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Lieber Bücherfreund,

 

die Poesie, meine ich, rettet Sinn, Kultur, ja sogar Leben. In der Wahrhaftigkeit sieht ein Leser die Zukunft, weil sie die Tür eröffnet für die Hoffnung auf mehr Menschlichkeit. Heutige Wirklichkeit kann nicht mehr verarbeitet werden. Die Bereicherung der Informationen durch deren Vielfalt führt zur Unabwägbarkeit. Der Wunsch nach gewollter, immer genauerer Wirklichkeit ist keine Alternative für den Zukunftsglauben und macht krank, weil über die Digitalität das Leben unfassbar und unbegreiflich gemacht worden ist.
 
Gesichertes Wissen durch eine bessere Verinnerlichung, das ist der Hoffnungsträger der Zukunft. Die digitale Medienindustrie kennt ihre Möglichkeiten und Grenzen, doch die Optimierung auf den Profit gaukelt den Rezipienten vor, er sei schneller, besser und umfassender informiert, bediente er sich dieser Technik, obwohl es schon längst bewiesen und klar ist, die "Verortung" der suchenden Blicke im haptischen Buch erbringt die bessere Erinnerungsleistung und Vorstellungskraft.

 

Darum streite ich für das Existenzrecht der Poesie, sie ist dem Rationalismus und Formalismus überlegen, weil sie Hoffnung, Zukunftsglaube und Menschlichkeit in sich vereint

 

Gern biete ich Lesungen, Vorträge und Fachliches an, um gesichertes Wissen über die Herstellung und Verbreitung von Büchern, Texte und Themen dazu verständlich zu machen. 

Der Grund für den Aufbau und Betreuung dieser WEB Site war:

 

Vor längerer Zeit war ich in einer "Bibliothek", in einer kleinen Stadt. Ich sah nur dicke Paperbacks, billigste Literatur vom Inhalt und der Verarbeitung her. Mehr könne man sich nicht leisten, aber die Bürger würden eine Bibliothek wollen. Wahrscheinlich denken diese Bürger an ihre Kinder, die auch nicht lesen, aber lesen sollten.

Also, ich sehe ein Berufsproblem für Autoren, Leser, Drucker, Buchbinder, Händler, IT Fachleute und Verleger, weil die Erzeugung und Verbreitung schöpferischer Leistungen ständig entwertet wird.

Durch:

- unbezahlte Nachnutzung und Nutzung der Urheberrechte,

- die Auflagen und die dingliche Verbreitung keinen kaufmännischen Nutzen mehr erwirtschaften,

- der "investigative" Journalismus zwischen Wahrheiten und Wahrhaftigkeiten "dümpelt" und mit Vermutungen die Fiktion dichterischer Prosa publizistisch vorweg nimmt und ins Unbedeutende schiebt,

- die Bilder ersetzen die Bildung, bald bilden nur noch die Bilder. Für das Wort Banane braucht man vier Buchstaben. Mit diesen vier Buchstaben bzw. mit der Banane erschließt sich über gedankliche Verkettung das Unsiversum - Frucht, gelb, Container, Schiff, Blatt, Plantage usw.). Die Klugen wissen, was gemeint ist. Die weniger Klugen essen Bananen oder geben dumme Sprüche ab.

- die Publizisten oder auch Reporter genannt, bieten heute "Dokumentationen" auf Klippschulen-Niveau wegen der Quoten an und das Interesse an der gesamten Epik erlischt, besonders an Prosa, Dramatik und Lyrik,

- die Lesegewohnheiten (Verortung der Augen mit Blicken auf Buchstaben) als Informationsaufnahme (kognitiver Verstand) nehmen rapide ab, die Belastbarkeit sinkt durch Diffusion und somit auch die Anstrengung bzw. eine gesunde "Leidensfähigkeit", die zu Leistungen befähigt (ohne Anstrengung kein Glück),

- die Politik der Kulturminister, die Schulen und Elternhäuser ähneln Experimentier-Einrichtungen, die immer stärker wahl-, regel- und sinnlos Kinder und Jugendliche "beschäftigen", anstelle mit ihnen zu arbeiten und zu lernen...

