Literatur aus Mitteldeutschland
Literatur aus Mitteldeutschland

 

Es waren zuerst Büchner und Freiligrath, die ausrufen ließen: Wir sind das Volk! Im Osten waren die Menschen über große Bevölkerungsgruppen hinweg unzufrieden. Zu Beginn 1980 und danach begann der Zerfall der DDR, der 1985 sich durch Glasnost und Perestroika beschleunigte, erst langsam, bald lebhafter und stärker. Selbst habe ich von 1986 bis 1990 1.200 Buchlesungen durchgeführt, vor mehr als 80.000 Menschen. Was mir aufgefallen ist, das Elixier der Revolution 1989 hieß Wahrheit. Die Stigmatisierung und Ausgrenzung gegen das Volk und auch die Sturheit der DDR Politiker, sie steigerten den Unwillen und den Unmut. Es waren auch nicht die Umweltschützer, die Kritiker und auch nicht die Theologen (Pfarrer), die eine Revolution eingeläutet hatten. Es waren auch nicht die Handwerker und Gewerbetreibenden, obwohl alle diesen Staat und seine Partei satt hatten.

Es waren vor allem die Arbeiter und die Angestellten im gesamten Land, die aus den großen Betrieben und Kombinaten, die selbstbewusster und deutlicher ihre Unzufriedenheit demaskierten und offener wurden. Sie wollten raus, waren neugierig, wollten wissen, warum sie eingemauert waren. Selbst bin ich 1988 illegal mit der Flieger von Westberlin nach Düsseldorf, um einmal in Frankfurt Main die Buchmesse zu sehen.

Meine Frau und ich waren ein halbes Jahr später offiziell (schwarz) im Ruhrgebiet und reisten heimlich nach Paris! Wir waren Tage glücklich. 1989 im Oktober gingen wir auf den Marktplatz, laut und deutlich. Am 9. November las ich abends in Berlin Ost und bemerkte nicht die Maueröffnung (erst nachts um zwei Uhr in Halle...). Es gab keine Anführer oder Revolutionäre. Das Volk war der Revolutionär, sonst niemand. Heute stehe ich fassungslos vor den Linken, die den Parlamentarismus gepachtet haben und sich als Wächter der Demokratie aufspielen. Ich bin 1976 schon aus der SED raus, mein jüngerer Bruder starb an den Folgen der Knastaufenthalte wegen Republikflucht. NEIN, sagen meine ehemaligen Gefährten, wir fahren nicht nach LEIPZIG am 09.10. nächste Woche. Dort verwaltet die Antifa und das grüne Volk die Revolution, treu ihren sozialistischen Sprüchen über den Antifaschismus.
Die Feiern über den Fall des "Schutzwalls" in Berlin, eben die Mauer, ist heute das Symbol neuen Unrechts geworden. Die, die damals jünger, mutiger und tatkräftiger waren, als heute die zusammengerottete Jugend, die von einer Revolution redet, die es nicht gibt und gab, wird man wenig oder gar nicht antreffen. Es werden die politischen Sonntagsredner kommen. Heute stellt die Herrschaft der Langeweile, der Trägheit und das Fehlen jeder Not, die damalige Gerechtigkeit auf den Kopf... Die ehrlichen 89-er, haben gegen die 68-er, die eine Neuauflage früheren Unrechts im Kopf haben, verloren. So sehe ich das ... Nun wird der Sozialismus, aus der Üppigkeit neu enstehend, die neue Nagelprobe, die wahrscheinlich mit Brechts Worten enden wird. Berlin wird unauffindbar sein, eines Tages...Wir haben sie wieder, die Gleichschaltung, die Petzen, die Ausgrenzer, die Verteiler - alle reden sie von Gerechtigkeit, Frieden und Solidarität. Mit diesen entwerteten Worten drückt man den kritischen, gesunden Menschenverstand wieder in die Ecke..Wir sind kein Volk mehr. Wir sind eine Menschengruppe irgendwo in Europa, die sich das Hetze und Hassen zu eigen gemacht hat. Warum also in die "Heldenstadt", die langsam im Dreck versinkt, demonstrieren?

 
 
 
 

  Immer wieder die NAZIS. Entzugserscheinungen?

Die letzten lebenden Nazis sah ich im Fernsehen. Die Nationalsozialisten, die das Deutsche Volk und vor allem -zig Völker Europas in ein furchtbares, die Menschen verachtendes Unglück gestürzt haben, kann man sich in ZDF info jeden Tag anschauen. Heute gibt es einige Zehntausend Rechts- und Linksextremisten und auch Salafisten, die in ein Fußballstadion der 1. Bundesliga passen. Wer glaubt, es würde in Deutschland der Extremismus oder gar der Nationalsozialismus eines Tages wieder regieren, der kennt nicht die Kapitulationsgrundsätze, die 50 Staaten nach 1945 gezeichnet haben. Nicht nur Obama und Putin wissen, die Deutschen können nicht machen was sie wollen, das wissen sogar die Niederländer, Polen oder meinetwegen die Dänen. Wer den Pseudofaschismus herbei redet, weile einige Hundert Abgeordnete (Bund, Land, Stadt usw.) ihren Job oder Posten an ihre Kritiker verloren haben, der muss schon sehr ungebildet sein. Eigentlich dumm, weil er sich vor den Karren spannen lässt. Sucht ein Podium, redet über Geschichte, sagt euch offen die Meinung, auch über die Ängste, aber setzt keine Aura oder Fatwa oder Gerüchte und Vermutungen ins Land, nur weil "entsetzlich" beschädigte Abgeordnete nicht mehr ihre Diäten, die so sicher schienen, nicht mehr erhalten. Das kann man doch nachfühlen...mitunter keinen Beruf und 10. Mille auf der Hand und plötzlich nichts, weil Frau Kanzlerin aus einem Traumland heraus Entscheidungen getroffen hat. Übrigens,

"Neonazis" gab es immer, 1953 wurden die Arbeiter in der DDR so betitelt, 1956 der ungarische Volksaufstand, 1968 die Tschechen und Slowaken, angezettelt von den Westdeutschen Imperialisten. 1989 in Halle (auch) wurden die Kritiker als Faschisten, Revanchisten, Nazis beschimpft. War ich selbst dabei. (´H. J. Böhmes Truppen). Nazis sind Pegida (?), auch Rassisten, die sich gegen eine Religion stellen, die alle Grundsätze der Aufklärung und der Rechtstaatlichkeit tritt. Falls du in deinem Leben es erfahren möchtest,

 

was NS - Zeit war oder wie sie heute aussehen könnte, ja, Nordkorea zum Beispiel oder der religiöse Fanatismus, der Menschen tötet. Das ist nahe dran an Faschos (eigentlich Bündel des Liktors einer Legion usw.). Am besten, du erzählst die Bewertung solcher Begegnungen nicht herum oder ihr sauft weniger. Bildung hilft auch..

Gottfried W. Wollboldt


Kulturen an der Basis vergleichen
Technisch ist die Globalisierung von ehemals isoliert lebenden Gemeinschaften bereits verwirklicht. Auch geistig? Verschiedene Krisenherde verweisen auf  Divergenzen. Können sie beseitigt werden? Durch Analysen der Gegebenheiten und Beseitigung von Ärgernissen vielleicht. 
Wo wird dabei angefangen? An der Basis. In diesem Fall in Kanan,  einer kleinen
Gemeinde in der Nachbarschaft einer Metropole in Fernost, deren Lösungskonzept für ein aktuelles Problem im folgenden Text geschildert wird. Leser werden die Verhältnisse in ihrem eigenen Lebensbereich kennen und ihnen wird damit die Möglichkeit geboten, sie mit dem Fall in Fernost zu vergleichen. So große Unterschiede, wie  wir dachten, gibt es nicht. Zuerst sehen wir uns auf einer Landkarte an, wo Kanan zu finden ist: 

Bild 1: Die Präfektur Osaka in Japan, rot umrandet, der Klecks zeigt Kanan

Nämlich in Japan, in der Präfektur Osaka. Bild 1 zeigt die Lage der Präfektur und der rote Klecks bedeckt die Fläche von Kanan. Bild 2 zeigt Ihnen Kanan und seine Nachbarschaft:
 

Bild 2: Kanan in seiner Nachbarschaft, rot umrandet

Die Höhepunkte von Kanan
Kanan klingt fast wie Kanaan, das christlich orientierten Europäern bekannt sein dürfte.
Kanan hat aber nichts Erkennbares mit Kanaan zu tun, es ist eine Gemeinde in der Präfektur Osaka. Präfekturen wurden in Japan erst seit 1871 eingerichtet.  Sie ersetzten damals die lokalen Fürstentümer wovon es etwa 270 gab, die jeweils von einem „Daimyo“ genannten Fürsten beherrscht wurden, die aber einem zentralen Fürsten zu gehorchen hatten, der sich „Shogun“ nannte, der Kaiser war seit langem auf seine religiösen Funktionen beschränkt.
 
Es gibt nur 49 Präfekturen, die jeweils von einer „Gouverneur“ genannten Person,  nach  Regeln der gültigen Verfassung geleitet werden. Heute wird er durch Wahlen eingesetzt. 
Die Präfektur Osaka umfasst neun Unterbezirke, die entweder als Stadt oder als Landkreis bezeichnet werden. In diesem Text sollen nicht alle Unterbezirke der Präfktur Osaka betrachtet werden, nur der Landkreis Minamikawachi – gun (gun bedeutet Landkreis).
Auch der soll nicht vollständig betrachtet  werden, nur seine Gemeinde Kanan und andere Gemeinden, die zu Minamikawachi-gun gehören und eine gemeinsame Grenze mit Kanan haben.
Kanan ist interessant im Vergleich zu einer ähnlich gearteten  Gemeinde in der Nähe einer europäischen Großstadt. Wie verlief das Leben im Laufe der Jahre hier wie dort? Osaka war lange Zeit die größte Stadt Japans und Kanan liegt nur etwa 30 km vom Stadtzentrum Osakas entfernt und ist geeignet als Vergleichsobjekt zur oben gestellten Frage betrachtet zu werden.

Europäern dürfte der Verlauf der Entwicklung in einem europäischen Fall bekannt sein, aber ist  ihnen  die Entwicklung in einen Fall in Fernost bekannt?

Wir schildern eine Zusammenfassung ausgehend von der Broschüre der Stadtverwaltung von Kanan aus dem Jahr 2017.  Als sie ihren Bürgern die Einführung eines neuen lokalen Transportsystems mit Kleinbussen und Taxis bekannt gab, das neben dem bestehenden gut ausgebauten regionalen Transportsystem eingerichtet werden sollte, weil es sich als zu großmaschig für die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung herausgestellt hatte.  Dabei war daran gedacht, den Bewohnern das Einkaufen für den täglichen Bedarf zu erleichtern, Behörden- und Doktor-Besuche, Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen innerhalb der Gemeinde, aber auch an die Ermöglichung von Spaziergängen im Erholungsbereich und nicht zuletzt sollten die Bewohner ihre Lebensumgebung besser kennen lernen. Wenn ein Fremder einen Einheimischen nach dem Weg fragt und er kennt ihn nicht, was dann? Jemand, der die Umgebung nicht kennt, in der er lebt, wirft Fragen auf. Das oben geschilderte  Projekt wirkt dem Auftreten solcher Situationen  entgegen.

Die Gemeinde Kanan umfasst eine Fläche von 25,26Km² und hat 17.000 Einwohner, das entspricht 673 Einwohnern pro Km². Die Nachbargemeinde Tondabayashi hat 121.000 Einwohner auf einer Fläche von 40Km², also 3025 Einwohner pro Km². Die Wege der Einwohner in Kanan sind  im Durchschnitt das 42 Fache der Wege der Einwohner in Tondabayashi, um ihre Aufgaben innerhalb ihrer Gemeinden zu erledigen oder anders ausgedrückt, in Kanan gibt es mehr Freiflächen als in Tondabayaschi und daher längere Fusswege. 
 
Der von der Gemeinde Kanan eingeführte Transportservice erleichtert den Bewohnern die Kommunikation untereinander, aber er kostet auch etwas und wird nicht nur von den Benutzern bezahlt, deshalb braucht die Gemeinde eine Begründung für seine Einführung. Sie wird in der oben genannten Broschüre geliefert durch die Beschreibung der Geschichte der Region, sowie von 15 landschaftlichen oder baulichen Höhepunkten auf dem Gebiet der Stadt.
Die Behörde meint also, wenn die Bewohner häufiger die Höhepunkte besuchen, lernen sie etwas über die Stadt und damit würde sich das Projekt schon lohnen. Außerdem vermittelt das Projekt Fremden einen Eindruck zu den technischen Fähigkeiten der dort lebenden Menschen in den verschiedenen historischen Perioden, in denen die Höhepunkte ihre Rolle spielten.

Die Überschrift lautet:
Kanan, eine Stadt voller Merkwürdigkeiten

„Dieses Land ist Heimat einer Perle, wie  des Tempels Hirokawa, der von dem buddhistischen Poeten Saigyo als „Land der Gabe der Götter“ bezeichnet wird,  dem als Doppelzylinder einmaligen Tumulus-Grabhügel Kanayama sowie weiterer Ruinen von merkwürdigen Bauwerken aus alten Zeiten. Ein Drittel des gebirgigen Stadtgebietes ist Teil eines Quasi-Nationalparks und gesegnet mit Natur und Geschichte“.

