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Die neue Zeit

"Zu einer selbsthassenden Nation machten sie Euch und Ihr beklatscht Euren Niedergang und den Tod der Freiheit und der Werte der Aufklärung, die Ihr von Euren Vorfahren als Vermächtnis geerbt habt und die Ihr im Namen einer falsch verstandenen und verblödeten Toleranz verschleudert. Wartet ab, es werden nicht mehr 10 Jahre vergehen und Ihr werdet es bereuten, bitte bereuen, mit Bluttränen bereuen." (Imrad Karim)
 
Was für eine Frage, was ich mache? Ich suhle mich in Arbeit. Ich weiß, ein Unwort. Man sollte das Wort Arbeit zum Unwort des Jahres machen. Oder - man tausche das Wort Arbeit gegen "Shoppen" aus. Das geht nicht? Na, ich habe schon viele Bürger hetzen, laufen und schwitzen sehen, einen Korb schiebend. Den Körper tragend. Die zuckenden, quitschenden und strampelnden Kleinen mit sich ziehend. Das soll keine Arbeit sein?
Ich denke, nur so bleibt ein "Restgesundheitswert" erhalten. Man tut bis aufs Äußerste für sich, was man kann.
Voranschreitend der Mann (orientalisch), nachschreitend der Mann (okzidentalisch). Er leidet (beide), pumpt sich voll mit Rauch, Ehre und Adrenalin, eine gute Mischung. Das Ertragen des Unglücks, nicht bei den biertrinkenden oder teeeinsaugenden Kumpels sein zu dürfen und daher vor- oder nachschreitend die Familie zu bewachen, auch das stresst.
Heinrich Heine wollte das Glück auf Erden und nicht im Himmel. Seht doch, da gehen sie in die Tempel des Glücks. Automaten füttern sie mit Geld und Getränke. Sie arbeiten nicht, sie fliegen nicht, sie säen nicht und sie leben doch, das trifft für den neuen präkariatischen Internationalismus zu. Und - alle wollen gute Menschen sein (auch die Leser dieser Zeilen), nicht nur die Shopper. 
Ich habe das falsche Los gewählt. Kein Shopper, kein urdeutscher Hartzer, kein Glück - nur Arbeit. Mal sehen, er länger lebt, der hat Recht. Ob Arbeit vielleicht doch irgendwann das Wort des Jahres wird?
Salz zum Sonntag von Reinhardt Cornelius-Hahn
 
 
 

Was war die öffentliche oder / und die persönliche Meinung in der DDR?

 

Noch etwas, suchen Sie heute Angestellte von größeren Konzernen, Vereinen von „Künstlern“ von Verbands- und Vereinsmitgliedern im Netz, die eine persönliche Meinung haben, die kritisch ist. Das trifft auch zu bei Unternehmern, Auftragnehmern und bei Politikern so wie so. Sie werden kaum Kritiker finden, die sich gegen die "Zuwanderer - Politik" stellen. Das ist nur ein Beispiel. Ich denke hier an Muslime, von denen es heißt, deren Frauen werden zu mehr als 80% nie eine Arbeit oder öffentliche Leistung vollbringen. Sie werden Söhne erziehen, besonders aber Töchter. Die DDR lebt wieder. Es ist doch die DDR mit einer persönlichen und einer öffentlichen Meinung, die den Zeitgeist bestimmt.

Die Westdeutschen reiben sich die Augen und verstehen jetzt erst, was Meinungsdiktatur ist. Ansonsten, schreiben sie doch mal rein, als Normalverbraucher, dass sie die Stadtwerke kritisch sehen (sind dort angestellt), die AWO, die sich verfassungsfeindlich verhält oder sie sind im Amt einer kleinen Stadt und ihnen passt die Arbeit des Bürgermeisters nicht. Herr Kauder, fragen Sie Frau Merkel, wie das so war, in der Zeit der Meinungsunterdrückung in der DDR. Frau Merkel hat doch auch die Klappe gehalten bis 1990...oder, sehe ich das falsch... Ich bin Rentner, darum kann ich das sagen, was ich denke, verliere aber jüngere Freunde... leider. Wir sind wieder angekommen, bei der Lüge, beim Denunziantentum (Spitzel) und dem Schweigen. Übrigens, seit Metternich bis heute, kann man alles nachlesen, wie man verteufelt und sich reinwäscht, weil man schlechte Politik gemacht hat. Die Schuld bei Bürgern und bei anderen Parteien suchen. NICHTS NEUES.