 

und andere Gründe. Der Weg zur Literatur, zur guten, führt aber über Versuche, Maßnahmen, Werkstätten, Unbrauchbares und Brauchbares. Es ist ein Jammer, die Deutsche Literatur, wenn es sie überhaupt noch gibt, besteht aus Interessen, Partikeln, Partizipierung, Streit und Rechthaberei und vor allem, aus enttäuschten Autoren und Verlegern. Jeder will und muss Geld verdienen (Drucker, Buchhändler, Buchbinder, Vertriebler usw. usw.) aber Autoren und Verleger "dürfen" vielleicht nur Geld verdienen. Die Kunst ist frei und brotlos und natürlich unwesentlich. Um die Krumen wird gekämpft, mit Haken und Ösen, mit Klauen und Krallen, mit Häme und Unverständnis.

 

Es gibt in D. keine Literatur-Kultur, auch keine ordentliche Literaturkritik und auch nicht das Verständnis, für das Wagnis, für das Risiko und für den Mut (weil, Autoren verstehen nichts vom Geschäft und Verleger sind gierig - so ungefähr läuft es hinter der vorgehaltenen Hand ab). Es kann doch nicht sein, mehr als 90% der Leser haben die Poeten und Dichter an die Publizisten und "investigativen" Journalisten verloren - AUFMERKSAMKEIT durch modernen Konjunktiv-Journalismus!

Zitat: Oft über die Toten kommt der Journalist bei den Idioten zu Quoten und somit zu Aufmerksamkeit, der eigentlich bezahlte Wert.


Die Wahrhaftigkeit (Fiktion, Poesie) hat gegen die Wirklichkeit verloren (Doku, Real-TV, Reportage, Sache usw.), wie ich es schon betonte, bedeutet ein Leben ohne Traum, Wunsch, Ideal, Märchen, Freude und Freiheit im Geiste. Das Leben wird formal, nützlich, trist und leer, weil Gefühle nur noch plakativ verbreitet werden. Heute ist also nur gut, ist es nur nützlich, rational, faktisch, teuer.

 

Ein Leben, das träumerisch, phantasievoll, ideal ist, hat keinen größeren Wert mehr. Es bringt keinen Umsatz. Die gierige Ameise (homo faber) hat über die Grille gesiegt (homo ludens) weil nicht das, was gut für uns ist, in der Mitte steht, sondern das, was eben nützlich (kommerziell) ist, sich vorn befindet.

 

Nun nochmals zurück zur Überlegung, was nützt es, Autor oder Verleger sein zu wollen (oder auch zu müssen). Kein Mensch braucht ein Buch - aber ohne Buch wären wir wahrscheinlich keine Menschen mehr. Darum ist alles, was uns zum Buch führt, richtig. Der Verstand braucht die Lebendigkeit einer Vorstellung von der Unfertigkeit der Welt, sonst wäre er nicht human...

Das schaffen die universellen 26 Buchstaben und die zehn Zahlen - oder? Bilder? Falls die Bilder nur noch bleiben, braucht es keine Menschen mehr. Worte schaffen das Denken. Das Denken bemächtigt sich der Bilder und schafft neue Wahrhaftigkeiten die uns sagen, wie wir leben sollen.

Wie wir leben wollen, das wissen alle gescheihten Leute, das wissen aber auch die Dummen.

Wie wir leben müssen, das sagt uns die Wirklichkeit, sie ist für alle da. Und das jeden Tag.
 ROCH

Ich stelle mich kurz vor:

Geboren in Gottberg, Kreis Neuruppin. Im Juni 1953 verließen die Eltern den Osten. Erst in Westberlin, danach in Bremen, wurde ich 1954 in Krefeld-Traar am Rhein eingeschult. 1959, nach der Scheidung der Eltern, kehrte der Vater zurück in die damalige DDR. Seine jüngeren Kinder wurden von der Mutter in den Osten abgeschoben, darunter auch ich.
1960 starb der Vater an den Folgen des Krieges und der Flucht

. Mit 14 Jahren versuchte ich die Republikflucht, danach wurde ich ins Kinderheim geschickt. Sesshaft wurde ich erst 1966 im Bezirk Halle/Saale. Schichtführer in Leuna. Funktionär der FDJ. 1976 Ausschluss aus der SED. Einen Austritt hatte man mir verwehrt und erst 1990 (PDS) angeboten.
Studium der Literatur in Leipzig von 1978 bis 1982 (Literaturinstitut). Seit dem 14.1.1982 abstinent lebend. Seit 1983 freischaffend. Ich habe insgesamt neun Kinderbücher und vier Romane geschrieben. 1988 Eheschließung (Cornelius-Hahn).
1990 freischaffend geblieben. Kleines Unternehmen gegründet. 1992 Geschäftsführer einer GmbH, Mehrheitsgesellschafter. Ich wohne seit 1997 in Adendorf-Friedburgerhütte (Kreis Mansfelder Land). Ich bin Mitglied im Förderkreis der Autoren in Sachsen-Anahlt und Mitglied im Friedrich-Bödecker-Kreis Sachsen-Anhalt. Lebe ohne Suchtmittel (Alkohol), bin also 35 Jahre trocken. Bin Nierenlebendspender und habe fünf Kinder und etliche Enkel dazu, um die ich Angst habe.