Es folgt in der Broschüre eine Liste mit Ortsnamen, wo Artefakte aus der frühen, mittleren und neuen Geschichte des Landes gefunden  wurden, die heute im Preis gekrönten Chikatsuasuka Museum ausgestellt werden, einem Bau des Pritzkerpreisträgers Ando, Tadao.1
Die Funde stammen aus einer Zeit von vor 10.000 Jahren (Jomōn-, Yayoi-Zeit), aus der Zeit der Einführung des Buddhismus, der Gründung des Kaiserreiches (Asukazeit), der Zeit der Konsolidierung der typisch japanischen Religionen (Kukai, En no Gyoja), der Zeit der parallelen Kaiserhöfe (Go-Daigo,  Kusonoki, Masashige) und späterer Zeitperioden, wo die Nachbargemeinde Tondabayashi zu Wohlstand kam, wegen kluger, Krieg vermeidender Verwaltung, die Handwerk und Landwirtschaft zum Blühen brachte. 
Es folgt eine Beschreibung der 11 Höhepunkte aus der Broschüre.

1. Höhepunkt: Das Chikatsu Asuka Museum
Das Museum wird von der Präfektur Osaka betrieben, beherbergt hauptsächlich Funde aus seiner  Umgebung und gilt als dasjenige Museum das die meisten Informationen zum Thema Kofun2 aus ganz Japan gesammelt hat. 
Es liegt in einem Park, der einen sanften Hügel umfasst, von dessen Aussichtspunkt Sie bei gutem Wetter bis zur Insel Awaji sehen können, bis zu den Kofunen in Sakai und Furuichi und das Panorama der Silhouette  von Osaka und Kobe vor sich haben. Der Park enthält 102 alte Kumulus Gräber, ist öffentlich und unentgeltlich zugänglich. Das Museum selbst verlangt einen Eintrittspreis. Selbst abgesehen von der Architektur des Gebäudes, ist es sehenswert. Es werden moderne Hilfsmittel eingesetzt, um den Betrachtern den Lebensstil der Menschen aus der Kofun- und Asuka- Periode verständlich zu machen. Eine Abteilung führt in moderne Techniken der Konservierung von gefundenen Artefakten ein. Das größte Ausstellungsstück ist das Modell des größten Kofuns oder Hügelgrabs von Japan. Es kann in Sakei, etwa 20 Km entfernt, in seinem gegenwärtigen Zustand besichtigt werden.

2. Höhepunkt: Hirokawa Tempel, der Wald der Geschichte und der Kultur
Der Tempel liegt am Rande eines Bergwaldes. Er enthält eine Halle, in der Autographen und sonstige Memorabilien des Poeten Saigyo aufbewahrt werden, der dort starb. (Er wird in einem Atemzug mit dem Haiku – Dichter Basho genannt, der auch in Europa bekannt ist.) Saigyo gab seinen Posten als Chef der kaiserlichen Garde auf, um umherziehender Mönch zu werden).  Das Gelände enthält auch das Grab des Poeten. Der Landschaftsgarten des Tempels und der dahinter stehende Wald werden im Bilde  der Beschreibung des Poeten bewahrt, für poetisch Interessierte ist er ein Wallfahrtsort.

3. Höhepunkt:  Kokiji  Tempel  
Der Tempel soll von dem angeblichen  Vater  der Shugendo –Religion En no Gyoja gründet worden sein. Kobo Daishi (der buddhistische Messias) und andere hohe Priester kamen dorthin um Exerzitien durchzuführen. Der Tempel enthält mehrere nationale Kulturgüter und gilt seit 110 Jahren als Tempel des Blütenduftes, weil er zu jeder Jahreszeit  von Duft und Farbenpracht der Blumen umhüllt ist.
 
4. Höhepunkt: Iwafune Schrein
Im Schrein wird ein shintoistischer Gott verehrt, der mit Steinen zu tun hat und dem jährlich das Kento-Fest gefeiert wird. Dort ragt ein großer Felsbrocken aus der Erde, der die Wölbung einer Wasserwelle hat, die an einen Mythos erinnert.  Der Schrein wurde anfangs der Meijizeit von dem buddhistischen Kokiji Tempel getrennt, als eine staatliche Trennung von Shintoismus und Buddhismus verordnet wurde (basierend auf missverstandenen europäischen Verhältnissen).

5. Höhepunkt: Kanayama Tumulus3 Park
Der Tumulus ist nicht der größte, sondern wurde wegen seiner Form als Zwillingszylinder unter Schutz gestellt. Er wurde in der Spätzeit der Kofun –Periode gebaut (Seit dem 8. Jahrhundert ist der weitere Bau solcher Grabstätten unter buddhistischem Einfluss verboten worden). Sowohl der südliche als auch der nördliche Zylinder enthalten eine Grabkammer. Die nördliche wurde geöffnet, die südliche noch nicht. Die Umgebung wurde in einen Erholungspark umgewandelt,  der gerne benutzt wird von Leuten, die Geschichte studieren. 

6. Höhepunkt: Kankoji Tumulus Park
(Tumulus – Bauwerke wurden in Japan nach ihrem Verbot wohl wenig geachtet. Es gibt sie in ganz Japan. Erst mit dem Aufblühen der Archaeologie  und dem Auffinden von ausgemalten Grabkammern, wurde man aufmerksam, so auch in Kanan.) 
1982 – 2000 wurden im Zuge einer Flurbereinigung in dem Gebiet Kankoji  92 Tumuli entdeckt. Ihr Bau erfolgte in der Zeit vom 4. bis 7. Jahrhundert durch eine Familie, die damals das Land beherrschte. Vier der gefundenen Tumuli wurden im genannten Park konserviert. Ihre Grabbeigaben sind im Chikatsu Asuka Museum ausgestellt. 

7. Höhepunkt: Die Ruinen des Schlosses von Mochio
In der Zeit des Kaisers Go-Daigo gab es Kämpfe zwischen dem Kaiser und seinen Gegnern (Hojo und Ashikaga). Der Kaiser wurde von Kusonoki, Masashige und Hiraiwa unterstützt. Die kleine Festung Mochio war ein Aussichtsposten auf einem Vorberg bei Kanan-cho, der von Hiraiwa gebaut und gehalten wurde. Die Aussicht ging nach Süden und Westen, deshalb konnte  das Nahen von Truppen, die dem Kaiser Go-Daigo in Yoshino gefährlich werden konnten, beobachtet werden.

8. Höhepunkt: Die Ruinen des Schlosses von Hiraiwa
Auch die kleine Festung Hiraiwa, war ein Aussichtsposten auf eine Verbindungsstrasse zwischen Kioto und Yoshino  auf der sich Militär bewegen konnte. Er wurde von Hiraiwa gebaut und seinen Leuten gehalten. Die Aussicht ging nach Norden.

9. Höhepunkt:  Iwahashi – Berg  und seine Felsbrücke 
                           (Iwahashi – Felsbrücke; 
                           Kume no Iwahashi – Überbleibsel der Felsbrücke)
Der Berg Iwahashi trennt die beiden Ortschaften Kanan-cho und Katsuragi-shi. Er ist 659 m hoch und auf seinem Kamm befindet   sich ein schwerer Felsbrocken, in den eine Treppe eingemeißelt ist. Wie kam er wohl dahin?  Die Legende sagt, En no Gyoja befahl  dem Gott von Gose-shi eine Brücke vom Iwahashi-Berg zum Kimpusen Tempel in Yoshino zu bauen. Er hat es wohl getan, denn der Felsbrocken liegt dort. Andere große Felsbrocken liegen auf den Berghängen. Der Diamond-Trail führt auf den Berg, der dem Wanderer einen herrlichen Ausblick sowohl in die Ebene von Osaka (Westen) als auch von Nara (Osten) bietet. 
(Hintergrundwissen: En no Gyoja lebte einige 100 Jahre vor dem Kaiser Go-Daigo. Beide hatten mit Yoshino zu tun. En no Gyoja war ein gelehrter nichtadeliger Mensch, der den Shintoismus und die importierte Religion Buddhismus miteinander  aussöhnen wollte. Er war Kenner nicht nur des Shintoismus und Buddhismus, sondern auch der chinesischen Klassiker, zu denen Konfuzius und Laotse gehören, sowie einer Regionalreligion mit speziellen Berggöttern aus der  Kii Halbinsel.
Er gründete den Kimpusenji in Yoshino und die damit verbundene Lehre Shugendo sowie die Yamabushi (die in den Bergen anbeten), Asketen in den Bergen. Die Formel, die Shintoismus und Buddhismus miteinander versöhnte, fand er. Die Versöhnung funktionierte bis in die frühe Meiji – Zeit, wo eine Trennung zwischen Buddhismus und Schintoismus durchgeführt wurde.  
Go-Daigo war ebenfalls ein Gelehrter, aber einer aus der Kaiserfamilie. Er war der erste seit langer Zeit, der das Amt des Kaisers nicht im Kindesalter antreten sollte, sondern mit 31 Jahren. Er hatte eine nichtfeudalistische Vorstellung von einer gerechten Regierung 
und damit nicht nur Freunde. Er fand treue Unterstützer, aber auch unverlässliche. Er hatte spektakuläre Erfolge und machte unverzeihliche Fehler. Er musste aus Kioto flüchten und machte in Yoshino seinen Kaiserhof auf. Der normale Zugang zu Yoshino verlief durch die Yamato- Ebene. Dieser Zugang wurde ihm durch seine Gegner mit gewaltigen Heerscharen versperrt. Aber sein loyaler Unterstützer, Kusonoki, Masashige, ein Kleiner unter den Großen, genialer Stratege, verschaffte ihm Verbindungswege nach außen durch das Gebirge. Go-Daigo starb 1339 in Yoshino, Sein Nachfolger hielt sich bis 1392 und gab den südlichen Kaiserhof wegen eines Vertrages mit dem derzeitigen Ashikaga Shogun auf. Der Shogun hatte sich nicht an den Vertrag gehalten.  Der nächste Kaiser war nicht Nachkomme von Go-Daigo, sondern eines Nebenzweiges der Kaiserfamilie. Sein gelehrter Anhänger Kitabake Chikafusa hatte nach langer Zeit das Kojiki4 hervorgeholt und aus diesem bewiesen, dass Go-Daigo der rechte Kaiser war und nicht derjenige der nördlichen Nebenlinie. 
Die Brücke Iwahashi ist demnach nicht beliebige Phantasie. 

10. Höhepunkt: Shiraki-Jinya ATO Ruinen
Es handelt sich um die Ruinen eines befestigten Verwaltungs-Hofes, der 1661von einem prominenten Mitglied der Tokugawa – Herrschaft  in Kanan errichtet worden war. Der Bauherr war zeitweise verantwortlich für den Schutz des Schlosses von Osaka und hatte andere Aufgaben außerhalb  Osakas. Weshalb das Bauwerk errichtet  wurde,  wird nicht gesagt. Aus den Ruinen kann erkannt werden, wie derartige Bauwerke aussahen. Nach der Aufgabe durch den Bauherrn wurde das Areal als Schule benutzt, später als Farm. Seine starke 300 Jahre alte Umfassungsmauer aus Steinen ist übrig geblieben und erzählt ihre Geschichte.
 
11. Höhepunkt: Michi no eki - Rasthaus Kanan
Es handelt sich um eine Art Autobahnraststelle an der Nationalstrasse 309, die den Westen Osakas mit der mittleren Region der Nara-Präfektur verbindet. Der Rastplatz ist keine Tankstelle, sondern ein Bauernmarkt der von „Japan Agriculture“ organisiert wird und wie er  häufig an Nationalstrassen (vergleichbar mit Bundesstrassen, nicht Autobahnen) zu finden ist. Dort können Rastende sich erfrischen, Kaffe trinken, Gemüse und Blumen kaufen sowie Fertigprodukte aus regionalen agrarischen Bestandteilen, z.B. japanisches Sauerkraut kaufen. Schließlich ist Kanan eine agrarische Landgemeinde im Umfeld einer Großstadt.

Nicht nur Kanan kann Artefakte aus alten und neueren Zeiten vorweisen, sondern auch seine Nachbargemeinden mit gemeinsamen Grenzen. Im Norden grenzt Kanan an Taishi. Erinnern Sie sich an Shotoku Taishi? Den Regenten der Kaiserin Suiko? Beide lebten und regierten  in Asuka (Präfektur Nara), begraben sind sie in Taishi-chō (Präfektur Osaka).  Suiko in einem Kofun, ihr Neffe in einem Mausoleum nach buddhistischem Brauch, im Gelände des Tempels Efukuji. Shotoku Taishi wurde von seiner Tante, der Kaiserin Suiko zu ihrem Regenten ernannt. Von Geburt war er Thronfolger, seine Tante überlebte ihn, so wurde er zwar nicht Kaiser, aber bis heute der wohl am meisten geachtete Regierungschef. Er gilt als Autor der ersten Verfassung  Japans, genannt 17 Artikel Verfassung.  In diesen 17 Artikeln wird nicht jedem Japaner vorgeschrieben, was er tun soll oder zu lassen hat, sondern den von ihm ernannten Amtsträgern wird vorgeschrieben, wie sie das Volk zu behandeln haben, damit es zufrieden bleibt und nicht murrt. Das Ziel der Regierung ist ein zufriedenes Volk. Die 17. Artikel Verfassung gibt es in Japan, aber von manchen Leuten wird der Regent nicht als der Autor gehalten. Die Frage nach dem Autor scheint mir nicht entscheidend zu sein, es gibt sie. Das ist wichtig. Sie weckt Zweifel an der Vorstellung, dass die Menschheit in Herrscher und Beherrschte einzuteilen ist. 
Die Bezeichnung „Tenno“ (Himmlischer  Herrscher) für den Herrscher in Japan, die mit „Kaiser“ übersetzt wird, geht auf ihn zurück. Er hatte ein Schreiben des chinesischen Kaisers, der sich darin als „Sohn des Himmels“ bezeichnete, im Auftrag der japanischen Kaiserin beantwortet und sie  „Tenno“ (Himmlische Herrscherin) genannt.  