 

 

Kleiner Artikel über die Wirkung von staatstragenden und staatserhaltenden Ideologien und Religionen aus der Sicht eines Ostdeutschen, der nahe Eisleben wohnt und auch an die Jährung des Beginns des Dreißigjährigen Krieges 2018 denken muss. 

Es sind die vielen Einzelheiten, die Bände sprechen lassen. Meine Heimat Deutschland hat keine Zukunft. Der „europäische Mensch“, den es zwar nicht geben wird, weil er eine politische Fiktion ist, zerstört die nationale Identität, das individuelle Glück und die früheren Ziele der gesellschaftlichen Zukunft. Das Land, das bald nicht mehr mit einer Zunge spricht, weil die Sprache anglifiziert, gegendert und auch sonst digital verstümmeln und verkommen wird, kommt wieder in der Uneinheitlichkeit vorlutherischer Zustände an. Das Land, das mit einer Vergangenheit von mehr als zweitausend Jahren sich historisch einheitlich verstand, löst sich in Europa auf, das ebenso keine Perspektive hat, denn noch nie war es so (und kann es auch nicht werden) überflüssig und überdrüssig seiner selbst geworden, wie heute. Das Land, das sich selbst vergisst und sich selbst hasst, trotz einer fast fünfhundertjährigen Reformation hin zur Aufklärung, trotz der Trennung von Religion und Staat und dazu mit einer heute noch bestehenden industriellen Vormachtstellung ausgestattet ist, wird seine Sprache, seine Staatsorganisation und seine heute schon inhomogene Gesellschaft an die Geschichte abgeben.
Das verlangt der europäische Mensch, den die Gestaltungskraft der Politik erzwingen will. Der europäische Mensch braucht keine nationale Kultur, kein regionales und geschichtliches Wissen, keine identitäre Sprache, keine Traditionen und keine Eigenheiten. „Entrasst“, geschlechtsneutral weil gegendert, entsprachlicht, enthistorisiert. Den Deutschen keine Schande, keine Scham, keine Gewissennot und keine Vergangenheit mehr. Das ist die Vorstellung der Politik von der geografischen Fläche, auf der wir heute leben. Die Weichen sind und werden gestellt:
Kinderlosigkeit, Verwahrlosung der Sitten und Gebräuche, monetäre Umgangsregelung, Geistesverflachung durch kognitiven Notstand im Denken, Auflösungserscheinungen in der Innen- und Außenpolitik, Zunahme der Überfremdung und damit der Zuwachs der Selbstentfremdung und mehr.
Jahr für Jahr, sogar Monat für Monat werden Regeln, Gesetze, Verordnungen, Verfahren und Abschlüsse von der Politik in Berlin und Brüssel getroffen, die von der Vielfalt weg ein einheitliches Ganzes erwirken und erzeugen wollen. EUROPA einig Vaterländer ohne Hymne, denn Beethoven „Freude, schöner Götterfunken“ muss vergessen werden oder wird es die „geeinte Kulturnation-en Europa“ ebenso geben, wie die UdSSR, die allerdings nach 70 Jahren Bestand zerbrach. Jedenfalls muss man sich ein geeintes Europa so vorstellen - Ein Europa mit einer Amtssprache, die nach und nach alle Eigenheiten der Sprache unterschiedlichster Völker zu verflachen und zu vereinfachen droht. Ein Europa aller Religionen. Ein Europa ohne Ideologie, nur auf eine Ethik des finanziellen Konsenz aufgebaut - der Gier vor allem. Ein Europa, das den Kriegen der Zukunft trotzen wird und selbst militärisch an- und eingreift, wegen energetischer, ökologischer, ökonomischer und anderer materiellen Interessen, besonders machtvoll und nachhaltig.
Umwelt, Energie, Land und Wasser und Bevölkerungsentfaltung werden Aber-Millionen Menschenleben kosten. Übrigens Menschen, die heute schon leben. Auch das wird Europa sein.