Bibliografie:

Das letzte erste Glas, Roman, 1986, Halle, Mitteldeutscher Verlag
Noah II, (mit Klaus-Dieter Loetzke), Science-Fiction-Roman, 1988, Halle, Mitteldeutscher Verlag
Ausgedient – Ein Stasi-Major erzählt, 1990, Halle, Mitteldeutscher Verlag. Verfilmt „Aus Liebe zum Volk“ Kino-Doku 88 Minuten in 78 Ländern gezeigt
Die Suche nach dem Glück, Sucht- und Drogenführer, 1993, Halle, JUCO-Verlag
Keiner hat mir gesagt, wie ich leben soll, Förderkreis der Schriftsteller.


In Arbeit, ein dreibändiger Roman von 1638 bis 2015 über den Aufbau und Verfall der Deutschen Einheit und der Suche nach der neuen Rolle Deutschlands (meiner Figuren und Helden) in der Welt. Band I ist fertig, steht vor dem Druck, Band II ist in der Bewältigung. Insgesamt habe ich 1,2 Mio Leser, die bisher meine Bücher gekauft haben

 

Mein Anliegen ist die Feststellung und die Anfrage: Sehe ich das so richtig, die Demokratie ist in Gefahr, weil deren Deutung von der Politik und nicht vom Volk vorgenommen wird?

Wir haben in Deutschland wieder eine persönliche und eine öffentliche Meinung, die wir aus politischen Gründen und aus Gründen des Selbstschutzes trennen. Das neue Vorhaben NETZ-GESETZ des Justizministers erzwingt die Selbtverleugnung, den Selbstbetrug und die Lüge in einer Dimension, die ich DDR 2.0 nennen möchte.

Der schon kriminelle Sprach-Missbrauch des publizistisch-politischen Berlins. Die Medien und Politker wollen ihre verfehlte Politik Innenpolitik der letzten zwanzig Jahre und die Migrationspolitik einem „Spektrum“ anlasten um ihre Positionen und ihre Rollen nicht zu verlieren.
Die Konzentration von Amt und Mandat sichert diese Einflüsse und Machtsphären. Dazu kommen noch die Barden, Entertainer, Komiker und einige freiberufliche Alpha-Journalisten, die hochbezahlte Akteure in der Politik sind. Viele enthalten sich öffentlicher Wahrheiten, täuschen über die Wirklichkeit hinweg und verbreiten halbe Wahrhaftigkeiten (so könnte es gewesen sein, eigentlich das Geschäft der Literatur). In einer 15-minütigen „heute“ Sendung habe ich vor kurzem fünf Unterlassungen, ebenso viele halbe Wahrheiten und besonders auffälig waren die Bemerkungen durch subjektive Bewertungen. Mund und hirngerechte Floskeln, Fehlbegriffe, Adjektive und Attribute, die nichts mit der Information, Nachricht bzw. den Fakten zu tun haben.

Die Elite hat sich zuerst in der Innenpolitik, danach mit der Flüchtlingswelle und nun bitte genau zuhören, mit der Sicherheitspolitik verspekuliert. Historisch kann man das von der Entwicklung Deutschlands der letzten 80 Jahren ableiten.


