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Gestern

Was ist das nur für ein unglückliches Land geworden? Sie reden erst über Aleppo, danach über Putin, nun über Trump und andauernd über die Flüchtlingsbewältigung. Die Deutschen wissen nicht mehr, wie sie leben sollen. Die Politik sagt es ihnen nicht. Statt Fakten kommen Phrasen (Rahmenbedingungen). Dazu die Hexenjagd auf die Kritiker, die Deutschlands Geschichte einfach normal betrachten wollen und nicht nur immer über zwölf Jahre sprechen möchten. Man könnte hier eine Kette von Jahreszahlen und Namen aufstellen, die in der jüngeren Geschichte der Menschheit ein Elend ohnegleichen aufzählen. Alle reden nur noch über die deutschen Massenmörder. Da gab es noch einige mehr auf dieser Welt und über die redet niemand mehr. Denen sind sogar Denkmäler und keine Mahnmäler gebaut worden. Ein verrücktes, verblödetes Land mit bildungsarmen Schichten und Kindern, mit Armut und Obdachlosigkeit, mit allem, was kaputt ist, von A bi Z (Autobahn....arm...reich...Zentralflughafen. Das TV ist voll davon, dazu die Krimis, die schlimmen Einzelfälle, die armen Flüchtlinge (die man vor Ort von ihren bekackten und durchgeknallten Unterdrückern befreien sollte oder man lässt es besser - siehe Obama und Bush - und hilft dort). Die Wahnsinnsträume der Grünfaschisten, die die Erde retten wollen, aber auf die Welt der Menschen scheißen und die Produktion von Gütern, Wärme und Mobilität zerstören wollen. Diese Wahnsinns-Elite, die zwischen Putin und Trump zusammen gedrückt wird und sich nicht um das Volk kümmert sondern einer Idee von einer besseren Welt nacheilt, ohne selbst die eigenen Probleme in den Griff zu bekommen. Langsam aber sicher ergreift der Wahnsinn die Massen, die jeden Tag und ständig und immer dieses Trommelfeuer um die Fresskörbe nicht mehr aushalten möchte. Die halben Wahrheiten und die ganzen Lügen, die Phrasen und die Fakten und das Internet dazu, alles zusammen eine lustlose, spielende, auf ein tragbares Rechteck starrende Gemisch von Menschen die sogar ihren Arsch vergessen würden, wäre er nicht angewachsen und müssten sie ihn nicht mit sich herumtragen. Nein, es wird kein Krieg geben, aber ein erbärmliches Elend entwickelt sich: Dreckige Städte, keifender und geifernder Umgang miteinander, Unlust, asozialer Kapitalismus ebenso wie die Armut im Geiste, Zusammenbrüche in der Wirtschaft. Man könnte immer so weiter aufzählen und man muss sich wirklich fragen, WER oder WAS trägt dieses Land ins Unglück? Wer macht eine gesunde Wirtschaft durch prekäre Arbeitsverhältnisse kaputt, wer ist für die Kinderlosigkeit und für das ständig mediale Abfeiern von den Vorzügen ein Außenseiter zu sein verantwortlich, der im Mittelpunkt steht. Was haben wir von 42 T. Brüssel Leuten, von 24 T GEZ Angestellten, von 2,8 Mio Beamten, von 90. T Parlamentariern und Ministern und Staatsekretären, von 500 Menschen, um die sich die gesamte Öffentlichkeitsarbeit dreht, von Nuhr, Dreier bis Gabriel. Was soll das alles? Dieses Theater, als ginge es ans und ums Leben und dabei geht es nur um die Kohle, Schotter, Kies, Geld, Moneten. Eine saturierte Gesellschaft, die sich aus Langeweile heraus das eigene und das Leben anderer zerstört. Roth, Göring, Stegner, Höcke - ein pathetischer, enthusiastischer, bornierter Sumpf, der keinen ordentlichen Satz denken und aussprechen kann. Die Fremdworte sind: Verantwortung, Ehrlichkeit, Offenheit, Miteinander, Fleiß, Ordnung und mehr. Das Normale gilt nicht mehr in diesem Land. Hier gilt nur das Kaputte und Extreme, das Auffällige und das Sich-Rechnende. Deutschland schafft sich nicht „langsam“ ab, es erstickt an der eigenen Kotze, die es unendwegt medial produziert und weil es gegen die eigenen Menschen handelt.
Verachtung, Desinteresse, Neid, Verantwortungslosigkeit, diese menschlichen Eigenschaften sind doch normal. Da gibt es Leute, die Süchtige abschaffen wollen und sich aufregen, da gibt es stinkende, dicke, unbeteiligte und auch viele nur mit sich selbst beschäftigte Menschen, die sich einen Dreck um eine aufgeregte Journalistin scheren. Da gibt es Häuslebauer im West-Jordanland, Kinder in Pakistan, die sinnentleert 10 Jahre nur Koranverse auswendig lernen, woanders in Waffentechnik ausgebildet werden, da gibt es Milliardäre, die einen Weltvernichtungsgedanken mit sich tragen. Und, alle sind sie Christen, Juden, Moslems, Hindus, Gottlose, Atheisten, Mulatten, Weiße, Eskimos usw. und so fort. Was will eigentlich diese weltlich und vom Leben nicht gezeichnete, unkluge Wichtigtuerin erreichen? . Die Aufmerksamkeit um ihre Person, die sie weiß Gott schon hat. Das Leben ist schwer und ungerecht und Menschen haben viele Eigenschaften und es ist immer wieder ein neuer Vorgang, für jede Generation und für jeden Neubeginn. Wann begreifen endlich diese tränenverschleierten Damen und Herren Publizisten und Journalisten, die Welt ist nicht allein für sie gemacht, da gibt es noch sieben Milliarden Menschen und man muss immer wieder neu anfangen, immer und jedes mal anders? Was erwarten die Leute, das Land Utopia, überall einen Deutschen Rechtsstaat, überall Ehrlichkeit, einen starken Putin, wenns damit nicht klappt oder einen Jesus zum Ausheulen. Woanders wird geschlagen, gesteinigt oder am Autodrehkran gehenkt, gehungert und mehr, aber jeder der hier in Deutschland das Maul aufreißt, alle Vorteile für sich reklamiert, der muss sich auch noch beschweren, wenn er nicht alle und jede Bevorzugung, Toleranz oder Aufmerksamkeit erhält. Ich sage auch, was wollen wir mit einem ethnischen Internationalismus, der sich die staatstragende Religion auf die schwarze Fahne schreibt? Mal einen alten Satz aus der ML Philosophie: Es kommt nicht darauf an, die Welt zu interpretieren, sondern sie zu verändern. Machen Sie weiter. Ändern Sie die Widerstände und hören Sie auf zu heulen. Das Leben ist nicht schön. Früh aufstehen, draußen kalt, Klo erleichtern, sich waschen, zum Job fahren, vielleicht in der Großbäckerei schuften - was bilden sich den diese intellektuellen Schmarotzer und Schleimer der „Wortbaukunst“, die in der Regel noch nicht einmal einen guten Bericht schreiben können, überhaupt ein? Guten Morgen, Du hässlicher Tag...am Rhein und am Kongo - so ist es...
November 2016

 

 

Reinhardt Cornelius-Hahn

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Gedanken Essay, Zitate und Notizen für die Romane Bände I - III Titel "Das Bauwerk"

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