Mitteldeutsche Letters
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Die Tetralogie

Die Tetralogie erzählt vier Jahrhunderte im Leben einer Familie in diesem Land. Die Tetralogie trägt den Gesamttitel „Das gewöhnliche Bauwerk“.  Es sind vier Bände:

 

Roman Band I „Was soll mir eure Schuld“ 364 Seiten

ISBN 978-3-946169-16-1 Preis 17,50 Euro (www.buchhandel.de erschienen)


Roman Band II „Das gewöhnliche Bauwerk“ 418 Seiten

ISBN 978-3-946169-30-7 Preis 19,50 Euro (www.Buchhandel.de 02.04.19)

 

Roman Band III „Die Zukunft war unser Land“ 494 Seiten
ISBN 978-3-946169-24-6 Preis 19,50 Euro (www. Buchhandel.de 02.04.19)

 

Roman Band IV „Das Paradies im Irrenhaus“ 500 Seiten

ISBN 978-3-946169-25-3 Preis 19,50 Euro (Veröffentlichung Herbst 2019)

Auf  fast 2.000 Buchseiten entfaltet sich ein Werk,  das an einem Tag im Jahre 1638 beginnt. Ein Schulmeister trägt die Geschichte seiner Familie im Jahre 1938 im „Loseblattsystem“ zusammen und verspricht sich dadurch, Anerkennung zu finden. Er scheitert, treibt sogar seine Frau in den Tod.

 

Diese erzählte Chronik liest der Held der großen Geschichte, der im Jahre 2010 zur Bestattung seiner Mutter ins Rheinland fährt. Ein Streit, der die Familie entzweit, stützt sich auf die Vergangheit beider Elternlinien, die aus dem selben Ort stammend, einander daraus einen Vorwurf über Herkunft, Glaube und die Erinnerungen machen.
Der Held, Meinhardt Dehm, erkundet Lebenswege der Familienangehörigen, wird selbst durch den Nachkrieg und die Teilung Deutschlands aus der Bahn geworfen.
Im „Das gewöhnliche Bauwerk“ wird die Spaltung der Familie in Ost- und Westdeutsche erzählt. Der Bau der Mauer „Der Antifaschistische Schutzwall“ besiegelt die gewachsene Unterschiedlichkeit in Lebensauffassungen und -bewältigungen.
Nach dem Mauerbau konzentriert sich die große Romanerzählung auf den Helden M. Dehm, der im Titel „Die Zukunft war unser Land“ das soz. System erlebte, aber auch daran scheitert.

 

Die Figuren, die aus Verwandte, aus Freunde, aus Kollegen und Gefährten in der Arbeit und im Leben entstehen, breiten sich in den ersten drei Bänden aus und erlauben ein horizontales und vertikales Erzählklima. Ein Panorama des Scheiterns und Gelingens liegen dicht beieinander, Wege in den Systemen selbst brechen ab und enden, neue Perspektiven werden aufgenommen, um Alltag und Leben zu bewältigen.


Im vierten Band „Das Paradies im Irrenhaus“ überwinden zwar die auseinander gelebten Familien, Freunde und Helden die Teilung des Landes, aber nicht  die Sprachlosigkeit der Generationen, als die Mutter, eine fast Hundertjährige, im Westen stirbt und bestattet wird. Hier wächst eben nicht immer zusammen, was zusammen gehört. 
 

Die Figuren (Helden) finden sich in einer veränderten Welt wieder, die aber von Abwicklungen, Entlassungen, Neubeginn, Begeisterung und auch tiefer Depression geprägt ist. Fast alle haben Aufgaben und Ziele und Vorhaben, die sie bis zum Mauerfall nicht kannten.  Eine fast unverständliche Welt, die aus Treuhand, neuen Gesetzen, Recht und Sicherheit, aus Geldmacht (und nicht mehr den Mächten der Ideologie)  beginnt zu wirken.

 

Die Tetralogie erklärt es oder sie versucht es zu zeigen, was eigentlich in den letzten vierhundert Jahren mit Menschen geschehen ist. Erzählungen in den vier  Romanen lassen die Deutsche Geschichte von 1638 bis 2015 aufleben. Aus dem "Trichter" einer Chronik, die für den Leser Erlebnissen und der Erinnerung anbietet, sammeln sich auf 2.000 Seiten Inhalte und  Ziele in eine neues, anderes Gedankenbett.

