Literatur aus Mitteldeutschland
Literatur aus Mitteldeutschland

Das gewöhnliche Bauwerk. Roman in vier Bänden.

1. Was soll mir eure Schuld         (320 Seiten 2018)

2. Das gewöhnliche Bauwerk      (420 Seiten 2018)

3. Die Zukunft war unser Land    (492 Seiten 2019)

4. Das Paradies im Irrenhaus      (410 Seiten 2019)

 www.buchhandel.de . Projekte Verlag Hahn

 Gesamtangebot für private Besteller der Privatverkauf unter:

Amazon und / oder booklooker aufrufen

Band 1 habe ich nun gelesen.

Eigentlich sollte jeder über seine Herkunft, sein Werden, Sein und Vergehen nachdenken. Sie haben es ausführlich getan und ich habe daraus einiges hinzugelernt. Wie damals die Herrschaften mit ihren Leibeigenen, Bauern und Pächtern umgegangen sind und dass sich bis heute einiges verändert hat, weil sich das Verständnis von Begriffen durch das Leben änderte was wiederum Veränderung in Leben und Verständnis nach sich zog. Doch bis heute ist der Idealzustand nicht erreicht. Immerhin empfinden wir den damaligen Umgang der Menschen miteinander als grausam und heute als weniger grausam, also gab es Fortschritt.

Es mag Zufall sein oder auch nicht, als ich Ihr Buch las, kam mir ein Zeitungsabschnitt zu Gesicht, der von dem gleichen oder ähnlichen Thema sprach. Ein junger Mann wollte von seinem Vater wissen, warum er ihn verlassen hatte, als er noch klein war. (Siehe Zeitungsausschnitt im Anhang).

Der Vater stammte aus Nantucket, einer Insel an der Ostküste der USA, wo Indianer von Walfang lebten. Als Amerika unabhängig wurde, begannen auch die Siedler aus Europa mit Walfang. Um 1850 waren

In New Bedford und Nantucket etwa 700 Schiffe registriert, die in japanischen Gewässern Wale fingen. Das hängt mit den Meeresströmungen und den Wanderwegen der Wale zusammen. Also sind wir wieder in Japan.  

In Japan gibt aber nicht nur Wale und Meeresströmungen, sondern auch Taifune und  Schiffe, die an Felsen zerschellen, deren Überlebende zurück nach USA wollten, aber nicht konnten, weil  es keine Schifffahrtslinie von Japan nach USA  gab. Das erzeugte politische Spannungen, bevor der amerikanische Commodore 1853 in die Bucht von TOKIO  einlief, um einen Handelsvertrag mit den Japanern auszuhandeln.

Sie wissen was dann geschah, ich möchte es hier nicht ausbreiten. Jedenfalls beschäftige ich mich damit, wie es dazu kam. Nicht aus Spaß und Dollerei, sondern weil ich glaube, es hilft den Leuten heute, wenn sie wissen, was vorher falsch gemacht wurde. Nicht dass ich alles wüsste, aber Schritt für Schritt kommt dahinter, wer sich darum bemüht.

Hier möchte ich den Text abschließen, weil ich ja auch Zeit benötige, um Ihre Fortsetzungsbücher zu lesen.

Freundlichst

Gottfried W. Wollboldt

 

 

Lieber Reinhardt,

zuallererst danke ich Dir für Dein Buch. Es ist schon manchmal seltsam, was für Wege die Postillione des Lebens nehmen, um anderen Bücher oder Lebensweisheiten zukommen zu lassen. Ich weiß nicht, ob Ulli Dir erzählt hat, dass ich das Buch in meinen letzten Urlaub mitnehmen wollte. Doch dann musste es einem weichen, der seine Sucht nicht in den Griff bekommen hat: Über den Dächern von Barcelona habe ich die neueste Fallada-Biographie gelesen.

Dich hatte ich daraufhin auf den Stapel gelegt, auf dem ich schon meine Bergsachen sammle, doch bei Bergurlauben nimmt man doch lieber nur unter einhundert Gramm Reclam mit anstelle von 565g ROCH. Also habe ich Dich jetzt sofort gelesen, bevor ich mich für den beinahe kompletten November in die Wildnis verabschiede. Und Du hast mir eine Woche kritische Unterhaltung beschert. Auch dafür noch einmal Danke.