1933 stellte die National-Sozialistische-Arbeiterpartei Deutschlands, kurz die NSDAP den Reichkanzler. Ein gebürtiger Österreicher aus Braunau, bürgerlichen Alois Schicklhuber. Über den Namen dieser Partei spricht niemand. In diesem Namen steckt zuviel drin.
Nach 12 Jahren lag Deutschland in Trümmern und am Boden, die Bilanz bestand weltweit aus über 50 Millionen Menschen, die ihr Leben lassen mussten. Besonders dramatisch endete der Krieg für die Juden und die Russen. Schicklhuber, auch Hitler genannt oder besser noch die NSDAP haben ein Erbe der negativen Totalität hinterlassen. Ein Ergebnis von ideologischen Wahn und ein kaputtes Land, dass die Amerikaner zu einem Bauernland umwidmen wollten.
Das Ergebnis:
Während der Zeit nach dem II. Weltkrieg wurden in der alten BRD Filbinger, Globke, Heusinger, Lübke und andere gebraucht. Der Osten hatte seine Aufarbeitung auf seine Art getätigt, die Leidtragenden waren die Kommunisten und die Soldaten der Roten Armee, die in den Konzentrationslagern umgebracht worden sind.

Ohne Zweifel, die größten Opfer hatte das russische Volk zu tragen. Über die Juden sprach man im Osten wenig oder nicht. Israel war der Feind Ägyptens, Ägypten war der Freund der DDR. Die erste Auslandsreise eines DDR Staatsoberhauptes führte an den Nil (Ulbricht). Ich war selbst zur Verabschiedung in Berlin-Schönefeld dabei und machte meine erste Erfahrung mit der Verlogenheit der Öffentlichkeit. Während Walter Ulbricht das Flugzeug bestieg, hörten wir in einem Transistorradio den Beifall und die Hochrufe, obwohl es auf dem Flugplatz recht still war. Die Stasi nahm uns das kleine Radio weg.

Nun weiter zur Entwicklung in Ost und West.
Das Erbe des faschistischen Reiches schien nach dem II Weltkrieg aufgeteilt in Schuldige und Nichtschuldige. Die praktischen Umsetzungen waren der Bau der Mauer (der antifaschistische Schutzwall) der Ostdeutschen, die Verurteilung Eichmanns, der zum Tode nach Berufung Mai 1962 hingerichtet wurde).
Erst 1978 änderte sich grundlegend die Sicht auf die Aufarbeitung durch den Film „Der Holocaust“ und es war zu erkennen, der Deutsche Nationalsozialismus stellte die erschreckendste Form auch in der Definition eines Faschismus dar.
Endlich begriff fast der letzte Deutsche, was für ein unseliges Erbe mit der Geschichte angetreten werden musste.

Was macht man aber mit einer Erbschaft, die man nicht will, der man aber nicht entkommt? Richtig - man sucht weiter nach Schuldigen, sucht nach Verweisen auf Dritte oder man versucht es einfach zu vergessen oder aber - man überlegt, was man mit dem Erbe beginnt, das man nicht wollte? Erbe ist Eigentum, Eigentum wird man nicht los. Auch die 68-ziger sind von ihrem Erbe eingeholt worden, das sie ihren Vätern vorgeworfen haben. Sogar mit Pflastersteinen und Moletow-Cocktails.
Erst 1990 war die Chance einer neuen Umverteilung der Erblasten des Nationalsozialismus gekommen. Also, die Verteilung des Schuld wurde nach Jahr 1990 neu geregelt. Es bildeten sich die Autonomen dort, die Aktivisten kamen hinzu und bald gab nur noch Linke und Rechte in Gruppierungen, die in das Fußballstadion einer mittelgroßen Stadt Platz gefunden hätten. Die DDR setzte man eine gewisse Zeit über den Stalinismus dem Faschismus gleich.


Historisch gesehen hatten wir ja schon immer dien besten Kaiser und Könige, das beste Spät-Mittelalter, den besten Sozialismus, die beste soziale Marktwirtschaft und nun die beste ökologische Weltwirtschaft angekurbelt, aber leider auch den schlimmsten Faschismus als Erfahrung der Welt anzubieten.
Das Vergessen und Erinnern wurde 1989 /90 nicht neu geregelt. Der Schlendrian begann, als der letzte Goldhamster seine Tierbrücke über die Autobahn hatte. Seit mehr als 15 Jahren schlumpert Deutschland so vor sich hin, mit wechselnden Koalitionen und festen, nicht mehr weg denkbaren Pfründen und jetzt mit Zwei-Drittel - Mehrheiten. Es ist einfach müssig, darüber zu reden, was aus diesem Land durch die überbordenden Staatsbürokratie, die Regelwut, die Verstandesverflachung und der fehlenden Ordnungspolitik geworden ist.
Nur das Volk hat es - wie immer - sofort begriffen. Erst wurde nicht so richtig laut darüber gesprochen, aber es fehlte den Menschen das Glück und dem Mittelstand das Geld und den Armen das Essen.
Dazu kommt diese Bundesregierung nicht. Was müssen die Kritiker der Politik angetan haben, um so einseitig, auch hasstönend und vorurteilsverbreitend die Wähler und Bürger zu diskreditieren und zu manipulieren, um sie endlich auch als Personen kontrollieren zu wollen? Ich denke hier an Kahane, Arvato, die linke ? Antifa?