Die Angst vor der Angst
oder
weil in NRW die Alternative vor der AfD gewählt wurde.
Es ist schon merkwürdig, in NRW rätseln, freuen oder feiern sich die Parteien wegen eines Erdrutsches, Schulzeffektes oder eines Überzeugungstalents, welches sie gar nicht besitzen. 
Im Feuer, im Hagel, im Sturm und man kann auch sagen im Gewitter des politischen Politikversagens haben die „Altparteien“ nichts in den letzten Jahren geleistet, außer in einer übergreifenden Einigkeit und Zielstrebigkeit eine Stigmatisierung und Diffamierung der AfD. Seit dem diese Partei, die nach Lucke dem Untergang geweiht war, auf den Kämmen einer Flüchtlingsweille einem Tsunami gleich bis in die zweistellige Wählergunst hoch getragen wurde, hat das politisch-publizistische Berlin keine Stunde, ja nicht eine Minute und auch kein Wort oder Satz ausgelassen, die AfD als rechtsradikal, nationalistisch, fremdenfeindlich oder gar national-faschistisch zu bezeichnen.
Die ideologische Blaupause für die Abdrängung dieser Partei in die rechte, unsoziale, ja sogar faschistische Ecke ist seit 1953 (17.Juni - nach DDR Lesart die faschistische Konterrevolution), 1961 (13.August - Der antifaschistische Schutzwall), 1968 (Studentenrevolte), 1979 (Die Tragödie der Familie Weiß - Holocaust), 1989 / 90 (Rostock) immer wieder geübt und nachgezeichnet worden, obwohl beide „Deutschlands“ hart am Rande des Nationalsozialismus immer wieder vorbei „geschrammt“ sind. Über Globke, Filbinger, Heusinger und den Antifaschistischen Schutzwall in der DDR muss hier nicht lange geredet werden.
Heute sind die Auswüchse in der Spitzelei, in der Verächtlichmachung, in der Vorverurteilung und sonstigen Eigenschaften der Staatsbürokratie so entfaltet, dass so gut wie jeder Bürger, der kritisch Fremden, der Migrationspolitik, der „Weltöffnung“ Europas gegenüber steht, als Nazi diffamiert wird. Auch vor dem Ausland macht das publ.- polit. Berlin nicht Halt. Die Diffamierung ist systemisch.
In nur knapp zwei Jahren ist es gelungen, die gesamte sozial-politische Struktur in der BRD so zu verändern, dass die tägliche Wahrnehmung sich total verändert hat. Angst geht um. Angst, weil es an Sicherheit fehlt, Angst vor Kriminalität, Angst vor offener Kritik und gegenläufiger Meinung, Angst vor öffentlichen, kritischen Äußerungen in den Betrieben, Angst in öffentlichen Einrichtungen, denunziert zu werden, Angst in den Parteien, Institutionen und Verbänden. Die unkritische Tolerierung arabischer und afrikanischer Migranten, der „Weltöffnung“ und der ethno-politischen Omni-Toleranz der GRÜN - ROTEN - SPD haben ein Ausmaß erreicht, dass die Menschen sich zurückziehen und ihre Meinungen in zwei Bereiche teilen: Erstens die persönliche Meinung, die man nur unter Freunden und in Teilen der Familie äußert und Zweitens, die öffentliche Meinung, die man ungeübt und holpernd nachplappert, weil man die Übung in einem perfekten System wie die DDR oder anderen Diktaturen zum Teil nicht hatte. 
Jeder, der sich spektakulär, kritisch und offen und auch vor allem abhängig seiend, zu den politisch-publizistischen Verhältnissen in Deutschgland äußert, wird ausgegrenzt, verächtlich gemacht oder gar persönlich angegriffen. 
In NRW sind bis zu 80% der Menschen in keinster Weise mit der Öffnung durch die öffentlichen Politik der Bundesrepublik oder des Landes einverstanden. Natürlich wagen es die wenigstens, die AfD zu wählen. Sie suchten und suchen Alternativen, die es ja auch gibt. Die Stimme verschenken, das scheint vielen unmöglich und so wählt man das kleinere Übel. Dieses Übel ist die Blaupause von der AfD, die CDU und weiterhin sucht man nach einer Alternative, um den auseinanderfallenden Staat zu halten und nicht aufzugeben. Also erinnert man sich der Rechtsstaatlichkeit der FDP, die in NRW nun die undankbare Aufgabe erhalten hat, die Islamisierung Deutschlands aufzuhalten.