Ich glaube, ich habe es richtig gemacht, und erst das Buch und dann sozusagen als Zusammenfassung den Umschlag gelesen. Sorum war es besser. Es wäre zu viel im Voraus verraten worden, das sich mir als Leser ja erst im Laufe der Lektüre erschließen soll. Wobei ich natürlich so getan habe, als hättest Du mir nie verraten, worum es in dem Buch geht. Zumal das, womit Du auf dem Umschlag wirbst, ja nur lapidar auf ein paar wenigen Seiten abgehandelt wird. Es ist also nur die notwendige Erklärung für den flüchtigen Leser…

Ich glaube, ich war nicht flüchtig, schon alleine, weil ich immer mal wieder bei Formulierungen und Satzbauten überlegt habe, wie ich das umstellen würde. Wenn man so etwas erst einmal begonnen hat, wird man diese Angewohnheit schwer wieder los. Und ich habe ja inzwischen auf diese Art schon mehrere Bücher mit Texten von mir und anderen Autoren herausgebracht. Andererseits erhöht so etwas wohl auch die Lust, sich tiefergehend mit Literatur zu beschäftigen.

Was soll ich Dir schreiben? Das erste, was ich gelesen habe, war die Voranstellung, die Handlung dieses Romans sei frei erfunden usw. usf., aber dafür kamen dann doch zu viele Dinge vor, die stimmten, als dass ich Dir das tatsächlich abkaufen konnte. Also habe ich immer mit einem gewissen Misstrauen gelesen. Wie viel ist wirklich frei erfunden? In wie weit willst Du nur irgendwelchem Gezänk aus dem Wege gehen, weil andere sich oder Angehörige wiedererkennen? Wie sehr wolltest Du Dir die Hintertür offenlassen, im geschichtlichen Teil die Geschichte zu Deinem Zweck zurechtzubiegen?

Drei Viertel des Buches in einem Stil zu schreiben wie ein einfacher Dorflehrer, der seine eigene Familienchronik zusammenstellt, ist ein mutiges Unterfangen! Ich habe ein paar Seiten gebraucht, um mich damit zu arrangieren. Die kurzen Sätze, die zum Teil profanen Bemerkungen, das ist schon speziell und ringt mir im Nachhinein Respekt ab, obwohl ich mir beim Lesen einen ganz anderen Stil gewünscht hätte. Strittmatters Dorfidylle zum Beispiel. In Worten und in Eindrücken baden, Bilder erstehen lassen usw. Aber das war ja nicht Deine Absicht. Es hätte auch die Figuren plastischer und unterscheidbarer gemacht über die Jahrhunderte hinweg, aber es hätte wohl auch den Rahmen gesprengt. Also ist es so, wie es ist, wohl richtig. Trotzdem bleiben Strittmatter und Fühmann auf diesem Gebiet meine Helden, und der Mittelteil für sich hätte ein gutes Buch werden können, hätte dann aber sicher eine vollkommen andere Aussage gehabt.