Der Nachbar Kanans im Nordenwesten ist Habikino. Es beherbergt ein ganzes Cluster von Kofunen in einem Stadtteil der Furuishi (Alte Stadt) genannt wird.  Der größte wird dem Herrscher  Ohjin zugeordnet. Er lebte in der Zeit vom zweiten zum dritten nachchristlichen Jahrhundert und gilt als  erster geschichtlich nachweisbarer Herrscher Japans. Dokumente enthalten seinen Namen als Bauherrn des Schreins am Fuße des Wasserfalls von Nachikatsura, des höchsten in Japan, etwa 300Km entfernt. Der Nachfolger von Ohjin ist Nintoku, er hat den größten japanischen Kofun in Sakai hinterlassen, 10 Km westlich von dem des Ohjin.
In Habikino gibt es auch Spuren von späteren bedeutenden  Bauwerken, Wasserkanälen, von denen nicht geklärt ist, ob sie der Bewässerung oder dem Transport dienten.

Der Nachbar von Kanan im Westen ist Tondabayashi. Der Name wurde 1889 vergeben im Zuge einer Gebietsreform der Meiji-Zeit. Der Kern dieser Gemeinde ist eine Jinaimachi (Stadt im Tempel), die im 16. Jahrhundert gegründet wurde durch ansässige Personen unter der Führung des 14ten  Chefpriesters der buddhistischen Sekte Yodoshinshu. Diese Chefpriester werden als Heilige bezeichnet, nicht durch Ernennung, sondern vom Volk. Die Sekte war im 14ten Jahrhundert durch Shinran Shonin (dem heiligen Shinran) gegründet worden und hatte Stellung zu sozialen Fragen bezogen, die nicht jedermann genehm waren. Deshalb war ihr Haupttempel in Kioto von Gegnern mehrfach verbrannt worden. Der 14. Heilige ließ ihn nicht in Kioto wieder aufbauen, sondern er kaufte Ödland  am Ishikawa (Steinfluss, der durch Tondabayashi fließt) und legte dort den Grundstein für die Entstehung Tondabayashis.  Die Führung des Heiligen war offensichtlich erfolgreich, sie führte die Gemeinde weitgehend unbeschädigt durch politische und sonstige Wirren zu Wachstum und Wohlstand. Der Wohlstand im Zuge der Edo-Zeit (1603 – 1868) kann von Besuchern der Jinaimachi, dem inneren Bezirk, auch heute noch nachempfunden werden. Andere Stadtteile fallen durch gelungene moderne Architektur auf.  Auch Kanan hat moderne Stadtteile, die in den 1960ger Jahren geplant wurden, doch die Entwicklung ist in den entscheidenden Punkten an ihnen vorbei gegangen.  Planen ist notwendig, aber die Folgen eines realisierten Planes können nicht immer voraus gesagt werden. 

Im Südwesten ist die Gemeinde Kawachinagano Nachbar von Kanan. Ihr Gebiet bedeckt den südlichen Ausläufer der  Küstenebene von Osaka, die  sich in das Gebirge zieht, das die Präfektur Osaka von der Präfektur Wakayama trennt.  In Kawachinagano laufen vier Zweige des Pilgerweges von Kioto und Osaka zur Tempelstadt Koyasan zusammen, die 835 von Kukai, betitelt Kobo Daishi (Weisheit spendender großer Lehrer),  gegründet wurde. Er folgt dort einem Flusstal, das an einem Gebirgspass endet, der nach Wakayama führt und zum Koyasan. 
Auch heute noch ist dieser Pilgerweg an vielen Stellen gut sichtbar.  Paralell zum Pilgerweg im Flusstal verläuft eine asphaltierte Strasse (Nationalstrasse 371) und die S-Bahnlinie Nankai, die Besucher bis auf den Koyasan bringt. Sie müssen nicht mehr unbedingt pilgern, um auf den Koyasan zu kommen. Strasse und S-Bahn untertunneln den Pass. Der Koyasan und der Pilgerweg sind präsent in Kawachinagano im Laufe seiner Geschichte. Präsent ist auch Kusonoki, Masashige im doppelten Sinne. Kusonoki ist der japanische Name für „Kampferbaum“. Sie können 2000 Jahre alt werden und gegenwärtig sind in Osaka mehrere 2000 Jahre alte Kampferbäume zu sehen. Sie können Respekt einflößend aussehen und Kawachinagano ist die Stadt der Kampferbäume, vermutlich weil es auch der Name einer dort ansässigen Familie ist.  Der Kaiser Go-Daigo träumte unter einem Kampferbaum und wurde deshalb auf Kusonoki, Masashige aufmerksam gemacht. Der Kaiser hielt den Traum für ein Ohmen und setzte auf Kusonoki, Masashige. Darin wurde er nicht enttäuscht, Masashige erwies sich als überragender Stratege und dem Kaiser nach Bushido Art treu ergebener Diener. Das wurde von seinen Zeitgenossen nicht als selbstverständlich betrachtet, andere Diener, die ihm ebenfalls Loyalität nach Bushido Art schuldeten, waren wankelmütig, was menschlich verständlich ist. Jedenfalls, als der Go-Daigo Zwischenfall beendet war, erntete die Kusonoki- Familie  Häme. Erst der Meiji-Kaiser erkannte die Symbolkraft des Verhaltens von Masashige und trug sein Schwert. Außerdem ließ er vor seinem Palast ein Reiterstandbild von Kusonoki, Masashige aufstellen. Solche Standbilder gibt es heute nicht nur dort. 
KawachiNagano ist auch Residenz der Firma, die Zahnstocher  für ganz Japan herstellt. Sie unterscheiden sich von europäischen Zahnstochern. Die Firma unterhält an ihrem ursprünglichen Standort ein Museum für Zahnhygiene, in dem ich die frühesten bekannten Zahnbürsten sah. Sie stammten aus Indien. 
Nördlich grenzt Kawachinagano an die Gemeinde Osakasayama. Zentrum dieser Gemeinde ist eine ziemlich große Seenfläche, deren Bedeutung ich nicht  erkennen konnte, als ich sie erstmals sah, denn im Stadtbild von Osaka gibt es viele solcher „Ike“ genannten Teiche. Es handelt sich um Wasservorräte zur Bewässerung von Reisfeldern.  Sayamaike aber feierte 2017 sein 1400 jähriges Bestehen als Wunderwerk der Bewässerungstechnik. In Osakasayama 
laufen mehrere Flüsse zusammen, die in dem südlichen Randgebirge von Osaka entspringen.
Im Sayamaike wird ihr Wasser  gesammelt, um die nördlich gelegenen Reiskulturen zu versorgen. 
Um Schäden bei Hochwasser zu vermeiden, kann das nicht einfach eine Vertiefung im Boden sein, in der das Wasser zusammenläuft. Die dafür erforderliche Ingenieurarbeit ist  vor 1400 Jahren geleistet worden, der Teich ist bis heute in Betrieb. Am Rande des Teiches gibt es ein Museum, das die Entstehung und die Pflege des Bauwerkes verständlich macht, einschließlich des handbetriebenen Pumpwerkes, das dazu gehört. Das Museumsgebäude ist von Ando, Tadao geplant worden und fällt durch seine Ästhetik auf. Allein das schon lohnt einen Besuch. 

Im Süden grenzt  Kanan an die Gemeinde Cihayaakasaka-Mura, an ein Dorf. Der Name ist die Zusammensetzung  aus Chihaya und Akasaka, zwei Festungen, die Kusonoki, Masashige gebaut hatte, um Go-Daigo in Yoshino zu schützen. Die Fläche der Gemeinde umfasst die nach Westen gerichtete Flanke des Berges Kongo, die viele Gedenkstätten an En no Gyoja ( En no Nozuno), an Kukai (Kobo Daishi), Kusonki, Masashige (Nanko) und Go-Daigo enthält. Heute ist der Berg als Ziel für Wanderer bekannt, die entweder die Gedenkstätten besuchen oder die Aussichtpunkte. Der Gipfel ist auch mit einer Seilbahn zu erreichen. Der Berg ist der höchste in der Kette, die Osaka umgibt und bietet eine rundum Aussicht, die bei gutem Wetter bis zur Insel Awaji und zur Hängebrücke bei Akashi reicht sowie  viele interessante Teilaussichten, z.B. auf eine Terrassenlandschaft von Reisfeldern am Fuße des Berges. Der Kongo-san gilt als einer der heiligsten Berge in Japan, nach dem Fuji-san.

Im Südosten ist  Gose der Nachbar von Kanan.  Die Fläche der Gemeinde umfasst die östlichen Flanken der Berge Katsuragi und Kongo, die zur Präfektur Nara gehören. 
Der nordöstliche Nachbar von Kanan  ist die Gemeinde Katsuragi, deren Fläche vom Osthang des Berges Katsuragi  in die Yamatoebene (Riedebene im Osten, laut Kojiki) überleitet. Die größten Teile der Gemeinden Katsuragi und Gose liegen in der Yamato-Ebene, in der laut offiziellem Geschichtsbuch Kojiki die Staalichkeit Japans begann. Das Kojiki  nennt 660 vor Christus  als  Jahr des Amtsantritts von Jimmu,  des ersten Herrschers von Japan  im Ort Kashihara, 10 Km östlich von Katsuragi. Allerdings werden erst in der Asuka-Periode die geschichtlichen Dokumente konkret. Diese Periode endete im Jahr 628 nach Christus durch den Tod der Kaiserin Suiko.  Asuka liegt etwa 10Km südlich von Kashihara in einer wunderschönen Landschaft.

Damit sind alle Nachbarn Kanans  zumindest genannt.

Der Beginn der japanischen Staatlichkeit lag in der Periode, in der auch das römische Reich entstand. Beide überlebten bis heute in unterschiedlichen Zusammenhängen, traten aber erst im Zeitalter der Entdeckungen, wie es in Europa genannt wird, in direkten Kontakt zueinander. 
Daraus entwickelte sich, was wir heute sehen, die USA als inzwischen verunsicherte Weltführungsmacht mit dem Bündnispartner EU, Japan und Nato auf der einen Seite sowie dem erneuerten China auf der anderen Seite, abseits, aber nicht unbedeutend Russland, das ideologisch und im Zuge seiner Entwicklung  eher zum Westen zu zählen ist und daneben die islamische Welt, in sich selbst zerstritten, einig ist in der Ablehnung westlicher Denkweisen. Alle bestrebt, sich von Gegnern nicht zur Seite drängen zu lassen. Was kann daraus entstehen?

Der Gedanke, eine einheitliche Weltregierung zu gründen, um Kriege zu vermeiden, wurde schon nach dem ersten Weltkrieg mit dem Völkerbund verwirklicht. Der Gedanke ist plausibel. Aber schon vor dem zweiten Weltkrieg brach der Völkerbund zusammen. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Gedanke wieder aufgegriffen und die UNO gegründet. Das nationalistische China war Gründungsmitglied. Aber heute sieht die UNO nicht handlungsfähig aus, was nicht immer so bleiben muss. 

Was ist zu tun, um das ideale Ziel zu erreichen? M.E. hilft nur die Analyse der bisherigen Entwicklung, um die Ursachen zu heutigen Fehlentwicklungen zu finden und diese dann zu korrigieren. Eine der Ursachen ist die absolute Rechthaberei. „Wenn ich Recht habe, ist alles andere Unrecht, gegen Unrecht muss ich ankämpfen.“ Eine Alternative oder Korrektur dazu wäre: „Weil ich nicht absolut wissen kann, dass ich Recht habe, muss ich alternative Vorstellungen, die auch Recht sein könnten, tolerieren und noch einmal nachdenken“. Der Vorgang des Nachdenkens muss nicht enden. Unrecht tun ist unmoralisch, Nachdenken nicht. „Spitzfindige Ideologie und nebulöse Metaphysik“  ist ein Ausdruck, den ich bei einem japanischen Weisen gefunden habe. 

Im Zuge der Pariser Friedensverhandlungen nach dem ersten Weltkrieg, stellten die Japaner als Allianzpartner der Siegermächte den Antrag, rassische Diskriminierung abzuschaffen. Der Antrag wurde abgelehnt.  Ebenso später bei anderen Institutionen, die von Mitgliedern westlicher Ideen getragen wurden. Ausgerechnet von den  Befürwortern der Apartheit in Südafrika wurden sie als „Weiße ehrenhalber“ anerkannt. Stellen Sie sich vor, sie seien Japaner und müssten solche Entscheidungen hinnehmen. Den Chinesen (und Koreanern) erging es ähnlich. Es geschah Unrecht, über das nicht mehr gesprochen wird. Verziehen ist nicht vergessen. Unrecht muss neutralisiert nicht verschwiegen werden.

Gottfried W.  Wollbold


 

Bewegung und Wärme?
 