Netzaktivisten haben in der Regel nichts gelernt (das gilt heute aber oft als eine Mindestvoraussetzung, um andere Menschen als „Minderbegabte“ beschimpfen zu dürfen), siehe die Spitze besonders des „Grünen Eisberges“.
Die Staatsbürokratie beherrscht inzwischen über die Medien und ihre politischen Ämter wie Demagogen und Diktatoren das Weltbild. Jede Sendung, jeder Kommentar wird „getrüffelt“, damit das kluge Schwein die braune Nazi-Knolle beim kritischen Bürger wittert und ausgräbt. Inzwischen wird durch Unterlassung und Halbwahrheiten eine bald kommende, offene Auseinandersetzung auf der Straße von dem publizistisch-politischen Berlin geduldet.

Zu den jetzigen Problemen:

Die „Investition“ junger Menschen aus dem Osten genügte nicht, um die alte Republik neu zu strukturieren. Der Plan, von Denk- und Schulungsfabriken Deutschlands wurde außerdem als Gunst der Stunde gesehen (wir holen uns einige Millionen Menschen rein, das hat doch schon dreimal geklappt - Italiener, Türken, Ostdeutsche). Doch - dieser Plan ist nicht aufgegangen - sarkastisch gesagt, einige Kriege der Amerikaner mehr hätten Hilfe für noch mehr Flüchtlinge geben müssen. Dagegen stand nur Gerhard Schröder, er hatte das z. B. erkannt.
Das alles haben auch die Bürger erkannt, erahnt oder auch gefühlt. Das Volk, um diesen zutiefst patriotischen Ausdruck zu nehmen, hat gewählt. Das Volk ist immer klüger als die Vertreter der Macht. Auch der Fuchs wird erschossen, wenn ihm tausend Hühner den Ausweg aus dem Stall versperren.


Die ständige Einmischung und Rechthaberei der deutschen Journalisten in alle Belange dieser Welt, Journalisten, die ihrer Aufgabe nicht gerecht werden, weil sie nicht kommentierend, sondern bewertend eingreifen und den Zuschauern oder Lesern sagen wollen, wie sie es sehen sollten und was richtig oder falsch sei bzw. wäre. Das hatten wir doch schon oft in der Geschichte. Journalisten werten und beurteilen wie der „Schwarze Kanal“ in der DDR. Das ist fast noch ein banales Beispiel. Die deutschen Journalisten wollen den kritischen Deutschen einreden, sie seien Nazis, je nach gusto und wo es passt. Damit meine ich nicht nur oder vielleicht PEGIDA oder die AfD, nein, heute hat jeder normale Bürger Angst davor, durch eine Äußerung ein NAZI zu sein. Unsere Kinder, Freunde, Kollegen sprechen in den Betrieben und in den Einrichtungen nicht darüber, was sie denken und das einiges „faul“ im Staate Dänemark sei. Sie haben - inzwischen auch die Westdeutschen - DDR Ängste vor dem System. Nur wer sich anpasst, fühlt sich pudelwohl.


Für die Deutschen ist Deutschland eine Klippschule geworden. Die Erziehung zur Gewalt findet heute in Kinderzimmern massiv mit PC – Spielen statt. Die Berieselung mit mehr als 20 Kriminalfilmen wöchentlich, was sage ich, fast täglich bezieht man die Wiederholungen ein. Zugriff! Dazu die vielen Belehrungssendungen. Das ist Deutschland, ein Land, das sich mit Randproblemen darstellt und sich immer wieder mit neuen schicken Sorgen befasst, nur nicht mit dem Alltag, der Wirklichkeit - eben mit der Wahrheit.
DIESES Land wollten unsere Freunde, unsere Kollegen und unsere Familien nicht, denn wir waren 89 in Leipzig im entscheidenden Moment auf der Straße und ebenso im Oktober in Halle auf dem Marktplatz.
Die Menschen hier im Land sind entweder zufrieden, weil sie ihr Geld haben (das kann man zugeben) oder sie sind unglücklich, weil es ihnen fehlt, ich sagte es schon. Moralisch-ethische Ansprüche sind fast in Vergessenheit geraten. Dagegen werden Menschen Ängste gemacht mit fehlender Sicherheit, mit Flüchtlingen, erzeugtem Bildungsmangel, Belehrungen, Protzerei und fremden Religionen, die das Grundgesetzt von vorherein missachten.
Keiner bietet das Geländer für die Brücke „Zukunft“ an. Wertestabilität, ja, auch Leitkultur, Sicherheit, Patriotismus und Politik für das Volk, da scheint mir vieles zu fehlen. All das waren unsere Hoffnungen seit mehr als 20 Jahren ist das her. Fast 50% der Menschen schätze ich, haben es satt, zu dulden und nach innen zu emigrieren, weil der Alltagsdruck und die Staatsbürokratie ihr Leben seelisch stört und inhaltlich zerstört. Und nun will der Justizminister eine ERMÄCHTIGUNG erreichen, die die totale Kontrolle des Alltags erzwingen kann.