Hintenraus endet das Buch, wie es vornerein begann: so sehr voller Probleme, dass es kein Ponyhof ist, sondern karge, bittere, märkische Erde. Wozu dieser lange, lange Mittelteil, habe ich mich immer wieder gefragt. Geduldigen Lesern wird die Antwort dann allerdings nicht vorenthalten, man braucht nur einen langen Atem. Es war schön, so durch die Jahrhunderte zu reisen, Lokalkolorit aufzusaugen, Landluft zu atmen, etwas über einen Landstrich zu erfahren, der ein wenig abseitig ist (für meinen Horizont), aber genauso tief getränkt ist mit Blut- und Boden-Geschichte wie jede andere Ecke Preußens auch, so dass es nie langweilig wird. Im Nachhinein war mir dieser mittlere Teil wichtiger, und vielleicht auch interessanter, als Deine unmittelbare Familiengeschichte. Zum Schluss hin kam ich mir eher wie ein Voyeur vor. Aber will ich einer sein? Eher nicht. Will ich mir Schuld aufladen lassen? Auch das nicht. Das hat man in der DDR ausreichend versucht, als man mir ein schlechtes Gewissen einreden wollte, weil meine Großvatergeneration Scheiße gebaut hat. Das hatte ich da schon nicht haben wollen, denn daran war ich definitiv nicht schuld gewesen. Insofern ist mir Dein Buch eine Bestätigung, dass ich mit meiner ablehnenden Haltung nicht alleine stehe, und das ist gut so. Es ist auch gut, das öfter mal öffentlich zu sagen. Insofern ist das Buch richtig. Aber ich habe in dieser Hinsicht längst Frieden mit mir selber gemacht, habe mit Fünfzig öffentlich erklärt, dass ich nur noch das mache, was mir wirklich Spaß macht, und dass man mir ansonsten den Buckel runterrutschen kann. Ich hätte auch ein paar Leichen im Keller, und habe mich gefragt, ob ich sie aufwecken soll wie Du, oder ob ich sie schlafen lasse. Du hast Deine wachgemacht, weil Du wahrscheinlich gar nicht anders konntest. Respekt! Ich lebe in Frieden, weil ich meine schlafen lasse. Die Gegenwart ist widerwärtig genug. Einerseits bodenlose Ignoranz, andererseits unmotivierter Hass, und dazwischen der komplette Irrsinn. Ich lese nach wie vor Märchen gerne, und alles, was zur Zeit abläuft, bestärkt mich darin, es auch weiterhin zu tun und auf möglichst hohe und möglichst weit entfernte Berge zu klettern.

In diesem Sinne mit den besten Grüßen,

Nils.

 

Diese Website verwendet Cookies, Google-Fonts und Google-Maps.

Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung dieser Elemente zu.

Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung

Die Tetralogie

Die Tetralogie erzählt vier Jahrhunderte im Leben einer Familie in diesem Land. Die Tetralogie trägt den Gesamttitel „Das gewöhnliche Bauwerk“.  Es sind vier Bände:

 

Roman Band I „Was soll mir eure Schuld“ 364 Seiten

ISBN 978-3-946169-16-1 Preis 17,50 Euro (www.buchhandel.de erschienen)


Roman Band II „Das gewöhnliche Bauwerk“ 418 Seiten

ISBN 978-3-946169-30-7 Preis 19,50 Euro (www.Buchhandel.de 02.04.19)

 

Roman Band III „Die Zukunft war unser Land“ 494 Seiten
ISBN 978-3-946169-24-6 Preis 19,50 Euro (www. Buchhandel.de 02.04.19)

 

Roman Band IV „Das Paradies im Irrenhaus“ 500 Seiten

ISBN 978-3-946169-25-3 Preis 19,50 Euro (Veröffentlichung Herbst 2019)

Auf  fast 2.000 Buchseiten entfaltet sich ein Werk,  das an einem Tag im Jahre 1638 beginnt. Ein Schulmeister trägt die Geschichte seiner Familie im Jahre 1938 im „Loseblattsystem“ zusammen und verspricht sich dadurch, Anerkennung zu finden. Er scheitert, treibt sogar seine Frau in den Tod.

 

Diese erzählte Chronik liest der Held der großen Geschichte, der im Jahre 2010 zur Bestattung seiner Mutter ins Rheinland fährt. Ein Streit, der die Familie entzweit, stützt sich auf die Vergangheit beider Elternlinien, die aus dem selben Ort stammend, einander daraus einen Vorwurf über Herkunft, Glaube und die Erinnerungen machen.
Der Held, Meinhardt Dehm, erkundet Lebenswege der Familienangehörigen, wird selbst durch den Nachkrieg und die Teilung Deutschlands aus der Bahn geworfen.
Im „Das gewöhnliche Bauwerk“ wird die Spaltung der Familie in Ost- und Westdeutsche erzählt. Der Bau der Mauer „Der Antifaschistische Schutzwall“ besiegelt die gewachsene Unterschiedlichkeit in Lebensauffassungen und -bewältigungen.
Nach dem Mauerbau konzentriert sich die große Romanerzählung auf den Helden M. Dehm, der im Titel „Die Zukunft war unser Land“ das soz. System erlebte, aber auch daran scheitert.