Ich lernte eine syrische Schülerin kennen, die die 6. Klasse besucht. Sie war wohl seit 2 Jahren mit ihrer Familie in Deutschland.
Wir konnten uns gegenseitig in Deutsch unterhalten. Sie sagte über ihre Mutter, dass diese kein Deutsch versteht und spreche, und das Haus auch wenig verlasse. Sie trage ein Kopftuch.
Ich fragte das Mädchen, wann sie ein Kopftuch tragen werde. Sie meinte, so ab 8. bis 10. Klasse. Auf meine weitere Frage, ob sie sich darauf freue (war mir so spontan eingefallen), stockte sie wohl etwas und bejahte es dann lächelnd. Weiter traute ich mich nicht über dieses Thema zu reden. Später kam mir der Gedanke, dass die Frauen/Mädchen sich wohl mit den Tragen des Tuches ganz bewusst und stolz von uns abgrenzen wollen und sich dadurch auch stark/selbstbewusst und besser fühlen als andere.
Bisher bedauerte ich diese Frauen eher, weil sie sich doch nicht so frei bewegen können und auch viel Wärme ertragen müssen.
 
Von Chrikle
 

 

Beobachtungen

 

Ich lernte einen jungen Mann aus Ghana kennen, 40 Jahre. Er besaß mehrere Aufenthaltstitel in historischer Reihenfolge. Demnach kam er 2014 nach Deutschland und bekam den ersten Titel in Hamburg. Darin war vermerkt, dass seine Herkunft nicht sicher ist, da er sich ohne Personaldokumente bei der Behörde meldete. Damit bekam er den Status geduldet, bis seine Identität geklärt ist, jedoch eine zeitliche Begrenzung, damit er mitwirkt. In jedem dieser DIN A 4-Blätter wurde ihm eine Residenzpflicht auferlegt, d.h. er darf den jeweiligen Landkreis nicht verlassen.

Wohl nach der ersten oder zweiten Verlängerung hatte er soviel Druck, dass er sich einen Anwalt nahm, eine bekannte Kanzlei in Hamburg. Auch anderweitig ließ er hier Dampf vom Kessel, eine erste Vaterschaft wird auf deutschem Boden in Hamburg bekannt. Welche Umstände dazu führten, dass er 2016 nach Mitteldeutschland gelangte, ist mir nicht bekannt. Aber auch hier war sein Aufenthaltstitel zeitlich und räumlich begrenzt, da seine Identität immer noch nicht sicher geklärt war.

Er schaffte es jedoch in dieser Zeit, in zwei Vaterschaftsanerkennungsprozessen verwickelt zu werden. Einmal in einer Großstadt Sachsen-Anhalts und einmal in einer nahe gelegenen sächsischen Metropole.

Im Sommer 2017 muss er wieder nach Hamburg, vermutlich handelt es sich um einen Gerichtsprozess bezüglich seines Asylsersuchens. In dieser Zeit präsentiert er seinen ziemlich gebrauchten Reisepass den, welchen auch immer, Behörden. Da nunmehr seine Identität geklärt war, bekam er den nächsten Aufenthaltstitel, dieses Mal in Form einer Kreditkarte, wieder für einen Landkreis in Mitteldeutschland.

Hier bekommt er eine Wohnung in einem DDR-typischen Neubaugebiet zugewiesen und bemüht sich um Arbeit, da er, trotz seines zeitlich begrenzten Aufenthaltstitels, eine Arbeitserlaubnis hat.

Während seines Aufenthaltes in Deutschland hat er zumindest einen Sprachkurs besucht, seine Sprachkenntnisse reichen aus, um im Alltag das Leben zu organisieren. Dadurch ist es ihm möglich, bei einer Zeitarbeitsfirma einen Job zu finden. Angeblich hat er auf dem Bau gelernt, vermutlich ist er als Bauhelfer brauchbar. Eine Anstellung findet er bei einer Zeitarbeitsfirma, vermutlich unter dem Mindestlohn. Diese vermittelt ihn an eine Firma mit einem Tier im Namen und Logo. Dort bekommt er bei seiner Lagerarbeit einen Zuschlag von sensationellen 0,01 €. Richtig gelesen einen Cent pro Stunde. Das macht nach Adam Ries bei einer 40 Stunden Arbeitswoche im Monat 1,60 Euronen. Netto kommt er da, nach seinen Aussagen, auf 7,16 € Stundenlohn.

Rekapituliere ich jetzt mal die Aussagen der unbefleckten „Mutti“ und ihrer Mitstreiter, dann haben wir durch dieses Beispiel eine „Fachkraft“ im Billiglohnsektor. Da haben also zwei Firmen Geld verdient, in dem sie eine afrikanische Arbeitskraft ausbeuten und gleichzeitig daran sparen, einen qualifizierten Facharbeiter einstellen zu müssen. Inwieweit diese Firmen Fördergelder für diese Beschaffungsmaßnahme bekommen, habe ich nicht erforscht. Auch möchte ich jetzt nicht über die Folgen nachdenken. Wer erwirtschaftet jetzt für wen und warum, oder überhaupt, die Rente.

Erkannt habe ich, der Regierung ist es scheißegal, welche Mittel nötig sind, um unsere Wirtschaft zu erhalten, weil geiz ist geil und so billig wie nötig. Über die Folgen mag sie nicht nachdenken, das geht nur von der Tapete bis zur Wand, Hauptsache der Geldbeutel ist prall gefüllt und die eigenen Pfründe sicher.

 

Senfkornhttps://118.sb.mywebsite-editor.com/app/757770680/400762/

 

 

Frieden mit Gewalt?

 

Die Ostdeutschen lagen "mehr" oder weniger in ihrer Zeit vor der Ideologie auf den Bauch, die Westdeutschen lagen und liegen vor dem Geld auf den Bauch. Paradox und gefährlich ist heute: Ost und West (zum Teil) wollen mit dem Kopf in einer marxistisch/ sozialistischen Gesellschaft leben, ebenso wollen (die) Ost und West - Leute mit dem Arsch im Marktwirtschaft / Kapitalismus leben.

Ich kenne keine Grünen und keine Linken, die auf Materielles verzichten würden (Jacken gegen Kälte wenn sie frieren, Fahrt mit dem Inter-City, das tägliche Brot), aber sie wollen eine bessere ERDE. Ich kenne auch nur wenige Menschen, die Verzicht üben und ihre Bedürfnisse mindern und aber mehr Leistung erbringen wollen. Freude an der Arbeit. Was ist das eigentlich, menschliche Tätigkeit? Smartphone zwitschen, Reden halten, Bilder schicken und endlose, sinnlose Gespräche am Handy führen? Arbeit ist der Stress, der von der Langeweile und dem Nichtstun abhält. Süßes Abhängen, Chillen (?), Sabbatjahr...

Das drohende Problem ist doch, wir können die Dinge nicht mehr kausal lösen (Ursache - Wirkung). Ändern wir Ursachen, so werden wir keine andere (qualitativ neue und bessere) Wirkung erzielen. So war das einmal, weil nach der Änderung eine neue Qualität entstanden ist. Heute sind wir am Ende des Friedens...

Die Wirkungen haben uns schon längst überholt. Plastikstrudel in den Weltmeeren, der Hunger, die Krankheiten, die Flucht, die Population, die Waffen, die vielen Kriege.

Darum müsste man das Pferd von hinten aufzäumen. Also alle Werte, Leistungen und jedes aufgeklärte, friedliche, gleichberechtigte Verhalten erzwingen durch Verzicht und durch Gewalt. Humanisten müssen zuschlagen wollen, um Ordnung, Regeln, Mindestanforderungen aneinander zu stellen und eben Gewalt anwenden. Ob das ein Polizist ist, der die Waffe zieht, weil er angezündet wurde oder ein "Kriegsherr", der seine Stammesfehden mit Fördermittel und Entwicklungshilfe verbessern will, muss man mit Gewalt absetzen oder erhängen, weil vielleicht im selben Landstrich eintausend Kinder verhungert sind. Humanismus (Menschlichkeit) muss neu definiert werden. Nicht die Uneigennützigkeit ist das Ziel oder auch die Hilfe allein oder die Hilfe zur Selbsthilfe (Die Ausrede für Faulheit). Man muss das, was faul ist, faul nennen.

Humanismus muss Gewalt anwenden und einsetzen gegen die Verschwender, Superreichen, Kriegshäuptlinge, Politikbetrüger. Gegen alle, die auf Kosten anderer leben, sofern es nicht Bedürftige im weitesten Sinne sind. Der Reichtum reicht noch für alle, nicht nur für die Reichen. Ich denke, es ist schwer zu formulieren, aber der Papst ist zum Beispiel wirklich der Antichrist. Mangel an Hygiene, an Verhütung und das Versprechen auf ein besseres Jenseits, sind Verbrechen... 
Vielleicht fehlt uns eine völlig neue Philosophie, die nicht nur vage formuliert, sondern konkret ist und deutlich macht, was gut und böse ist. Die Zehn Gebote des Überlebens?. Schwierig... Ich weiß von meinem Leben, ein Mensch, eine Familie und sogar ein Land, sie ändern sich nur, wenn sie aufprallen, ganz unten sind - kurz, wenn die Todesnähe droht. Die Angst vor dem Tod ist die einzige noch unverhandelbare Größe. Man kann ihn noch nicht in der Gänze ausweichen... Sollte eines Tages auch diese Grenze fallen, leben wir in der Barbarei, die einander nach neuen Regeln des Überlebens kannibalisiert - Übrigens, immer her mit den besseren Ideen..

 

Zum Luther – Jahr 2017 

Thesenanschlag in Wittenberg – 500 Jahre Reformation

Japan und der erste Versuch zum Christentum

1. Entdeckung Japans

2. Ankunft und Aktivitäten der Missionare

3. Überbleibsel der ersten Missionierung Sakai, Nagasaki, Kawachinagano, Sendai

Japan und der zweite Versuch zum Christentum

4. Neuanfang nach der Öffnung 1854 (siehe: EKK – Wittenberg, andere Datei) Getragen von Protestanten, hauptsächlich aus USA, aber auch aus Deutschland; Wirkung der Missionierung: Kagawa/Kobe; Gründung von Privatuniversitäten; Sophia ist jesuitisch-deutsch.

5. Missionierungsaktivitäten von Shintoisten und Buddhisten außerhalb Japans (sollten nicht vergessen werden, aber noch nicht ausgeführt).

 

Zusammengestellt von Gottfried W. Wollboldt in Zusammenarbeit mit dem Team der EKK für die Vorbereitung der Präsentation in Wittenberg*

* Mitglieder des Teams für die Vorbereitung der Präsentation der EKK in Wittenberg:

 

Anfänge des Christentums in Japan

Zusammenfassung:

Obwohl im Zeitalter der Entdeckung die Erschließung des westlichen und östlichen Seewegs nach Indien, den Gewürzinseln und Japan nicht aus religiösen Gründen von Spaniern und Portugiesen vorgenommen wurde, folgte ihr ein Missionierungsversuch. Schließlich waren Spanier wie Portugiesen Christen, die sich an den biblischen Missionierungsauftrag hielten. Nach erfreulichen Anfangserfolgen in Japan, die nicht zuletzt Folge der politischen Wirren im Lande waren, verbot die neu etablierte Zentralregierung zunächst die Missionierung und dann das Christentum und schloss sich für etwa 250 Jahre vom Rest der Welt ab. Was nicht bedeutet, dass die Wirkung des Evangeliums in Japan ohne Folgen blieb.

1. „Entdeckung“ Japans

Die Kenntnis von Japan war den Europäern durch Marco Polo überbracht worden, Jahrhunderte bevor sie dort Fuß fasten. Er hatte unter „Cipangu“ von diesem Land gehört und berichtet. Es sollte sich um eine Insel im Meer am anderen Ende der  Welt handeln, wo die Dächer der Häuser mit Gold gedeckt waren. Das war der Grund, weshalb die Nachricht in den Köpfen hängen blieb. Die Enttäuschung war groß, als Gold dort nicht in der erwarteten Menge gefunden wurde. Aber dass Japan eine Chance für gute Geschäfte bot, war die eigentliche Entdeckung. Letzteres galt auch für die Philippinen, die etwa zur gleichen Zeit von den Spaniern auf dem Westweg entdeckt wurden, was unmittelbar zu Streitigkeiten zwischen beiden führte, weil nicht festgestellt werden konnte, wem die Früchte der Entdeckung zukamen, obwohl vorher ein Vertrag geschlossen worden war, der genau diesen Fall ausschließen sollte. Der Vertrag von Tordesillas  1494.

