisherige Veröffentlichungen: Einmal speisen wie Enzo Ferrari – oder der beste Schnellimbiss der Welt, FMC-Verlag, München 2001 Platons Kinder, Projekte Verlag Cornelius GmbH, Halle 2007 Panzerdivision Feldherrnhalle – Eine deutsche Jugend unter der Hakenkreuzfahne, Projekte Verlag Cornelius
GmbH, Halle 2007 Italienische Magnaten – Legendäres über italienische Sportwagenhersteller, Projekte Verlag Cornelius GmbH, Halle 2009 Sehnsucht nach Selbstgebackenem – Briefe von Klaus 1943/45, Projekte Verlag Cornelius GmbH, Halle 2010 Bilder sind mein Reichtum – Briefe aus russischer Gefangenschaft 1944 – 1949, Projekte Verlag Cornelius GmbH, Halle 2011

Alexander EVA

DER WANDEL

Ich hatte das Glück, immer beschäftigt zu sein und nach etwas Höherem, vor allem nach Freiheit, zu streben. Ich musste nach dem Sinn des Lebens nicht suchen, ich glaube, er war mir geschenkt.

Solange ich zurückdenken kann, empfand ich eine innige Liebe und ein tiefes Vertrauen zu meinem Deutschland. 

Daher kam die ungeheuer starke Kraft, die mich nach Deutschland trieb und an Deutschland fesselte, obwohl ich auch mehrmals woanders eine gute Existenz aufgebaut hatte. Jetzt hat mich mein Deutschland sprachlos gemacht.

 

Wasili Nikolajewitsch Lind 
war langjähriger Vorsitzender der Semstwo in Torschok.

Ein Adelsmarschall,ein Literat und ein Übersetzer zahlreicher weltbekannter Bücher und auch ein Landwirtschaftsspezialist. 

Er führte in Moskau eine damals bekannte Bücher- und Literaturszene, in der Schriftsteller und andere gesellschaftliche Vertreter der Zeit diskutierten. 
Er war eng befreundet mit der Familie Bakunin und war der Halbbruder einer der im Range am höchsten stehenden Männer Russlands.
Der Herausgeber Hans - Jörg Waag hat das vorliegende Buch in Magdeburg bearbeitet. 
Der Buchautor ist sein Urgroßvater, Wasili Nikolajewitsch Lind, der es 1910 in Moskau veröffentlichte. 
Es sollte in der Gegenwart durchaus Interesse finden.
Erstmals erschienen 1910
in Moskau. 

Eine Auflage 
im Büchermagazin von 
A. D. Drutman, Moxowaja, 
Haus Benkendorf.  
(Preis 12 Kopeken)

 

In "Die Jahrhundertfrau" erzählt Ulla Gessner die Geschichte einer deutschen Frau, die aus Liebe zu einem Mann nach Israel auswandert. 

Von Israel aus wirft die Frau ihren Blick auf das Leben ihrer fremden Mutter im zwanzigsten Jahrhundert in Deutschland zurück. 

Es ist ihr Versuch, sich der Mutter anzunähern, sie als Mensch und als Frau zu verstehen und selber zu sich zu finden.

 

Das Buch beschreibt die Abenteuer des Ritters Dietrich von Seidenpfad und seiner treuen Gefährten. Um 1372 entbrannten die Erbfolgekriege zwischen dem englischen und französischen
Königshaus. Dietrich von Seidenpfad kämpfte für den französischen König KARL V. Die authentische Historie versetzt den Leser in die Welt von Schlachten und stolzer Burgen. Sie lässt miterleben,
wie man sich in mittelalterlichen Städten, quirligen Heerlagern
oder als Gefangener im schaurigen Kerker fühlt.
Ausrüstung und Bewaffnung der Ritter werden facettenreich
beschrieben. Auf den Schauplätzen der Kämpfe findet Dietrich
von Seidenpfad auch sein persönliches Glück.
Die Geschichte wird eindrucksvoll, flüssig, spannend und mit
einem Schmunzeln erzählt.

Ritter Dietrich von Seidenpfad tritt mit seinen Getreuen eine gefahrvolle Heimreise an. 
Bepackt mit Gold zieht die kleine Schar nach Rouen. 
Sabella will dort an Dietrichs Seite ein neues zu Hause finden. Cedric, der junge Ritter, Karl von Löwenstein, Sieki der Seemann, sowie der Junker, welcher wieder mit viel Wort und Witz agiert, sind ihre Gefährten. Bernard van Stafenhagen bringt Dietrichs Schlachtross zurück und folgt bis Lüttich.
Ein geheimnisvoller Goldguss und die Geschehnisse im Wirtshaus „Zum Seelöwen“ lassen sie nicht zur Ruhe kommen. Die Seeschlacht von La Rochelle, 1372, steht unmittelbar bevor. 
Die Order des Chevaliers de Brasson trifft Dietrichs kleine Truppe ins Mark. Die Schiffe des Königs müssen bemannt werden. 
Werden sie diese Prüfung bestehen und die Heimat noch erreichen?

Auch in England, dem Widersacher,  liegt die Flotte kampfbereit. Sir Francis Albraight nimmt als junger Seeoffizier teil. Schweren Herzens trennt er sich von Adrienne. Wird er sie jemals wiedersehen?

Reinhardt Cornelius-Hahn

06108 Halle (Saale) 

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Projekte Verlag Hahn

Kardinal-Albrecht-Str.39

Gedanken Essay, Zitate und Notizen für die Romane Bände I - III Titel "Das Bauwerk"

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