 

Die Figuren, die aus Verwandte, aus Freunde, aus Kollegen und Gefährten in der Arbeit und im Leben entstehen, breiten sich in den ersten drei Bänden aus und erlauben ein horizontales und vertikales Erzählklima. Ein Panorama des Scheiterns und Gelingens liegen dicht beieinander, Wege in den Systemen selbst brechen ab und enden, neue Perspektiven werden aufgenommen, um Alltag und Leben zu bewältigen.


Im vierten Band „Das Paradies im Irrenhaus“ überwinden zwar die auseinander gelebten Familien, Freunde und Helden die Teilung des Landes, aber nicht  die Sprachlosigkeit der Generationen, als die Mutter, eine fast Hundertjährige, im Westen stirbt und bestattet wird. Hier wächst eben nicht immer zusammen, was zusammen gehört. 
 

Die Figuren (Helden) finden sich in einer veränderten Welt wieder, die aber von Abwicklungen, Entlassungen, Neubeginn, Begeisterung und auch tiefer Depression geprägt ist. Fast alle haben Aufgaben und Ziele und Vorhaben, die sie bis zum Mauerfall nicht kannten.  Eine fast unverständliche Welt, die aus Treuhand, neuen Gesetzen, Recht und Sicherheit, aus Geldmacht (und nicht mehr den Mächten der Ideologie)  beginnt zu wirken.

 

Die Tetralogie erklärt es oder sie versucht es zu zeigen, was eigentlich in den letzten vierhundert Jahren mit Menschen geschehen ist. Erzählungen in den vier  Romanen lassen die Deutsche Geschichte von 1638 bis 2015 aufleben. Aus dem "Trichter" einer Chronik, die für den Leser Erlebnissen und der Erinnerung anbietet, sammeln sich auf 2.000 Seiten Inhalte und  Ziele in eine neues, anderes Gedankenbett.

Die Deutschen, die sich nach der Einheit zusammenschließen, sich in Europa wiederfinden und meinen, sie hätten sich eingerichtet auf eine besprochene und beschlossene Zukunft, werden am Ende erneut und wieder vor Entscheidungen gestellt, wie sie mit einer Reformation der Gesellschaft von OBEN ihre Revolutionen, Kriege und Friedenszeiten zu bewerten haben.

 

Der Lern-, Erinnerungs- und Erkenntnisprozess, der mit dem ersten Anstoß zur Aufklärung mit Luther begann - eben der Handel mit Schuld, ist weder durch den 30-Jährigen Krieg, noch durch die folgenden 13 Kriege, die in und um Deutschland bis 1870/71 geführt wurden, ist auch nicht durch den Schrecken,  den zwei furchtbare Weltkriege erzeugten, nicht beendet. Der Umgang mit Schuld und die Erinnerungskultur treiben Deutschland in eine (vielleicht) ungewisse Zukunft an einen Ort, den diese Tetralogie vorauszusagen wagt. Dieser Ort ist Mitteldeutschland, das keine Mitte mehr hat und noch keinen Ausgleich für Zukunft anbietet.

 

 

 

Lieber Reinhardt,nun habe ich mir einen ersten Eindruck verschafft.

 

Ich bin überrascht, mit welch sehr interessanten, unbekannten kaum je irgendwo gelesenen Bildern Du Eindrücke, Empfindungen, Abläufe und Landschaften schilderst, einem nahe bringst und verständlich machst. Entgegen meiner eigenen glatten, herunter leiernden Sprache gelingt es Dir, sofort etwas Neues, Ungewohntes in Literatur zu verwandeln, wie man es nicht gewöhnt ist. Während Du Erinnerungen, Familiäres, eigenes und fremdes Erleben und sonderbaren Gedankengängen nachgehst , fallen Dir, wie soll man das benennen, Maximen, Lebenssichten kleine Erkenntnisse und Sinnsprüche dazwischen, dass einem vor Staunen der Mund offen steht, mal etwas unlyrisch ausgedrückt….

 

Ich habe ein solches – vielleicht zeitloses- interessantes Gemisch aus Erinnerungen, Zeitabläuften und Befindlichkeiten eigentlich noch nirgendwo gelesen, nicht bei Heinrich Mann, meinem Lieblingsautor, noch bei Grass, der ja noch aktuell ist, auch wenn er das nicht mehr ist.