Die Deutschen, die sich nach der Einheit zusammenschließen, sich in Europa wiederfinden und meinen, sie hätten sich eingerichtet auf eine besprochene und beschlossene Zukunft, werden am Ende erneut und wieder vor Entscheidungen gestellt, wie sie mit einer Reformation der Gesellschaft von OBEN ihre Revolutionen, Kriege und Friedenszeiten zu bewerten haben.

 

Der Lern-, Erinnerungs- und Erkenntnisprozess, der mit dem ersten Anstoß zur Aufklärung mit Luther begann - eben der Handel mit Schuld, ist weder durch den 30-Jährigen Krieg, noch durch die folgenden 13 Kriege, die in und um Deutschland bis 1870/71 geführt wurden, ist auch nicht durch den Schrecken,  den zwei furchtbare Weltkriege erzeugten, nicht beendet. Der Umgang mit Schuld und die Erinnerungskultur treiben Deutschland in eine (vielleicht) ungewisse Zukunft an einen Ort, den diese Tetralogie vorauszusagen wagt. Dieser Ort ist Mitteldeutschland, das keine Mitte mehr hat und noch keinen Ausgleich für Zukunft anbietet.

 

 

 

info@projekte-verlag.de

ISBN 978-3-95486-432-4

Preis 19,50 Euro

Projekte Verlag Hahn

info@projekte-verlag.de

ISBN 978-3-946169-17-8

Preis 39,50 Euro

Projekte Verlag Hahn

Immanuel Kant
Der Tabubrecher
In einer Zeit, in der es immer schwerer wird, zwischen Fake-News, alternativen Fakten und seriösen Wahrheiten zu unterscheiden, in der man sich im Stil früherer Kampftressen der „Political Inncorretness" oder der „linksversifften Journaille" bezichtigt, hat Immanuel Kant einen möglichen Ausweg aufgezeigt: seine Vernunft anstrengen, aber auch seiner Vernunft vertrauen. Auch in praktischen Fragen vertraut er der politischen Vernunft und wird damit zum Kontrastprogramm der Französischen Revolution (Karl Marx). Eine Revolution der Herzen und der Gesinnung soll einen gewalttätigen Umsturz überflüssig machen. Freiheit und Gleichheit aller sollen das Joch des Befehlens und der Bevormundung durch König, Kaiser oder wen auch immer abschütteln. Der Mensch wird erstmals als autonomes Subjekt, das nie mehr als Mittel zu fremden Zwecken missbraucht werden darf, ernst genommen. Jedem Menschen kommt daher eine eigene Würde zu. „Kant verdanken wir die erste und bisher maßgebliche philosophische Begründung der sittlich-autonomen Freiheit des Menschen, damit die Idee der allen Menschenrechten zugrundeliegenden unantastbaren und unaufgebbaren Würde" (Johannes Schwartländer). Kant ist damit in Religion, in der Ethik, in der Rechts- und Politikwissenschaft Gegenwart. Aktuell stellt sich die Frage der Schutzpflicht des Staates, die allein aus der Menschenwürde des Art. 1 GG ableitbar ist, gegenüber den vielfältigen vermeintlichen und wirklichen Bedrohungen durch Migration, wobei klar sein muss, dass die Menschenwürde nach Kant unteilbar ist.