Das erinnert daran: Der äußere, scheinbare „Antifaschistische Schutzwall“ ist nach innen delegiert worden. Die Klugen, Gescheihten und Weltoffenen denken bunt, froh, tolerant und sind „frei“. Die Unklugen haben ein kaltes Herz und sind dumpf, intolerant und Verschwörer gegen den Islam und die Welt.
Also, die Mauer in uns gegen die Staatsbürokratie und gegen den Staat Deutschland ist bei vielen Menschen höher, als die Mauern zwischen beiden Deutschlands waren. Die wirklichen Probleme sind:
Der Umbau und AUSBAU DER GESAMTEN INFRASTRUKTUR UND URBANITÄT IN DEUTSCHLAND UND VIELEN TEILEN EUROPAS UND DER WELT, um die gigantischen Umweltprobleme zu lösen.

Eine offene, digitale und kommunikative WELT ist zu schaffen. Also weg mit der Anonymität und hin zur absoluten Offenheit. 
Der zukünftige Mensch ist nur etwas wertvoll, wirksam und schätzbar durch Anwesenheit und Aufmerksamkeit. Unbekannte, Fremde oder nicht Berücksichtigte laufen Gefahr, keine Stimme haben. HELFEN dort, wo das Unglück entsteht.

 

Leider haben die Linken zu viel Hirn

 

..... und zu wenig Leiblichkeit. Sie sind Köpfe ohne Ärsche. Ohne Arsch kann man nicht leben, obwohl man ihn nicht oder nur selten sieht. Diese "verkopften" Linken träumen sich eine WELT zurecht. Gefährlich wird es, versuchen sie ihre Träume (Albträume) zu verwirklichen. Schau mal "Der Tschekist" an. Ein russischer Film über die Wirksamkeit und Effizienz der Kommissare im Ledermantel unter Stalin. Das übertrifft sogar an Spontanität (Tatsächlich geschehen) den Faschismus, egal welcher Form. Es erinnert an Pol Pot und überbietet ihn sogar, weil mit Intelligenz und Ideologie Morde als Segen für die Revolution erklärt werden. Nein, dumm sind die Linken nicht im faktischen, formalen, effizienten und rationalen Denken. Sie haben keine SINNE für die Gefühle anderer Menschen, eben für Kreaturen, die ohne Ideologie und Religion leben wollen. Die Linken sind immer orientiert, logisch und gefühllos. Sie haben nur Verständnis für ihre Kumpane. Ich bin 1976 aus der SED ausgetreten. War ein "Kader" und jung. Ich will sagen, Ziele sind oft Brücken-Verhalten mit Geländer. Aus Angst bleibt man auch der Linken treu, weil sie rachsüchtig recherchiert und nachtragend ist. Ähnlich der Religion, sie hat auch das besondere Faible, Menschen zu verfolgen. Von Atheisten und Humanisten kennt man das fast nicht. Sind sind eben lauterbar und haben Herz und Hirn, anders als die Linken oder auch die sehr Rechten. Wir wissen, in der Handlung schließt sich ihr Kreis und sie treffen sich beide beim Massenmord, weil sie keine Toleranzen und andere Meinungen neben sich dulden können. Das gefährdet ihre Macht (eben die Ideologie..-Guten Morgen..

Reinhardt Cornelius-Hahn

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Gedanken Essay, Zitate und Notizen für die Romane Bände I - III Titel "Das Bauwerk"

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