 

Am Anfang fällt es schwer, mit Deiner verworrenen Familiengeschichte klarzukommen und die richtige Reihung zu finden, das sage ich aber nicht als Kritik, auch das gehört eigentlich zu Deiner Art zu schreiben. Vieles bleibt vorerst unklar, es wird sich, so denke ich, allmählich entwirren und sich ordnen. Und es macht Lust, weiter zu lesen und letztendlich den Kern zu finden. Wenn es denn den auch gibt, was ich stark annehme.

 

Also ich bin erstaunt und begeistert. Vor allem, weil ich schon lange mit mir und meiner glatten nichtssagenden Sprache hadere und manchen Versuch gemacht habe, meiner Sprache zu entrinnen, wie zum Beispiel in der Geschichte „Das Wort“. Aber mehr noch mit meinen historischen Büchleins, die ich aus den alten Akten von Golberode geschrieben habe. Ich habe dort versucht, in Ichform mich in der alten Sprache zu versuchen. Das hat mir Spaß gemacht und manches in mir selber gelockert, aber mich nicht wesentlich frei gemacht. Also deshalb schon mal meine Hochachtung.

 

Ich könnte natürlich jetzt sagen, dass sicher die Brüche in Deiner tragischen, aber auch interessanten Lebensgeschichte einen wesentlichen Anteil an dem außergewöhnlichem Umgang mit der Sprache haben. Und natürlich auch die verwirrenden Träume, die dem Alkohol geschuldet waren, oder eher zu verdanken sind. Dieses Ausbrechen aus dem glatten und soliden Leben einer Normalperson wie ich es bin. Ich bin zwar auch durch einiges gegangen, aber sicher nicht durch Dein Gemisch von Überschwang und Hölle.

 

So, nun ist es genug mit Schwärmerei, noch ein kurzes Wort zu Fehlern, zu inhaltlichen kann ich nichts sagen, zunächst, da ich noch nicht alles gelesen habe. Mit einigen Aussagen kann ich mich sicher nicht anfreunden, aber auch da muss ich erst alles gelesen haben, und ich muss ja auch nicht über alles genau so denken, wie Du. Das kann ja gar nicht sein und ist ja auch gar nicht gewollt.

Es gibt eine ganze Reihe kleiner Fehler bei falschen oder fehlenden Endbuchstaben. Aber die auszumerzen ist eine Hundearbeit, weil man gerade diese falschen Endbuchstaben einfach überliest. Wer das machen sollte, weiß ich nicht. Gibt es dazu einen Lektor? Es sind ja nur Faselfehler, nichts Wichtiges.

 

Hach, nun bleibt mir nur, Dir zu gratulieren für Deine Art zu schreiben. Ich bin begeistert. Ob ich es am Ende vom Inhalt auch sein werde, sei jetzt mal dahin gestellt. Ich kann mich jedenfalls nicht an Dir messen. Da ist meine Sprache zu glatt und unneugierig.

 

Liebe Grüße von der Karin aus der Provinz

 

 

 