Viele werden es nicht glauben, aber es gibt fast keinen Rechtsradikalismus, obwohl man eifrig nach ihm fahndet (sogar in Kasernen), es gibt keinen Rassismus, obwohl man ihn der Bevölkerung mit plumpen Beispielen versucht einzureden und es gibt auch keine ausgemachte Fremdenfeindlichkeit, die sich vielleicht gegen Niederländer, Chinesen, Vietnamesen, Brasilianer, Kanadier, Japaner oder gegen Eskimos richtet - es richtet sich die nichttolerierte Grundeinstellung der Deutschen gegen die importierte Kriminalität und gegen die islamistischen Organisationen und mohammedanischen Glaubensauffassungen, die sich über unsere Gesetze, Aufklärung und Gleichstellung der Menschen richtet.
Der Islamismus gehört nicht zu Deutschland. Er gehört auch nicht zum christlichen Europa, weil er rückständig, menschenverachtend und rechtsverletzend agiert. Abgesehen von vielen anderen Eigenschaften sonst, wie die Erziehung, Bildung, Rücksichtnahme, die Leistung, eben die gesamte Kultur des „Abendlandes“ hat der Islam hier nichts zu suchen, es sei denn, eine übergroße Mehrheit wollte konvertieren und aus freier Entscheidung andere religiöse Inhalte für die Sinngebung ihres Lebens suchen oder haben wollen. Diese Volksabstimmung gibt es nicht.
Zurück zur Wahl in NRW: Neben der Angst, eine offenes Bekenntnis für die Ablehnung rot-grüner Politik abzulegen, spielt auch die bürgerliche Feigheit und Angepasstheit die größte Rolle bei der Wahlentscheidung. Dazu gehört natürlich auch noch die närrische Ausrede, man müsse Vertrauen in Staat und Institutionen haben, vielleicht um doch noch etwas verändern zu können.
Hier kann der Verfasser fest versichern, es ändert sich nichts, rein gar nichts. In der DDR 1.0 haben auch alle wie die Narren gehofft und gewünscht,aber es blieb ihnen nicht erspart, außer auf die Straße zu gehen und mit Kraft und Nachdrücklichkeit die gesellschaftlichen Zustände zu ändern.
Spätestens nach der Bundestagswahl 2017 wird das Ausmaß des Wählerbetruges, des Volkswillens und die Brachialgewalt einer neuen Wirklichkeit allen bewusst werden. Es wird danach nicht mehr um Parteien gehen. Es wird nur darum gehen, ist unser Wohlfahrtsstaat noch zu retten oder geht er unter, weil das Großkapital, die Politik, die Medien und die Konzerne nur Käufer wünschen, die kaufen müssen und das Geschäft mit der Gier weltweit betreiben wollen.
Dafür genügt die dumpfe Beschränktheit der breiten Masse. Das war schon immer so, haben sich erst Bequemlichkeit und Trägheit eingespielt. Da genügen im Vorab CDU und FDP. Gut wäre es, die AfD, die zwar keine Alternative mehr anbietet, weil sie diffamiert worden ist, kommt doch in den Bundestag. So haben wir wenigstens eine Partei, die die Wahrheit sagt, weil sie nichts zu verlieren und zu gewinnen hat. Aber, attraktiv ist sie auch nicht und sie hat sich zu gewissen Teilen auch selbst „zerlegt“.

 

 

Was gibt es da zu reden? SCHULD ist endlich und menschlich. Der Versuch, mit Schuld einen Ablasshandel zu betreiben, ist schon vor 500 Jahren gescheitert. Kein Volk, keine Gruppe und kein Kollektiv kann über die Gegenwart hinaus Reue üben, Schuld haben, Sünden begehen, Sühne oder Buße tun. Was soll der Quatsch. Schuld ist eine ethische Kategorie eines lebendigen Täters. Wollen wir heute Nero oder Napoleon nochmals verurteilen. Sind wir schuld am 30 - Jährigen Krieg. Also, Moral und Ethik sind Charakterfragen, alles danach ist Erinnerung, Denkmal oder Geschichtsunterricht. Noch Fragen?

 

 

 

 

 

Reinhardt Cornelius-Hahn

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Gedanken Essay, Zitate und Notizen für die Romane Bände I - III Titel "Das Bauwerk"

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