Der Thesenanschlag Martin Luthers wird auf das Jahr 1517 datiert, die offizielle Entdeckung Japans auf die Jahre 1542/43.  Ein Zusammenhang  zwischen beiden Daten besteht insofern, als Luther durch seine religiöse Reform die Autorität der römisch katholischen Kirche schwächte, was zu den Streitigkeiten zwischen den anfänglichen „Entdeckern“ Portugal und Spanien weitere hinzufügte.  Niemand sonst in Europa hielt den Papst für kompetent, die Welt in zwei Teile zu spalten, wie im Vertrag 1494 geschehen, deren westliche Hälfte er den Spaniern zusprach und deren östliche den Portugiesen. Weshalb sich später auch andere Mächte an der Aufteilung der Welt beteiligten, sie kämpften um die Freiheit der Meere. Der vorläufige Streit zwischen Spanien und Portugal hatte noch einen anderen Grund, nämlich der Antimeridian1 zu dem von Tordesillas konnte zur Zeit der Endeckung nicht bestimmt werden. Deshalb konnte Ferdinand Magellan 1521 nicht wissen, dass die Philippinen im portugiesischen Bereich lagen und die Portugiesen nicht, dass der größere Teil  Japans in der spanischen Halbkugel lag. In der Zeit von 1525 bis 1529 führten sie Krieg um den Besitz der Gewürzinseln und der Philippinen. Der Krieg wurde 1529 mit dem Vertrag  von Zaragossa beendet, der die Gewürzinseln den Portugiesen zusprach und die Philippinen den Spaniern. Auch zu diesem Zeitpunkt konnte der Antimeridian noch nicht bestimmt werden.  Die Streitigkeiten der Europäer untereinander konnten den Bewohnern der „entdeckten“ Länder nicht verborgen bleiben, sie verdienten sich damit die Bezeichnung Barbaren. In Japan Nambanjin (südliche Barbaren)                        

Tatsächlich aber sind zwischen 1513 und dem genannten Datum in Japan Europäer als Händler oder Schiffbrüchige aufgetaucht. Allerdings nicht auf portugiesischen Schiffen. Das Datum der Landung des ersten Europäers, wurde damals von den Portugiesen als Staatsgeheimnis behandelt und wenn nicht doch noch ein glaubwürdiges Dokument in einem alten Archiv gefunden wird, bleibt es auch immer so. Zur Zeit der „Entdeckung“ war unklar, wem es gehören sollte. Der Vertrag von Tordesillas, der die Welt zwischen Spanien und Portugal aufgeteilt hatte, war nicht genau genug, um bestimmen zu können, ob Japan in der spanischen oder portugiesischen Halbkugel lag. Die Spanier waren 1521 auf den Philippinen gelandet, einer Inselgruppe, die im gleichen Bereich geographischer Länge liegt, wie Japan und die Gewürzinseln. Das Datum der Erstlandung hatte zudem Einfluss auf Besitzansprüche. Deshalb schwiegen die Portugiesen vorerst, bis der Fall mit den Spaniern geklärt werden konnte.

Als erster Missionar in Japan gilt Franz Xavier, der 1549 ankam, es aber 1551 bereits in Richtung China verließ2, wo er lebend nicht ankam. Franz Xavier wurde vom portugiesischen König Jao III 1541 nach Goa entsandt, der Hauptstadt des indischen Staates, den sie errichtet hatten, seitdem Vasco da Gama 1498 den östlichen Seeweg nach Indien um das Kap der Guten Hoffnung gefunden hatte. 

Franz Xavier wurde als Gesandter des portugiesischen Königs und  als „Nuntius des Ostens“  vom Papst entsandt. Es ist nicht klar, ob er sich selbst um die Entsendung beworben hatte oder ob er berufen wurde, z.B. weil im Estato da India ein besonderer Bedarf für Missionare bestand, praktisch Eigenbedarf, nicht Heidenmission, die seit langem in die Hände der Franziskaner gelegt war. Bereits Christoph Kolumbus wurde auf seinen Reisen von Geistlichen begleitet. Die christlichen Europäer nahmen ihren biblischen Missionsauftrag ernst, aber sie gerieten darüber in Streit zueinander, wie er richtig ausgeführt werden könnte.

Die Aktivitäten der Portugiesen im Zeitalter der „Entdeckung“ wie es in Europa genannt wurde, standen in Konkurrenz zu den Aktivitäten der Spanier, die 1492 den westlichen Seeweg nach Indien gefunden hatten, wie sie meinten. Es handelte sich um einen Irrtum, der allerdings andere Folgen hatte, als normale Irrtümer.  Einer der Pioniere des Zeitalters der Entdeckung war Heinrich der Seefahrer, ein Prinz des portugiesischen Königshauses, der die Entwicklung der erforderlichen Technik gefördert hatte. Die Spanier hatten bedenkenlos seine Technik kopiert und wurden dafür nicht verlacht, wie die Japaner, wenn sie europäische Errungenschaften kopierten, aber ganz legal war es auch schon damals nicht.

Das führte zunächst unter den Spaniern und Portugiesen zum Krieg3 und später mischten sich auch Franzosen, Niederländer und Engländer4 sowie Brandenburger ein. Nachdem sie die Bildung des Gewürzmonopols der Portugiesen  verhindert5 hatten,  dehnten sie das Recht, Länder in Besitz zu nehmen, wo andere schon Staaten gegründet hatten, auch auf sich selbst aus und bauten ihre Kolonialreiche. Hier sei daran erinnert, dass auch die Russen 1585 mit dem Aufbau eines Kolonialreiches begannen und bereits 1639 die nordöstliche Küste des Pazifischen Ozeans erreichten. Auch ihre Initiative wurde auf Kaufleute/Händler übertragen, die Familie Stroganoff, aber in erster Linie von Kosacken ausgeführt. Viele Beteiligte trugen auch deutsche Namen, ebenso bei den Eroberungen der Spanier und Portugiesen, wo sie vermittels der Habsburger6 beteiligt waren. Die Russen kamen erst 1858/60 den Japanern, Koreanern und Chinesen richtig in die Quere7. 

Heute, nach vielen Kolonialkriegen und zwei Weltkriegen, die alle mehr oder weniger auseinander8 hervor gegangen sind, gibt es keine (fast keine) Kolonien mehr. Ist das Zufall?

Wenn nicht, ein Zeichen der Hoffnung?

Durch die Zeit der „Entdeckung“ sind viele Europäer zu Reichtum und Ansehen gekommen und begannen sich als überlegene Menschen zu fühlen, war das eine angemessene Reaktion auf die Erlebnisse und Erkenntnisse, die aus dem erweiterten Weltverständnis gewonnen wurden?

Ebenso die Japaner, nachdem sie große Anstrengungen unternommen hatten, ihr Land zu reformieren, den ersten Sino-japanischen Krieg gewannen, den Boxeraufstand besänftigten, den Russisch-Japanischen Krieg und den ersten Weltkrieg gewannen, wurden sie übermütig und verloren den zweiten Weltkrieg. Stolz zu werden wegen der Erfolge harter Arbeit ist menschlich. Aus Stolz übermütig zu werden, wohl auch. 

In den Geschichtsbüchern der Europäer, wird das Zeitalter der „Entdeckung“ so dargestellt, als habe die außereuropäische  Welt auf die Ankunft der Europäer gewartet, um zivilisiert leben zu können. Die Entdeckungen der Portugiesen aber endeten nach der Umrundung des Kaps der guten Hoffnung. Von Malindi nach Indien, konnten sie einen Reiseführer an Bord nehmen, der sie  ans Ziel brachte. Die Ostküste Afrikas  lag nicht an einer Wasserwüste, sondern an einem Meeresverbund, der bis nach China reichte und Verbindungswege enthielt, die auch ferne Pazifik-Inseln in ein Handelsnetz integrierten. Vergleichbar mit den europäischen Verhältnissen am Mittelmeer. Alle im Altertum bekannten Hochkulturen lagen am Mittelmeer, das sie nicht trennte, sondern verband.  Nur wenn die Einen gegen die Anderen Krieg führten, gab es Einschränkungen.

Begehrte Gewürze wie Muskatnüsse und Nelken, wurden schon nach Europa geliefert, bevor Portugiesen auf den Molukken ankamen, wo sie endemisch waren. Die Verbreitung der Pflanzen in andere Anbaugebiete erfolgte erst später, meist illegal.   

Von Indien nach Japan zu gelangen war kein Geheimnis, die Portugiesen konnten sich durchfragen oder als Passagiere mitnehmen lassen. Die ersten Portugiesen  erreichten Japan nicht auf eigenen Schiffen, sondern als Passagiere oder Mannschaftsmitglieder anderer Schiffe. In zwei Überlieferungen ist von Schiffbruch der Ankommenden die Rede. Das Besondere am Verhalten der Portugiesen war eine Erkenntnis, die die Europäer in der Zeit der Renaissance bekommen hatten, Venedig und Genua waren reich und unabhängig von den Feudalständen geworden, weil es ihnen gelang, Handelsmonopole zu errichten, die Konkurrenz auszuschalten. Die Portugiesen strebten ein Handelsmonopol mit Gewürzen an. Voraussetzung dafür war die Zerstörung des seit Jahrhunderten funktionierenden Welthandels.

Erst den Holländern gelang die Errichtung des Gewürzmonopols. Der Weg war gezeichnet von einer breiten Blutspur. Der Konsum der Gewürze stieg in Europa an und die Preise sanken bei den Verbrauchern.  War es das wert?

2. Ankunft und Aktivitäten der Missionare

Auch Franz Xavier kam nicht, der Bedeutung seines Amtes1 entsprechend, auf einem Staatsschiff nach Japan, sondern er wurde nach Japan geholt. Die Geschichte wurde in einem Buch von Fernāo Mendes Pinto erzählt, das er in Portugal nach seiner Rückkehr aus Portugiesisch Indien schrieb. Ein seltener Fall. Nur wenige, die in die Welt hinaus fuhren, kamen zurück. Sein Buch ist kein Reisebericht, sondern mehr eine phantastische Erzählung, die zur Gründung der iberischen Literaturgattung „Leyenda negra“2 beitrug. Bei anderen gilt das Buch als wichtigste Beschreibung Asien, dieser Zeit. Viele Einzelheiten sind überprüfbar und einige werden im nachfolgenden Text zitiert.

Pinto behauptet 1542 erstmals als Schiffbrüchiger auf der Insel Tanegashima angekommen zu sein und Feuerwaffen, in Japan unter der Bezeichnung „Tanegashima“ bekannt, dort eingeführt zu haben3. In Japan lernte er einen japanischen Samurai kennen, der in einen Mordfall verwickelt war, den er selbst nicht auf die leichte Schulter nahm, weshalb Pinto ihm vorschlug, ihn mit Franz Xavier in Kontakt zu bringen, der zu dieser Zeit in der indonesischen Inselwelt missionierte, in der die Portugiesen inzwischen als Gewürzhändler tätig waren. Vermutlich trifft es die Sachlage besser, ihre Tätigkeit als Zerstörung des lange etablierten Gewürzhandels zu bezeichnen, denn sie versuchten ein Gewürzmonopol zu errichten, das heißt den traditionellen Handel zu verbieten.

Pinto beschreibt eine Reise von Japan nach Malakka, einem westlich von Japan gelegenen Welthafen, in dem viele japanische Schiffe Handel trieben. Der japanische Samurai Anjiro (auch „Yajiro“) begleitete ihn, oder umgekehrt. Jedenfalls trafen sie dort auf Franz Xavier, der Gefallen an Anjiro fand, denn mit ihm konnte er sich unterhalten4 und er willigte ein, ihn nach Japan zu begleiten. Vermutlich auch deshalb, weil er Japan für größer hielt als China, jedenfalls hing im Stadtmuseum von Sakai 1970 eine portugiesische Landkarte, die 1540 hergestellt worden war. Auf ihr ist Japan größer dargestellt als China, eine weitere portugiesischen Karte, die 15955 hergestellt wurde, zeigt Japan und Korea schon fast in den Größenverhältnissen, die wir heute kennen.

Franz Xavier kam mit Anjiro und Pinto im Juli 1549 an der Westküste von Kyushu an und sie fanden keinen Hafen, der ihnen Landeerlaubnis erteilt hätte. Im August 1549 bekamen sie Landeerlaubnis in Kagoshima und der lokale Fürst empfing sie freundlich, verbot Franz Xavier aber die Missionierung. Xavier zog dann nach Bungo6, wo er von der Familie Anjiros aufgenommen wurde. Der Fürst von Bungo, Otomo, Sorin erlaubte ihm die Missionierung und konvertierte 1578 selbst zum Christentum. Von dort aus zog Xavier nach Yamaguchi, im westlichen Teil der Insel Honshu, wo auch die erste Kirche Japans errichtet wurde sowie vom Fürsten der Provinz ein alter buddhistischer Tempel als Quartier der Jesuiten bereitgestellt wurde, denn in Yamaguchi ist nicht allein von Franz Xavier die Rede, er hatte dort bereits Verstärkung von Brüdern, die Briefe nach Europa geschrieben hatten. Einer der Briefe schildert die erste Weihnachtsfeier in Japan. Nicht überall in Europa war es üblich, zur Weihnachtsfeier Geschenke zu verteilen, wie in Deutschland die Bescherung der Kinder. In den Briefen wird berichtet, dass die Japaner ganz von sich aus untereinander Geschenke verteilt haben.

Fernāo Mendes Pinto wird wieder genannt, Inzwischen soll er selbst Jesuit geworden sein, was nachgeprüft werden kann, denn sein Buch wurde posthum, vor der Veröffentlichung zensiert. In den Unterlagen befindet sich ein Austrittsvermerk.

Als Jesuit hatte er eine beträchtliche Spende geleistet für den Bau der Kirche in Yamaguchi.