info@projekte-verlag.de

ISBN 978-3-95486-432-4

Preis 19,50 Euro

Projekte Verlag Hahn

info@projekte-verlag.de

ISBN 978-3-946169-17-8

Preis 39,50 Euro

Projekte Verlag Hahn

Immanuel Kant
Der Tabubrecher
In einer Zeit, in der es immer schwerer wird, zwischen Fake-News, alternativen Fakten und seriösen Wahrheiten zu unterscheiden, in der man sich im Stil früherer Kampftressen der „Political Inncorretness" oder der „linksversifften Journaille" bezichtigt, hat Immanuel Kant einen möglichen Ausweg aufgezeigt: seine Vernunft anstrengen, aber auch seiner Vernunft vertrauen. Auch in praktischen Fragen vertraut er der politischen Vernunft und wird damit zum Kontrastprogramm der Französischen Revolution (Karl Marx). Eine Revolution der Herzen und der Gesinnung soll einen gewalttätigen Umsturz überflüssig machen. Freiheit und Gleichheit aller sollen das Joch des Befehlens und der Bevormundung durch König, Kaiser oder wen auch immer abschütteln. Der Mensch wird erstmals als autonomes Subjekt, das nie mehr als Mittel zu fremden Zwecken missbraucht werden darf, ernst genommen. Jedem Menschen kommt daher eine eigene Würde zu. „Kant verdanken wir die erste und bisher maßgebliche philosophische Begründung der sittlich-autonomen Freiheit des Menschen, damit die Idee der allen Menschenrechten zugrundeliegenden unantastbaren und unaufgebbaren Würde" (Johannes Schwartländer). Kant ist damit in Religion, in der Ethik, in der Rechts- und Politikwissenschaft Gegenwart. Aktuell stellt sich die Frage der Schutzpflicht des Staates, die allein aus der Menschenwürde des Art. 1 GG ableitbar ist, gegenüber den vielfältigen vermeintlichen und wirklichen Bedrohungen durch Migration, wobei klar sein muss, dass die Menschenwürde nach Kant unteilbar ist.

 

Karl Marx
Requiem ohne Leiche
Vom Abituraufsatz bis zu den letzten Zeilen des Kapitals zieht sich das Thema „Würde des Menschen" wie ein roter Faden durch die drei Schaffensperioden von Karl Marx. Den Frühschriften, insbesondere den Pariser Manuskripten, prallt sein ungeheures philosophisches Wissen auf die „industrielle Revolution" (Engels) und die konkrete Erfahrung der sozialen Verelendung der Massen. Das kommunistische Manifest will Wege aus dem Elend zeigen.
Das Spätwerk „Das Kapital" führt nicht nur zu einer glänzenden Ursachenanalyse, sondern personifiziert sie im Begriff des „Kapitalismus". Als Person kann der Kapitalismus auch sterben, sodass ständig neue Requien zelebriert werden. Nur stellt sich die Leiche noch nicht ein. Da in der allgemeinen Ausbeutung und Versklavung die Insignien einer gottgeschaffenen menschlichen Würde hier mehr verschwinden, muss der Mensch selbst die göttliche Würde erringen und gewinnen, sodass die Figur des Prometheus den Weg zu einer klassenlosen Gesellschaft weist. Karl Marx kommt auch das Verdienst zu, die soziale Frage zu einer allgemeinen politischen werden zu lassen. Der staatliche Kampf gegen Ausbeutung und Not und der Kampf um die soziale Teilhabe treten damit gleichrangig zur Begründung des Staates als Schutzverband für alle und zur Begrenzung des Staates durch Grund- und Menschenrechte (Hannah Arendt). Damit erfährt die Menschenwürde eine neue Dimension. Angesichts von faktischen Monopolunternehmen wie Google oder Amazon muss die Kapitalismuskritik von Marx neu durchdacht werden.

Friedrich Nietzsche

Einer gegen alle
Zwei Revolutionen haben die menschliche Selbstwerteinschätzung erschüttert, die kosmologische des Nikolaus Kopernikus und die biologische des Charles Darwin. Wie durch ein Erdbeben ist alles bisher Geglaubte bis auf die Grundfesten zerstört worden. Wenn man jedoch zum Ergebnis kommt, dass kein Unterschied mehr zwischen Mensch und Tier besteht, dass der Mensch nicht nur im unendlichen Kosmos, sondern auch auf der kleinen Erde nicht mehr sinnfälliger Zielpunkt der Schöpfung ist, wenn alle kardinalen Unterschiede zwischen Mensch und Tier verschwinden, scheint die Idee einer allgemeinen, herausgehobenen menschlichen Würde illusorisch zu werden. Nietzsche attackiert von diesem Standpunkt das gesamte philosophischen Denken, das von der Möglichkeit einer allgemeinen menschlichen Würde ausgeht. Als Wurzel hierfür macht er das Christentum und die Idee der Gleichheit aller vor Gott ausfindig. Aber auch das politische Denken, das zwar nicht mehr von der Möglichkeit, aber von der Notwendigkeit einer allgemeinen menschlicher Würde ausgeht, Hobbes und Kant, der politischen Liberalismus eines Locke oder die sozialen Ideen eines Karl Marx bis hin zur Französischen Revolution mit den Ideen Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit greift Nietzsche in einem totalen Konfrontationskurs an. Die Würde des Menschen ist für ihn nur noch durch den Übermenschen zu retten, der sich mehr vom Menschen als dieser vom Tier unterscheidet. Der Mensch muss sich daher wie Prometheus zum Halbgott aufschwingen. Trotz der Verfälschungen des Übermenschen als „blonde Bestie" im Nationalsozialismus wird der Übermensch als „homo digitalis" im Werk von Yuval Harari „homo deus" in der Gegenwart neu geboren, was zugleich die Aktualität Nietzsches zeigt.