 

Karl Marx
Requiem ohne Leiche
Vom Abituraufsatz bis zu den letzten Zeilen des Kapitals zieht sich das Thema „Würde des Menschen" wie ein roter Faden durch die drei Schaffensperioden von Karl Marx. Den Frühschriften, insbesondere den Pariser Manuskripten, prallt sein ungeheures philosophisches Wissen auf die „industrielle Revolution" (Engels) und die konkrete Erfahrung der sozialen Verelendung der Massen. Das kommunistische Manifest will Wege aus dem Elend zeigen.
Das Spätwerk „Das Kapital" führt nicht nur zu einer glänzenden Ursachenanalyse, sondern personifiziert sie im Begriff des „Kapitalismus". Als Person kann der Kapitalismus auch sterben, sodass ständig neue Requien zelebriert werden. Nur stellt sich die Leiche noch nicht ein. Da in der allgemeinen Ausbeutung und Versklavung die Insignien einer gottgeschaffenen menschlichen Würde hier mehr verschwinden, muss der Mensch selbst die göttliche Würde erringen und gewinnen, sodass die Figur des Prometheus den Weg zu einer klassenlosen Gesellschaft weist. Karl Marx kommt auch das Verdienst zu, die soziale Frage zu einer allgemeinen politischen werden zu lassen. Der staatliche Kampf gegen Ausbeutung und Not und der Kampf um die soziale Teilhabe treten damit gleichrangig zur Begründung des Staates als Schutzverband für alle und zur Begrenzung des Staates durch Grund- und Menschenrechte (Hannah Arendt). Damit erfährt die Menschenwürde eine neue Dimension. Angesichts von faktischen Monopolunternehmen wie Google oder Amazon muss die Kapitalismuskritik von Marx neu durchdacht werden.

Friedrich Nietzsche

Einer gegen alle
Zwei Revolutionen haben die menschliche Selbstwerteinschätzung erschüttert, die kosmologische des Nikolaus Kopernikus und die biologische des Charles Darwin. Wie durch ein Erdbeben ist alles bisher Geglaubte bis auf die Grundfesten zerstört worden. Wenn man jedoch zum Ergebnis kommt, dass kein Unterschied mehr zwischen Mensch und Tier besteht, dass der Mensch nicht nur im unendlichen Kosmos, sondern auch auf der kleinen Erde nicht mehr sinnfälliger Zielpunkt der Schöpfung ist, wenn alle kardinalen Unterschiede zwischen Mensch und Tier verschwinden, scheint die Idee einer allgemeinen, herausgehobenen menschlichen Würde illusorisch zu werden. Nietzsche attackiert von diesem Standpunkt das gesamte philosophischen Denken, das von der Möglichkeit einer allgemeinen menschlichen Würde ausgeht. Als Wurzel hierfür macht er das Christentum und die Idee der Gleichheit aller vor Gott ausfindig. Aber auch das politische Denken, das zwar nicht mehr von der Möglichkeit, aber von der Notwendigkeit einer allgemeinen menschlicher Würde ausgeht, Hobbes und Kant, der politischen Liberalismus eines Locke oder die sozialen Ideen eines Karl Marx bis hin zur Französischen Revolution mit den Ideen Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit greift Nietzsche in einem totalen Konfrontationskurs an. Die Würde des Menschen ist für ihn nur noch durch den Übermenschen zu retten, der sich mehr vom Menschen als dieser vom Tier unterscheidet. Der Mensch muss sich daher wie Prometheus zum Halbgott aufschwingen. Trotz der Verfälschungen des Übermenschen als „blonde Bestie" im Nationalsozialismus wird der Übermensch als „homo digitalis" im Werk von Yuval Harari „homo deus" in der Gegenwart neu geboren, was zugleich die Aktualität Nietzsches zeigt.

 

info@projekte-verlag.de

Preis: 39,50 Euro

ISBN 978-3-946169-23-9
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Preis:  24,50 Euro 
ISBN 978-3-946169-26-0

Projekte Verlag Hahn

 

info@projekte-verlag.de

Preis 17,50 Euro
978-3-946169-13-0
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Herzlich der Verleger für Lyrik, Prosa, Roman und der Zeitzeugen-, Betroffenheitsliteratur - eben das "weite Feld" der Belletristik

Reinhardt Cornelius-Hahn

 

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ich habe Sie im vergangenen Jahren mit meinem E-Mail-Verteiler über Veranstaltungen, Messen und Lesungen auf dem Weg zur Digitalen Agenda informiert und Sie zu Veranstaltungen und Lesungen eingeladen.
Um den neuen Vorgaben der (DSGVO) ab 25. Mai 2018 zu entsprechen, löschte ich den daraus hervorgegangenen E-Mail-Verteiler.

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