Mitteldeutsche Letters
Mitteldeutsche Letters

Halle - kulturvoll abreisen!
Genscher und Händel haben es vorgemacht. Arno Schmidt und Werner Bräunig hätten es gern nachgemacht. Und Willy Brandt hat Phillip Müller gezeigt, wie schnell es gehen kann:

Raus aus Halle!
Reisen Sie mit Autor Volker Dietzel aus seiner Heimatstadt ab. In alle Himmelsrichtungen. Und genießen Sie dabei eine sehr versteckte Liebeserklärung in Buchform an verstorbene, ver-triebene, verzogene, verkannte oder vergessene Berühmtheiten. Ein Buch voller witziger und erstaunlicher Details über weltbe-kannte Hallenser. So böse bezaubernd, dass Sie fast vergessen, die Saalestadt fluchtartig zu verlassen.
Sie kennen die Stadt Halle gar nicht? Erfahren Sie, warum. Sie lieben Halle? Erspüren Sie den Unterschied zwischen Liebe und Gewohnheit.
Sie leben in Halle? Herzlichen Glückwunsch. 19,90 Euro ISBN 9783946169284

Ich wollt, dass ich daheim wär von Alexander EVA

"Ich liebte die deutsche Kultur und verehrte die Deutschen, was für sie meines Erachtens ungewohnt war und eher misstrauisch beäugt wurde.“

So Alexander Eva über sich selbst. Der Autor ist ein Erzähler, der Worte komponieren kann. Ein Musiker, der reinste Töne seinem Instrument entlockt und ein Dirigent, der das Orchester der Politik des letzten Jahrhundert in seiner Erzählung über den langen Weg aus dem sowjetischen Russland nach Deutschland zum Klingen bringt.

Erstaunliches und Nachdenkliches kann der Leser erfahren von einem Mann, der bittere Erfahrungen gemacht hat bei der Erkundung seines „sprachliches“ Problem und Phänomen des Seins. Wir sind im Sein, in uns selbst zu Hause. Die Dinge und Sachen, die er mit den Sinnen übers Denken anfassen und begreifen wollte, musste er sich selbst erklären können.

Kleine Kinder, Sprachunkundige, Reisende und Flüchtlinge sind der Umgebung ausgeliefert. Sie haben keine grundsätzlichen Orientierungen.
Dadurch ist ihnen alles fremd. Die Neugier, der Wille und die Existenzfrage verlangen das „Begreifen“, „Anfassen“, Benennen“ und das „Erklären“ der Welt. Ohne Wissen um das SEIN in der Sprache, also wo man ist, was man will, was man muss und kann, muss einer um sein Existenzrecht bangen und versuchen, es zu sichern.

Der Autor ist nicht einsam geblieben. Er hat die Welt in sich hinein geholt und in ihr leben gelernt. Das erzählt er. Und es ist beispielhaft, klug und umsichtig, was er erklärt.

Ein Buch, das Lebenshilfe gibt. Und- eine große Hilfe war die Liebe zur Deutschen Kultur, um Daheim sein zu dürfen.

 

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Reinhardt Cornelius-Hahn

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