 

info@projekte-verlag.de

Preis: 39,50 Euro

ISBN 978-3-946169-23-9
Projekte Verlag Hahn

info@projekte-verlag.de

Preis:  24,50 Euro 
ISBN 978-3-946169-26-0

Projekte Verlag Hahn

 

info@projekte-verlag.de

Preis 17,50 Euro
978-3-946169-13-0
Projekte Verlag Hahn

Autor, Lektor, Gestalter und Verleger

 

Projekte Verlag HAHN

In Amazon "Projekte Verlag HAHN" aufrufen

In Booklooker "Projekte Verlag HAHN" aufrufen

www.projekte-verlag.de

www.projekte-verlag-shop.de

Überlegen wir gemeinsam, ob und wie wir ein Buch, dass Sie geschrieben haben, verlegen oder es auch unterlassen sollten. Ebenso biete ich die Vervielfältigung und Verbreitung von Büchern über den Projekte Verlag Hahn und über die wichtigen, großen und wirksamen Vertriebe an. Ich bin als Verleger, aber auch als Lektor und Herausgeber tätig. Über Neuigkeiten informiere ich ständig.

 

Herzlich der Verleger für Lyrik, Prosa, Roman und der Zeitzeugen-, Betroffenheitsliteratur - eben das "weite Feld" der Belletristik

Reinhardt Cornelius-Hahn

 

Sehr geehrte Damen und Herren,


ich habe Sie im vergangenen Jahren mit meinem E-Mail-Verteiler über Veranstaltungen, Messen und Lesungen auf dem Weg zur Digitalen Agenda informiert und Sie zu Veranstaltungen und Lesungen eingeladen.
Um den neuen Vorgaben der (DSGVO) ab 25. Mai 2018 zu entsprechen, löschte ich den daraus hervorgegangenen E-Mail-Verteiler.

Damit wir Sie weiterhin mit Einladungen und Informationen zur Umsetzung der literarischen Projekte auf dem Laufenden halten können, bitte ich Sie, sich erneut zu registrieren. Für diesen Zweck werde ich Ihren Namen, Ihre Institution und Ihre Funktion sowie Ihre E-Mail-Adresse speichern. Das trifft auch für Buchbestellungen, Händler und Anfragen zu.

Ich würde mich freuen, wenn Sie mir Ihr Einverständnis erteilen, indem Sie diese E-Mail beantworten. Dieses Einverständnis kann jederzeit auf selbem Wege widerrufen werden.

Bei Fragen können Sie sich jederzeit an mich wenden:
Meine zentrale E-Mail-Adresse ist info@mitteldeutsche-letters.deund die info@projekte-verlag.de
Telefon: 0160 930 159 16

Informationen zur Datenschutzgrundverordnung finden Sie auf https://www.projekte-verlag.de
Besuchen Sie mich auf
www.projekte-verlag.de
www.projekte-verlag-shop.de

Mit freundlichen Grüßen
Reinhardt Cornelius-Hahn

Sie erreichen mich, Reinhardt O. Hahn, Verleger,

 info@projekte-verlag.de

 

www.buchhandel.de

 Eingabe dort

Projekte Verlag Hahn

 

Reinhardt Cornelius-Hahn

06108 Halle (Saale) 

ANSCHREIBEN

Projekte Verlag Hahn

Kardinal-Albrecht-Str.39

Textfeld vergrößern mit Strg und Pluszeichen. In

Facebook ist der Verlag neu. Bezahle noch keine Werbung. Erst sehen...

Halle an der Saale

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Reinhardt O. Cornelius-Hahn Admin