Wahrscheinlich durch seine Vermittlung machte Franz Xavier die Bekanntschaft eines reichen Kaufmanns7 aus Sakai. 1550 reiste er mit ihm dorthin und wurde in seinem Haus aufgenommen. Bisher hatte er außer mit der normalen Bevölkerung nur mit Provinzfürsten Kontakt, die ihn, wenn sie ihm wohl gesonnen waren, mehr wegen seiner Beziehungen zu den fremdländischen Händlern, den südlichen Barbaren (Nambanjin) respektierten, als wegen seiner Mission. Sakai ist südliche Nachbarstadt von Osaka und liegt nur 80km entfernt von Kyoto, der Kaiserresidenz. Deshalb bemühte er sich um eine Audienz beim Kaiser. Auch wenn er keine Pracht entfalten konnte, war er in offiziellem Auftrag im Lande. Allerdings befand sich Japan zu dieser Zeit im Zustand der gegeneinander kämpfenden Provinzen. In der Zeit 1467-1477 wurde in Kyoto ein Bürgerkrieg8 ausgefochten und die Stadt schwer beschädigt. Es soll sich um den ersten Krieg in Japan gehandelt haben, der auf die Zivilbevölkerung keine Rücksicht nahm. Der Krieg dehnte sich danach auf das ganze Land aus und wurde von 1560 – 1615 durch das Wirken dreier Kriegsherren beendet. Die Abschließung des Landes vom Rest der Welt und das Verbot des Christentums war die Folge.

Franz Xavier musste von Sakai aus zu Fuß nach Kyoto laufen, im Schnee, was ihm Schmerzen bereitete. Er fand Kyoto größer vor als Lissabon, konnte aber den Kaiserpalast nicht finden.

So wird aus einer Quelle berichtet. Eine andere sagt, er habe die Audienz erhalten, sei aber von der Erscheinung des Kaisers enttäuscht gewesen. Vermutlich haben beide Recht, nur ist Franz Xavier nicht aufgefallen, dem Kaiser gegenüber gestanden oder gesessen zu haben. Der Kaiser war damals geprägt von der Meditation, er glänzte nicht in einer Kaiserkrone.

Er kehrte erschöpft und entmutigt nach Sakai zurück und anschießend nach Yamaguchi.

In Sakai hat er ein nachhaltiges Denkmal hinterlassen, den Ebisu - oder Franz Xavier Park, eine öffentliche Parkanlage mit verschiedenen Gedenksteinen und - Tafeln auf denen Sakai als der Ort genannt wird, an dem das Christentum nach Japan kam. Der Park wurde im Jahr 1949 angelegt, dem 400ten Jahrestag der Ankunft Xaviers. Auf dem Areal des reichen Kaufmanns, mit dem er gekommen war. Sakai spielte nicht zufällig eine hervorgehobene Rolle bei der Akzeptanz von Europäern in Japan9.

Die Zentralregierung war schwach und die Provinzfürsten versuchten ihren Besitz zu erweitern. Fürsten in Küstenregionen betrieben Seeräuberei, häufig im Verbund mit chinesischen Schmugglern. Im Jahr 1523 hatte China den Handel mit Japan verboten, weil die Hafenstadt Ningbo bei Schanghai, von Seeräubern überfallen und ausgeplündert worden war. Der Ming-Kaiser machte Japaner dafür verantwortlich und verbot den Handel mit Japan. Was nicht etwa die Handelsbeziehungen unterbrach. Sie wurden vom König der Ryukyu- Inseln im Dreiecksverkehr übernommen. Seit 1557 beteiligten sich auch die Portugiesen daran. Weil sie chinesischen Schiffsbrüchigen beigestanden hatten, wurde es ihnen erlaubt.

Chinesischen Quellen zufolge wurde das Unwesen der Wako-Seeräuber erst 1565 beseitigt.10 Doch die Zeit von Franz Xavier war der Beginn der Christianisierung, die Angehörigen der unterschiedlichen Kulturen begegneten sich noch unbefangen.

Eine starke Motivation der Portugiesen für ihre Entdeckertätigkeit war die Verbesserung ihrer Handelsbilanz. 1513 waren sie erstmals in Kanton angekommen, dem chinesischen Hafen, der den Handel über die „südliche Seidenstrasse des Meeres“ bediente, seit Zeiten der antiken Römer. Ihrem Wunsch, dort eine Niederlassung zu gründen und von dort aus nach Peking zu reisen, wurde nicht stattgegeben, weil in Peking bereits bekannt war, wie sie sich in Malakka verhalten hatten. Sie hatten dort den Sultan abgesetzt und die Stadt erobert und damit gegen die geltenden Regeln verstoßen. China hatte in der Ming- Zeit noch genügend militärische Macht, seinen Willen durchzusetzen.

Sakai war traditionell das Eingangstor Japans für den Fernhandel. Es hatte reichsunmittelbaren Status, ähnlich wie den einer Hansestadt. Die Mündung des Yamatoflusses liegt in Sakai. Der Fluss kommt aus der Yamato-Ebene, der das Land den ursprünglichen Namen verdankt. Dort liegt auch die Stadt Nara, die sich heute noch als „östlichste Ortschaft der Seidenstrasse“ nennt.

Seit Beginn des 16ten Jahrhunderts war in Sakai ein größeres Bauprojekt durchgeführt worden, der Yamatofluß wurde umgebaut, weil die Stadt in der Regenzeit unter Hochwasser litt. Das hatte die unvorhergesehene Folge der Versandung des Hafens. Die Stadt hielt Ausschau nach einem anderen Erwerb als Handel und Seeräuberei und baute eine Industrie auf, nämlich die Herstellung von Feuerwaffen (Tanegashima), die die Entwicklung der Stadt beeinflusste.

Was nicht bedeutet, dass die Begegnung des Christentums in Sakai mit dem Osten von Anfang an durch kommerzielle Interessen vergiftet war. Es lag wohl auch an der Person des Xavier, der es vermied. Obwohl er mit der höchsten christlichen Lizenz für die Missionierung ausgestattet war, setzte er sich bereits in Indien glaubhaft für die einfache Bevölkerung ein und wurde von ihr wohl mehr als Patron ihrer Anliegen betrachtet, denn als Verkünder eines fremden Gottes.

Das setzte sich fort bei seiner Tätigkeit in der indonesischen Inselwelt. In Japan fand er geistig aufgeschlossene Zuhörer. Bei seiner Rückkehr aus Kyoto war er erschöpft und wahrscheinlich auch enttäuscht, weil er die nichtchristlichen Beweggründe im Hinterkopf von vielen freundlichen Menschen erkannte. In seiner Missionstätigkeit hatte er es mit Menschen vieler Zungen zu tun, aber er war offensichtlich nicht das Sprachengenie, zu dem er gemacht wurde, er war abhängig von Übersetzern. Zwar gab es überall das Wort „Gott“, aber es hatte nicht überall die gleiche Bedeutung. Ein shintoistischer „Kami“ war kein christlicher „Gott“. Wenn er von dem christlichen Gott sprach, konnte dieser Begriff von seinen Übersetzern korrekt verständlich gemacht werden? In Yamaguchi erlebte er eine Situation, die ihn das bezweifeln ließ. Das mag dazu beigetragen haben, dass er 1551 bereits Japan in Richtung Goa verließ, seinem offiziellen Amtssitz, nachdem Pinto in der Frage seines Nachfolgers in Japan tätig geworden war. Von Goa brach er in Richtung China auf, wo er auf einer Insel im Angesicht Chinas im jungen Alter von 46 Jahren starb. Die Einreise war ihm verweigert worden. Er starb wahrscheinlich an Erschöpfung, was nachvollziehen kann, wer seinen Lebensweg verfolgte. Der erste Jesuit, dem die Einreise in China erlaubt wurde und der auch in der Hauptstadt empfangen wurde, war Matteo Ricci.11

Erst 1577 gelang sie ihm, nachdem er sich lange Zeit durch Studium der chinesischen Sprache und Kultur vorbereitet hatte. Auch die Handel – treibenden Portugiesen konnten sich erst kurz vor 1557 in Macao festsetzen, weil sie inzwischen chinesische Freunde gewonnen hatten, sie hatte schiffbrüchige Chinesen gerettet.

In der Zeit nach Franz Xavier, wurde offensichtlich seine Missionierungsstrategie der Sozialarbeit fortgesetzt mit registrierbarem Erfolg. Von der aussendenden Institution12 aber wurden sie kritisiert. „Ihr seid nach Japan ausgesandt worden, um sie zu bekehren, nicht um ihnen ein Gesundheitswesen aufzubauen“. Die Kritik des Pinto an der Missionstätigkeit der Jesuiten ist offensichtlich nicht an die anfängliche Verhaltensweise gerichtet, sondern an die spätere, als kommerzielle Aspekte die Oberhand gewannen.


 

1 „Nuntius des Ostens“ das Amt eines päpstlichen Botschafters.

2 „Schwarze Legende“, eine Literaturform, deren Themen nicht für bare Münze genommen wurden. Das Buch übt Kritik an Politik und Religion, gilt aber in anderen Kreisen, als die umfassendste Beschreibung Asien, die es in der Zeit seiner Entstehung gab. Pinto war kein Adeliger und ohne formale Ausbildung. Wurde aber aufgrund seiner Fähigkeiten von lokalen portugiesischen Befehlshabern zu diplomatischen Aufgaben eingesetzt. Dabei erlebte er Schiffbrüche, Gefangenschaft, Sklaverei, Freikauf. Hatte aber das Glück heimzukehren und seine Erlebnisse aufzuschreiben. Das Manuskript wurde zensiert und erst posthum veröffentlicht. Übrigens auch die Schriften des Bischofs las Casas, der einen Prozess vor dem Gerichtshof Kaiser Karls V gewonnen hat, in dem es um die Behandlung der Indios in spanisch Indien ging, gilt als „Leyenda negra“.

3 Wahrscheinlich handelt es sich um verschiedene Ereignisse.

4 Wahrscheinlich nur vermittels Pinto als Dolmetscher, weil Pinto inzwischen Japanisch gelernt hatte. Es ist erwähnt, dass Xavier mit dem Japaner vernünftig reden konnte.

5 Karte des Ludoico Teisera 1595

6 Fürstentum an der Ostküste der Insel Kyushu, heute Präfektur Oita.

7 Hibiya Ryokai

8 Onin–Krieg. Es kämpften Truppen weltlicher Machthaber und Soldaten von Tempeln unübersichtlich gegeneinander. Dabei ging es nicht um religiöse Fragen sondern allenfalls um die soziale und die Machtfrage.

9 Europäische Darstellungen nennen Nagasaki als Zentrum kommerzieller und missionarischer Aktivitäten der Portugiesen, Nagasaki aber war vom japanischen Standpunkt betrachtet ein Ärgernis.

10 Qi Jiguang hieß der Volksheld, der das Problem beseitigen konnte, weil er eigens dafür eine Armee gründete und ausbildete. Das Wako-Problem war mit dem Bau des Kaiser-Kanals entstanden, einer 1000de Kilometer langen Wasserstrasse, die die großen Flüsse Chinas miteinander verband und das Meer für den Binnenhandel überflüssig machte. Dadurch wurden die Küstenregionen vernachlässigt, aber die Leute dort wollten auch leben. Siehe: Common Knowledge about chinese History, the overseas chinese affairs office of the state council, ISB N 962-8746-47-2, S. 132.

11 Matteo Ricci, verfolgte von Anfang an eine andere Strategie als Franz Xavier. Er lebte lange Zeit in Macao, studierte die Sprache und Umgangsformen der Chinesen, bevor er an den Hof des Kaisers gelangte. Er verbreitete wissenschaftliche Erkenntnisse der Europäer an chinesische Intellektuelle, die sich dafür interessierten. Er wandte sich nicht an einfache Leute. Die Anpassungsfähigkeit (und die Erfolge) der Jesuiten wurden später kritisiert. 1773 wurden die Jesuiten päpstlich verboten und 1814 wieder zugelassen. Friedrich der Große von Preußen und Catharina die Grosse von Russland sollen die einzigen Monarchen gewesen sein, die das päpstliche Verbot nicht beachtet haben.

12 Offiziell und formal waren das die Generaloberen Franziskaner als mit Heidenmission beauftragte und die Jesuiten als deren spätere Konkurrenten.

In Deutschland nichts Neues

 

Im Artikel 5 des Grundgesetzes steht:

Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.
Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet.
Eine Zensur findet nicht statt.

 

Meinungs- und Pressefreiheit sind zwei der wichtigsten Stützpfeiler für eine freie und demokratische Gesellschaft, deshalb ist die bedingungslose Umsetzung dieses Artikels unausweichlich. Was passiert, wenn diese Freiheiten beschnitten werden, hat uns die Geschichte nur zu oft schmerzlich gezeigt.

Wenn Sie noch immer denken, im Deutschland des Jahres 2017 könnte so etwas sowieso nicht passieren, dann wird Sie dieses Video eines Besseren belehren. Eine Zensur findet sehr wohl statt, sehr aktiv sogar und so heimtückisch, dass es für den Konsumenten kaum merkbar ist.

 

 

Ich war mit fünfzehn Menschen in Leipzig und in Halle im Oktober auf der Straße

 

.... und vor den Rathäusern. Ich finde es frappierend, es sind die selben Leute geblieben, die AfD gewählt haben. Gauland brachte mich auf den Gedanken "Wir holen uns unser Land zurück!". Wieso, welches Land, dachte ich. Man hat hier mit der Treunhand, den Rechtsanwälten, Steuerberatern, der Staatsbürokratie, der Veränderung der Grundbücher und auch den jungen Leuten alles aus Ostdeutschland "rausgeholt". Hier ist nicht mehr viel geblieben...Kein DAXbetrieb, eine Bundesligamannschaft, in den Ebenen der Politik und Verwaltung, die gehoben sind, sind bis zu 60 - 80 % Westdeutsche tätig, die zum Verzehr ihrer Rente und Pensionen wieder in den Westen oder Spanien zurückgehen. Was hier noch geblieben ist, ist alt, war streitbar, ist arm, ist enttäuscht und ausgenommen worden. Vielleicht haben es 15 - 20 "Ossis" geschafft. Ich habe da vor zwanzig Jahren schon eine schöne Geschichte geschrieben, genau über diesen Vorgang..Sie fiel mir jetzt wieder in die Hände... Nun ja. Nochmals, es ist wahr, man müsste eine Untersuchung anstellen, ob AfD Wähler im Oktober oder so 89 dabei waren. Ich denke, viele. Ich rede von denen, die wirklich auf die Straße gegangen sind, nicht die, die sich danach "entrüstet" hatten oder haben. Sogar die Pfaffen haben sich ihre Rechte und Latifundien geholt, andere ihre Besitztümer...Vielleicht holt sich unbewusst die AfD die Revolution zurück - eben die, die im Osten in Leipzig dabei waren, die vorher nach Ungarn über die Grenze gegangen sind oder solche wie ich, ganz vorn, vor Böhme stand ich mit meiner Frau und hatte eine Scheißangst um unsere Kinder, denn ich wusste von den damaligen "Kämpfern", sie stand in 13 Gassen um den Marktplatz herum. Mit entsicherter Schußwaffe. Natürlich könnte man jetzt weiter faseln...Sie Revolution frisst ihre Kinder... Nein, so weit geht das nicht, aber es ist eine Menge dran, sehe ich die Linke im Bundestag über den Neofaschismus schwafeln, dabei geht es nur um die "Kohle", den fast 100 Abgeordnete haben wieder, nun BTW, ihre so wirklich tollen Jobs verloren - mit Anhang, besser mit Schweif, wie verglühende Kometen...

 

Globale WELT - Vielfalt gegen Einfalt?

 

Der Nationalismus ist Schuld an allen Kriegen? Ich muss lachen, es waren immer Religionen und Ideologien und es war die Machtgier von "Protagonisten", die die Kriege entfaltet hatten und haben. Nach (oder vor) den Nationalisten, kommen Regionen (Katalonien, Bayern, Schottland...). Nun werden Regionalisten (?) verantwortlich gemacht, weil sie sich nicht mehr ausplündern lassen wollen. Bald werden es die Lokalen sein, Die Lokalpatrioten, die an allem Schuld haben. Danach die Familien, der Einzelne und zuletzt der Wassertropfen. Im Wassertropfen spiegelt sich zwar die Welt (Goethe - denke ich), aber der Wassertropfen ist mit das unschuldigste Gebilde auf diesem Planeten. Globaler Neoliberalismus, ungehemmte und ungebremste Ausbeuter, das sind die Feinde der Menschheit neben den religiösen Spinnern (die sogar ihre eigene Kultur zerstören, man denke nur an die Araber, die in der Mathematik, Astronomie und Medizin fortschrittlich waren), bevor sie moslemisiert wurden. Oder die UdSSR oder Attila oder Hitler oder Napoleon oder auch Cäsar, alle haben ihr Glück mit der Dämonisierung und Unterdrückung der Welt versucht. Inzwischen behauptet David, der philosophische Alleinunterhalter im ZDF, unter und vor Luther wurde das Mittelalter konservativ, weil es einen Irrweg spürte. Das untermauert er noch mit der industriellen Revolution. Und - das Tollste, Herr Precht spricht Hochdeutsch. Woher er das nur hat? Vielleicht sollte er den Morgentau (nicht den mit -thau) auf einer erblühenden Rose anschauen, um im Wassertropfen wieder die Welt begreifen zu dürfen. Deutschland - wir haben ein Problem. Das begann mit dem irren, geschichtsverblödenden Satz: Der Islam gehört zu Deutschland...Eher gehört Goethes Wassertropfen zu Deutschland und zu Europa, als die sandige Subkultur der Islamisten zu uns aufgeklärte Menschen.

 

 

 

I. Vierteljahr 2017 und wie geht es weiter?

 

Macht euch keine Sorgen, Konflikte entladen sich, Probleme werden gelöst. Eben kam über die Sender, wie schlimm doch Herr Trump die Frau Merkel beleidigt haben soll (Er hielt den Flüchtlingszustrom für verrückt und demnach ist Frau Merkel eben eine "Verrückte"). Übrigens kein Wort von (einigen) den ZDF Fressen, wie sie auf Trump während der Vorwahl in Amerika eingeschlagen haben. Das Gegackere und das Gelächter und danach froren früh um 5:00 Uhr die Gesichter ein. Danach die Belehrungsode der Kanzlerin und keine Gratulation. Die Kanzlerin hatte doch einfach vergessen, die Amys haben uns Deutsche im letzten Jahrhundert 4 x (viermal!) den nackten Arsch gerettet. Das waren Fakten (Versailles, Schicklhuber, Rosinenbomber und Cubakrise und natürlich 1989...).

Ich weiß, leicht narzistische Menschen wie Donald Trump, die auch Firmen führen und wachsam nach allen Seiten blicken und auch Beleidigungen nicht vergessen, schlagen zurück. Trump hat fast nur Unternehmer um sich. Die Ökonomie wird das Primat haben und hast "Du" nicht gesehen, es wird bis zum Sommer alles anders. Es kann sein, wir werden als unwirtschaftlich verworfen. Ausschuss, da sagt man, weg damit und ab in den Ramsch. Wir werden entweder Ramschware für den Islam oder Trump sagt, unter folgenden Bedingungen geht es weiter, weil er als kluger Mensch genau weiß, mit einer ganzen Produktpalette und mit einem guten Endprodukt ist der "Westen" stärker. Vielleicht braucht er noch Europa, vielleicht. Und, neben den Religionen und Ideologien wurden auch Kriege um die Vormachtstellung der Ökonomie geführt. Die Entscheidung fällt bald, ob Nordkorea (China) oder Deutschland (Russland). Da die dummen Grün-Intellektuellen nicht in Zusammenhängen weder kausal noch dialektisch denken können, zappeln die wegen und mit der "Gerechtigkeit" herum. Also, die Sender und die Presse lösen keine Konflikte, sie schaffen oder verhärten sie, weil sie optimiert lügen (also zum eigenen Vorteil). Ich bin gespannt, wie lange sich Frau Merkel noch Naivität oder auch Starrsinn leisten kann. Noch zuletzt, irgend wann ist Ungerechtigkeit angebracht. Da fällt eine B. daneben, da verliert der Falsche den Krieg (bei Obama waren es gleich sieben auf einen Streich - Der Herr der Fliegen) oder wie sagt man, ein Humanist muss zuschlagen können, denn die unaufgeklärte und inhumane Welt ist schlecht. Ich bin davon überzeugt, diese 20 unabhängige Milliardäre in den USA, die werden Lösungen finden. Nicht nur wegen Öl und Geld. Erfinder, Wirtschaftsleute, Ökonomen, Entdecker haben immer Lösungen gefunden. Nur die dummen Ideologen, Heilsbringer, Gerechtigkeitsfanatiker und gottgewollten Spinner bringen Tod und Leid. Kann sein, ein Meteorit kommt im Oktober doch unserem Planeten zu nahe, oder der Totalkommunist in N.K. lebt nicht mehr der Göttliche Herr der Revolutionsgarden hat doch heimlich eine AB gebaut - naja usw.. Da haben wir noch den durchgeknallten Feind des Herrn Böhm... Verlasst euch drauf, die, die immer quatschen und nichts tun wollen weil sie denken, man müsste sie nur für ihre schlauen Sprüche ordentlich bezahlen, werden in den Orkus verschwinden. Die Menschen haben sich bisher immer auf das Praktisch, auf das Wertschöpfende und auf das Überleben eingerichtet - nicht alle, wohl gemerkt. Faule Spinner gibt es in Deutschland genug. Hoffentlich erwischt es nicht uns. Im Kern sind wir doch die Guten, nehme ich mal das Rot-Rot-Roth Gedöns weg.. Schönes Wochenende. Vielleicht kriegt es die Merkel hin - verdient hat sie es aber nicht. Übrigens, heute in der "heute-show" wird wieder gehetzt, gegen Trump. Bin mal gespannt, wie lange diese sehr deutsche Dumm-Botschaft noch gut geht. KERNSATZ: Uns schützt nicht das, was wir denken und sagen, nein, wirklich nicht.

 

Die Tauben und die Falken

 

Zwei Lager (Gruppen) in den USA stehen sich gegenüber. Die Falken drängen Trump zur Kontroverse, die „Tauben“ also die Friedensproduzenten wollen bilateralen Handel. Um die die Konsequenzen zu verstehen und die Auswirkungen zu beschreiben, hier ein Essay. 
Das Land Russland (SU) hat mehr als 25 Mio. Menschenleben im 2. Weltkrieg gegen die Deutschen verloren und es wird nicht zögern wenn der alte Feind (die Deutschen) es mit dem Rücken an die Wand stellen. Der Grad des Gefühls für eine SELBSTZERSTÖRUNG ist bei den Deutschen, Russen, Japanern so ausgeprägt, dass nur noch eine totale Kapitulation oder der Tod sie stoppt. Die Deutschen begreifen es nicht, so ähnlich wie bei uns im Osten früher, sie ziehen in den Krieg, weil ihre Sturheit und ihr Starrsinn so ausgeprägt ist, wie es eben nur bei Religionen und Ideologien üblich ist. Am „Deutschen Wesen“ sollte die Welt schon mehrmals genesen. Was für ein wunderbares Volk, das jetzt von diesen „linksversifften“ 68-ziger geführt wird, die sich nicht im Traum vorstellen können, das alles, was andere sagen, unwahr ist und das, was sie selber sagen, nur richtig sein kann und sie fahren mit dem Fahrrad, einem durch vegan beeinträchtigten Geist, von dem Recht- und der Redlichkeit ihrer Gewalten, Erbschaften, Projekten und Steuererklärungen beeindruckt, ihrem Wesenszug gemäß, in den Krieg. Zu Hause haben sie die Kritik unterdrückt. Nachdenkliche Leute, die nicht dem Meinungsstrom entsprechen, haben sie still und stumm und die Lauten zu Lügnern gemacht. Sie legen sich mit Atommächten an, sie importieren überheblich das Leid der Welt ohne zu begreifen, dass der Leidensdruck nur der Berührung oder der Erweckung durch Hilfe zur Selbsthilfen bedarf, sie reisen um den Erball und „verballern“ Milliarden und sie glauben immer wieder, mit dem Geld lässt sich alles machen und regieren. Politik lässt sich ab irgendwann nicht mehr steuern, weil Überheblichkeit, Maßlosigkeit und Missachtung gegenüber dem Alltag und den Menschen alles entwertet. Die Brücke ZUKUNFT wird irgendwann kein Geländer (Werte) mehr haben. Die Faust, die Waffen, das Blut werden bald die Themen sein. Und - das Ziel (Prinzipien, sagte der Kanzleramtsminister) werden auf biegen und brechen umgesetzt. Ein Schritt zurück, loslassen, kapitulieren - sie haben das vergessen, wie das funktioniert. Nach B. Brecht ist der III. Punische Krieg fällig. Erst wenn zwanzig oder dreißig Millionen zerfetzte Kinder, verbrannte Frauen, zerrissene Männer zu einem Leichenberg in Deutschland gewachsen sind, die kein Gerichtsprozess oder ein Tribunal mehr möglich oder verständlich machen wird, wird das alles ein Ende haben. Die Einmaligkeit, die Unaustauschbarkeit und die Unverwechselheit des MENSCHEN, dieser an sich mit seinen Möglichkeiten, wird „egalisiert“ wie ein Hühner- oder Schweinestall mit Hunderttausend Tieren. Menschenleben haben wegen der Formalisten, Prinzipientreuen, den Zwanghaften und den „Fakt(toten)“ ,den Scheingerechten und auch sonst dem konfliktscheuen, angepassten Journalisten- und Politikgesindel nur einen kollateralen Wert. 
Diese Regierung, diese Besessenen, diese Journalisten haben die ethische ACHTUNG vor unserem Volk und der Welt, die sie kannten, verloren. Sie haben „Zuhause“ eine große „abhängige“ Gefolgschaft, die sie bejubelt, die sich angewiesen fühlt und keinen Widerspruch wagt. Sie erkennen es nicht, nein, sie erkennen und begreifen es nicht, ihre alles um sich selbst drehende (würde der Berliner sagen) große Schnauze bringt uns um - sie selbst auch mit. Auch das wäre nicht gerecht, denn wir hätten uns alle nichts mehr zu sagen, wer könnte schon mit einer verbrannten Zunge im Kopf noch reden. Brecht sagte weise voraus, Karthago war nach dem III. Krieg nicht auffindbar. Das, was in Aleppo, mit der Krim, mit Präsident Trump, mit Putin mit den afrikanischen Flüchtlingen, mit Griechenland und was in Paris beginnt, macht jeden vernünftigen Menschen, der die Wirklichkeit noch einschätzen kann, schon vorher sprachlos.
Und, der Betrüger redet dem Betrogenen den Betrug ein, der Mörder verlangt das Messer vom Opfer zurück, was diesem im Rücken steckt, verlangt, dass sie sich alle räkeln auf dem Sofa und sich über banale Filmchen freut, in denen ständig Menschen erschossen werden und sie nennen das Politik, was sie dem Volk antun und brüsten sich noch mit ihren Fehlentscheidungen, die sie Zuwanderung, Milliarden, Kriegshetze, Einmischungen, Erpressungen Dritter nennen, weil sie kein Gewissen haben. Wählt diese kopflosen Irren ab, die nicht an die Zukunft denken können, weil sie von einer Sitzung zur nächsten, von einem Klo zum anderen und einem Essen zum nächsten Bankett nur denken können und das Wichtigste der Welt ständig besprechen, nämlich SICH und alles, was sie daran und ihren Plänen hindert, hat SCHULD.

 

 

Am deutschen Wesen soll wieder die Welt genesen:

 

Die „Grünen“ wollen die ERDE retten und verteufeln die WELT der Menschen. Dort, in ihrer WELT, haben sie sich schon längst aus dem Alltag abgehoben. Sie haben den Marsch durch die Institutionen geschafft, haben die höchsten Gehälter und sie leben vom und in im Staat und seinen Möglichkeiten (Staatsbürokratie, die von ihnen mit geschaffen wurde). Sie haben die Besser-Verdiener-Partei FDP weit hinter sich gelassen. „Arbeitende GRÜNE“ kenne ich nicht. Nur Randalierer. Es sind wein- und biertrinkende, schwätzende (R-h). ihren Leib zerstörende Grüne, weil sie gern schnell fahren, viel saufen, nicht wenig rauchen und relativ ungepflegt oder wiederum überbepflegt durch die Gegend duften. Der tollste Satz der Grünen: Das Betreten des Waldes ist für Menschen verboten. Übrigens, fast jede Dokumentation im TV über die Tier- und Pflanzenwelt ist so „gestrickt“, dass der schuldhafte, bekannte Verursacher wie eine drohende Macht gegen wirklich vereinzelte und einsame Forscher und Erkunder steht (der NABU Publizismus) steht. Die Erkunder (Forscher sind es in der Regel nicht) geben sich grün, sogar schamlos, stellen sich als Verbesserer der Erde aus und vor, beziehen aber üppige Pauschalen, Reisekosten, Honorar und Diäten von den schmutzverbreitenden Steuerbürgern, für die sie neue Einsichten produzieren. Hier ist der Kreislauf jeder sozialen Gerechtigkeit zerbrochen. Der Bürger ist der Dumme, der die Ideen, die ihn ärgern und die wenig durchdacht vorkommen, auch noch bezahlt. Er wird also von den Grünen ausgenommen und noch dafür beschimpft, er sei der größte Umweltverschmutzer und habe eigentlich auf diesem Planeten nichts zu suchen. Noch tolldreister ist der Geldzerstörungswille und das Zerbrechen eines Wertecanons durch die Grünen. Durch die Ver- und Behinderung der (Verbesserung des gesell. Zusammenlebens von gesteuerten Prozessen) des Weiterbauens oder des Umgestaltens von Gebäuden, Straßen, Wegen, des Schienenverkehrs, des Schiffsverkehrs und Autobahnen usw. usw.) werden Milliarden verplempert, alles mit delegierter Schuldzuweisung über endlose Prozesse und Baustopps (wegen Erd-Erhaltung). Auch die Schuld daran, jährlich mitverantwortlich für Millionen Hungertote zu sein, das können die Grünen auf ihr Konto verbuchen. Seit zehntausend Jahren laufen die Vorgänge um die Saatguterhaltung und die Zucht von Sorten (Getreide z.B.) ohne das Dazutun der GRÜNEN. Es wurde also schon immer „manipuliert“ (Dreifelderwirtschaft, moderne Landwirtschaft durch industrielle Modernisierung, vom Dampfpflug bis zum Ballonreifen heutiger Traktoren)?. Heute sind Ergebnisse von mitunter zwei oder drei Ernten nicht möglich, weil die Landwirtschaft wieder ins späte Mittelalter zurück soll. Nur für die Bürger und Abgeordneten mit dem nötigen Kleingeld in der Tasche ist ausreichende und abwechslungsreiche Ernährung da. Das erinnert mich an die Fürstenzeit, dem Bauer die Schleimsuppe, für den Fürsten die Fasane und der Wein. Sie sehen ja auch nicht so aus, als wären sie vom Fleische gefallen. Sehe ich das richtig, haben nicht -zig Nobelpeisträger ihre Verachtung gegenüber den Grünen zum Ausdruck gebracht, weil sie das Welternährungsproblem konservieren? Ideologie stand schon immer gegen sachliche Vernunft. Ideologen sind auch immer Kriminelle. Aus der grünen Partei, die irgendwann einerseits noch kettenrauchend, andererseits mit Gasmasken mit dem Fahrrad an Buna und Leuna vorbeigefahren ist, sind heute die EDLEN unserer Art auferstanden. Zugeklunkerte Dummschwätzer, die am Wahl-Fress-Trog hängen. Sie sind Ideologieträger, die eine „entrasste“, „enthistorisierte“, „multikulturelle“ „multireligiöse“ Welt wollen. Der Kern des Denkens der Linksintellektuellen ist faschistoid, weil sie eine Gleichschaltung bündeln wollen, die das Individuum erstickt und ideenlos macht.

 

 

Was der Welt fehlt...

 

Ja, wir essen zuviel Eis. Vielleicht noch mit Erdbeergeschmack gefällig. Was soll das Geheule, schickt die jungen, grünen Helden mit Frachtern und Kuttern, um den Müll ihrer Eltern und Großeltern aus dem Stillen Ozean zu holen. Da können sie vielleicht eine Walfluke zu sehen bekommen. Fangt was an. Da gibt es noch viel mehr: Baumreihen pflanzen, Solarkraftwerke, Ernährungshilfe, Wasser reinigen, Saatgut, Sauberkeit, Dach über dem Kopf, Wärme für Frierende, Essen für Kinder und keine Hilfe für Aussaatflächen in der EU, schafft die Atomraketen ab und nehmt die Energie, sonst haut uns das Klima um, vergrabt den Atommüll dort, wo sich eine Geo-tektonische Bewegung unter eine Platte schiebt, schlagt die Banken kaputt, die nicht helfen sondern nur prassen wollen, geht mit der Waffe auf Despoten und Kriegsherren los und bringt sie um und versucht der „jüngsten“ Weltreligion beizubringen, wie Humanismus, Aufklärung und Friedlichkeit funktionieren. Unerträglich, diese geistigen Gehirn-Beschwerer, die nur hetzen und heulen wie alles zur Scheiße wird und die zu faul sind, ein Stück Papier vom Boden aufzuheben oder einem alten Menschen über eine Straße zu bringen. Sorgt ringsum für BILDUNG und BEREITSCHAFT zur Hilfe gegenüber den Schwachen, aber so, dass der auch aufsteht und für sich zu sorgen beginnt. VERANTWORTUNG - leider auch ein Unwort des Jahres wie auch ARBEITEN...Der Mensch kann alles, es muss ihm nur wichtig sein - kapiert?

 

 

 

Die Angst, den III. Weltkrieg zu verpassen, treibt auch die deutsche Führungselite an und um. Haben sie doch mit Clinton und Obama hart daran gearbeitet, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Sexismus und anderes zu filtern, damit niemand auf die Idee kommt, es ist der politische, weltumspannende Islam, der die Probleme inszeniert, ebenso wie die „kleinen“ Kriege Buschs und Obamas gegen die arabischen Staaten, die diese Präsidenten zu verantworten haben.
Da ist jede menschliche Kraft und Kreativität nur recht, um Unmöglichkeiten glaubhaft zu machen, die einen einfachen Namen hat; Die Fress-, Verteilungs-, und Bereicherungs-Globalisierung. 

Nationale, authentische und identische Glaubhaftigkeit sind da im Wege. Die Welt (Erde) gehört morgen Allah, Soros, den Großkonzernen und den Eliten, die sich hinter sich die Religionen und Ethnien unterschiedslos sammeln, um die zufälligen Anführer, einen Schokoladenfabrikanten und einen Immobilienhai, in einen Krieg mit der übrigen Welt zu drängen. 
Ja, und die Kunst gehört auch dazu, geschmacklos aus Luthers Glaubensverständnis im Barock neben dieser Triade vom Fressen, Verteilen und Bereichern durch drei auf- und hochstrebende Busse zu symbolisieren. Der grundlegende Irrtum bei der Betrachtung des „Kunstwerkes“ ist offensichtlich, es gab keinen „Kugelfang“ oder eine „Barrikade“, die der horizontalen Beschuss hätte aufhalten müssen oder können, die Brandbomben fielen vertikal. 
Da der OB Dresdens eine Diskussion anregen möchte und dazu aufgerufen hat, hier ein erster Beitrag zu seiner Schrott-Triade auf einem der schönsten Plätze der heute wieder kranken Welt. Das „Kunstwerk“ ist so krank, wie unsere sinnliche Wahrnehmung schon geworden ist. Diese „Ästheten“ wollen Menschen, die mit den Ohren sehen, mit der Nase schmecken, mit dem Tastsinn riechen, mit den Augen hören und mit dem Geschmack fühlen. Eine Tirade der Kaputtheit, des Kaufens und Verwirrens in der nichts mehr stimmt und alles nicht mehr passt, um die Menschen digital zu vereinnahmen für das folgende Ziel: 
Eine globalisierte, nicht differenzierte Welt, einen unbeherrschbaren Multikulturismus und das Bestehen unterschiedlichster, erarbeiteter Auffassungen zu mixen (wie Religion, Ideologie, Militärdespotie, Demokratie, Monarchien), die zuletzt die Raketen, Panzer, Busse und Schlachtschiffe nichts als Erinnerungsmerkmale, sondern als Denkmäler der „Schlachten“ zelebrieren und kultivieren. Eine totaler und übergangsloser Erinnerungsgeschmack, der unterschiedlicher nicht mehr sein kann. Die Schlächter des IS verschanzt hinter Bussen (hier die Frauenkirche), um ihre Feigheit verbergen zu können, gruppiert und umgeben von Kindern und Frauen, die als Kugelfang vielleicht schon verbraucht worden sind. Ein Denkmal des IS, eine Erinnerungskultur der Schande, die ebenso wie der Nationalsozialismus die politische Globalisierung in einer Kultur (Ideologie) vereinheitlicht und aus Opfern Täter stilisiert. Ein Paradigmenwechsel von der Ideologie zur Religion und Konsumtion. Aleppo ist nicht Assad und auch nicht Putin, Aleppo, das sind Busch und Obama und es wäre fast noch schlimmer gekommen, hätte H. Clinton gesiegt und danach sich in geschichtsverfälschenden Kunstwerken gefeiert.

 

 

 

 

Die Kräfte hinter den Kulissen

 

Ich denke, es sind die Linksradikalen und die Grünen, die vernünftige Diskussionen und Wertungen mit rechter Hetze unterlaufen. Eigentlich die Linksintellektuellen in den ÖM Fernsehen und Universitäten. Überall dort, wo viel gequasselt und wenig gearbeitet wird. Arbeit ist ja auch eine Schande oder Sch. da verbündet man sich lieber mit denen, die auch nichts machen wollen - „Zuwanderern“ zum Beispiel. Haltet den Dieb, schreien sie. Ich meine den Esel und schlage den Sack. Der Biedermann zündet Feuer an. In der Schlussphase der DDR haben die Stasileute Staatsverbrechen und Demonstrationen gegen den Staat geplant und durchgeführt, um Beweise gegen Kritiker und oder sogar nur nachdenkliche Leute zu provozieren, damit sie in ihrem „Job“ etwas Sinnvolles nachweisen konnten. Die waren sogar lustig und ideenreich. Nun kenne ich diese Leute von gestern und auch die von heute, sie haben ja über eine lange Liste (damals auch) ihre Namen mit allem Drumherum veröffentlicht. Es sind 24,3 T. Leute. Viele heißen Kevin und Jchageline, hier im Osten, auch sonst konnte ich erkennen, es war von den Adressen und der Konzentration her der „Löwenanteil“ in den Uni-Städten zu Hause. Gern wird eine rechte Blase von / mit linker Füllung erzeugt. Jedenfalls ist es immer rot-grünes Gesabber. Das da oben ist bestimmt eine vernünftige Frau, die auch tatkräftig ist. Und - jetzt wird sie durch das Dorf gejagt und daraus wird Meinungsbildung gemacht, die bekanntlich ja durch die Verallgemeinerung eines Einzelschicksal manipulierbar ist. Es ist wie Film oder Geschichte, es geht nicht um die Wahrheit, es geht um die Wahrhaftigkeit (also keine Presse, sondern Poesie bzw. Literatur). Eine alte journalistische, dumme Masche, man nehme ein Schicksal, greife in die Trickkiste der Geschichte, ziehe wie Popel den Rotz am Faden heraus und behauptet: Unglaublich, sogar dieses Einzelschicksal können sie nicht in Ruhe lassen. Und, so ist es überall. Wieviel „furchtbare“ Einzelschicksale oder „Fälle“ mag es in Deutschland geben? Morgen Kinder, lasst euch sagen, ziehen Millionen in braunen Uniformen durch das Brandenburger Tor. Das dürfen wir vom ZDF nicht zulassen, denn die wollen Ihre GEZ nicht mehr bezahlen. Also, Freunde, wir scheißen dem Volk so lange in die Hose, bis es dement ist und selbst glaubt, es hätte eingeschissen. Das machen wir so lange, bis uns alle Völker Europas oder der Welt immer heftiger zu liebe beginnen und auch daran glauben. Das Loch aus dem es kroch... heißt investigativer Journalismus, der für die „Globalisierung“ Interpretationen benötigte, weil er überfordert war und ist. Und nun haben wir hier die Guten und dort die Bösen. Gottlob, die Welt stimmt wieder. Das begreift selbst der blödeste Zuschauer, ha!

 

 

 

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